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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Grünes Bamberg will Neuerungen aus dem Tarifkompromiss des Öffentlichen Dienstes verkehrspolitisch nutzen. Städt. Bedienstete können einen Teil ihres Bruttogehalts „umwandeln“.

Auf monatliche Leasingraten müssten keine Steuern gezahlt werden

Der kürzlich geschlossene Tarifkompromiss zwischen kommunalen Arbeitgebern und Gewerkschaften könnte sich auf Bambergs Straßen auswirken. Die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg hat dazu einen Antrag an OB Andreas Starke gestellt, wie die Verwendung von “Dienstfahrrädern” für die Beschäftigten der Stadt interessanter werden kann.
In dem von Grünen-Stadtrat Christian Hader unterschriebenen Antrag heißt es, dass es mit den neu angepassten Tarifbestimmungen für Beschäftigte von Kommunen ab sofort möglich sei, einen Teil ihres Bruttogehalts „umzuwandeln“. Hader: “Mit diesem monatlich umgewandelten Betrag kaufen sie dann ein Fahrrad oder E-Bike bzw. sie leasen es, zahlen es also in Raten ab.” Für die Arbeitnehmer/innen habe das den Vorteil, dass sie auf den monatlichen Leasing-Betrag keine Steuern zahlen. “Was also eine handfeste Ersparnis bedeutet”, so der Sprecher der Grünen-Fraktion im Mobilitätssenat des Stadtrates.

Aus Sicht von Hader hätte das für Bamberg den Vorteil, dass Radfahren noch attraktiver wird und von der Stadt noch effektiver unterstützt werden kann. Der grüne Stadtrat beantragte deshalb, dass die Stadtverwaltung bei ihren Beschäftigten offensiv über dieses Dienstfahrrad-Leasing-Modell informiert und dafür wirbt. Auch die städtischen GmbHs und Stiftungen sollten dies anbieten, meint Hader: »In mehreren Bereichen brauchen die Stadt und ihre Einrichtungen und Tochterunternehmen dringend gutes Personal – solche Angebote an den richtigen Stellen machen uns als Arbeitgeber attraktiver und können sich unterm Strich deshalb durchaus rechnen.«

Up- und Recycling von Schrottfahrrädern

In einem weiteren Antrag schlägt die Grüne Fraktion vor, dass die Stadt im öffentlichen Raum aufgelesene “Schrottfahrräder“ soweit wie möglich wieder fahrtüchtig macht. . Für die Sammlung und vor allem Ertüchtigung der Räder sollen auch “Kooperationen mit bspw. zivilgesellschaftlichen Gruppen angestrebt werden”. Geprüft werden soll zudem, inwieweit die wiederaufbereiteten Fahrräder als Leihräder an spezifische Einrichtungen gegeben oder zugunsten eines definierten gemeinnützigen Zweckes versteigert werden können. Fahrräder, deren Fahrtüchtigkeit nicht mehr herzustellen ist, sollen dem Recycling zugeführt werden. Aus Sicht der Grünen wird “die gängige Praxis des Entfernens von Schrottfahrrädern dabei mit einem weiteren Mehrwert kombiniert, der sich sowohl ökologisch als auch sozial manifestiert.
Die entstehenden Kosten sollen aus den laufenden Mitteln des städt. Entsorgungs- und Baubetriebs finanziert werden.
16.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+2 # supi 2020-11-17 17:33
Ja ja da ist er nun schon wieder unser grünradler HADER außerhalb seiner kleinen kernkompetenz fühlt er sich berufen, zu rechts- und steuerfragen sich zu äußern.
Richtig, im neuen tarifvertrag des öffentlichen dienstes lässt sich eine regelung zur steuerlichen absetzbarkeit von leasingraten von dienstlich genutzten fahrrädern finden, nur ob dies der letzte gar ultimative wurf ist, mit welchem gar neue mitarbeiter an land gezogen werden können, darf dahin gestellt bleiben. Wegen eines dienstfahrrades und seiner steuerlichen absetzbarkeit wird sich keiner bei der Stadt Bamberg bewerben oder anders gesagt, ist ja alles schön für die galerie, nur mit kieseln zu werfen reicht nicht, felsbrocken müssen bewegt werden.
Wenn man anschaffungspreis, laufzeit und raten in verhältnis setzt, würde sich die steuerliche ersparnis in der größenordnung zwischen 30 und 50 Euro bewegen, das ist mega viel. Ja und das beste kommt am schluss, nach ansicht des antragstellers ist leasing ein abzahlgeschäft.
Mitnichten, leasing ist die zuverfügungstellung eines wirtschaftsgutes für eine begrenzte dauer bei leistung einer sonderzahlung und monatlichen zahlungen für die dauer der vertragszeit unter vereinbarung einer kaufoption bei vertragsende. Und unter zurgrundelegung von gesamtkaufpreis, sonderzahlung, monatlichen raten, wird sich der ablösebetrag am schluss in so einer größenordnung von 15 % des anschaffungspreises bewegen, also auch in der gesamtschau nicht sonderlich erwähnenswert. nur ein abzahlungsgeschäft ist etwas völlig anderes.
Das ganze also nicht der rede wert und ansonsten immer dran denken, nur davon reden wovon man halbwegs was versteht. Ist zwar nicht viel lastet aber trotzdem aus.
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+4 # Bamberger 2020-11-18 14:47
Viel geschrieben, wenig Ahnung.
Steuerliche Ersparnis zwischen 30 und 50 EUR, soso. Nichtmal einen Kaufpreis annehmen, aber dann so eine Zahl "hinrotzen".
Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel. Bruttolistenpreis 3500 EUR. Dann beträgt die Rate ca. 100 EUR, diese wird vom Bruttogehalt bezahlt. Also 100 EUR * 36 (Laufzeit) = 3600 EUR brutto. Hat man einen Angestellten der einen Grenzsteuersatz nahe des Spitzensteuersatzes hat, betragen die Nettokosten also ca. die Hälfte. 1800 EUR. Zu versteuern hat der AN 0,25% des Bruttolistenpreises p.M. = 8,75 EUR pro Monat. Macht dann eine Steuerlast von ca. 5 EUR pro Monat = 5 + 36 = 180 EUR.
Heißt also, das Rad kostet netto für 3 Jahre Laufzeit rund 2000 EUR.

Nur zur Übernahme nach Vertragsende. Die ist eine Option, keine Pflicht. Aber die Option liegt bei Kunden. Und ja, der Preis für die Übernehme steht nicht fest. Aber die Leasinganbieter haben KEIN INTERESSE ein rad zurückzunehmen, deshalb bewegt sich die Höhe der Schlussrate in einem so geringen Bereich, dass es aus Kundensicht schlicht dumm wäre diese nicht zu zahlen. Aktuell liegen die Kosten für die Übernahme bei ca. 20% des Neuwertes. Das heißt in diesem fall also ca. 700 EUR. Für ein drei Jahre altes Rad. Mein letztes EBike, das genau jenen Neupreis hatte, habe ich übrigens dann für 2000 EUR gebraucht verkauft.
Macht im Summe eine Gesamtbealstung von 2700 EUR für ein Rad, das 3.500 EUR neu kostet. Also eine Ersparnis von 800 EUR. Verkauft man das Rad, hat man drei Jahre lang ein 3.500 Fahrrad gefahren für schlappe 700 EUR netto. Zeigen sie mir doch mal einen PKW-Leasingvertrag, der im Verhältnis zum Neupreis so günstig ist, ich bin gespannt...


Aber nicht nur das. On top kommt noch, dass die Leasingrate eine jährliche Wartung enthält, Gegenwert 70 EUR p.a. = 210 EUR
Außerdem eine Versicherung. Kosten punkt ca. 450 EUR über die gesamte Laufzeit

Aber hey, ist ja nicht der Rede wert....

https://www.jobrad.org/arbeitnehmer/ersparnis-berechnen.html

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Finger still halten...
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+1 # supi 2020-11-19 17:02
ja was soll man nun zu dem post sagen ? wohl in erster linie, dass blauäugigkeit und schönfärberei den blick fürs wesentliche trüben, vor allem dann wenn einige wesentliche parameter ausgeblendet werden.
als da sind, dass zwar der arbeitnehmer einen anspruch auf gehaltsumwandlung hat, aber er seinen arbeitgeber nicht zur anschaffung bestimmter wirtschaftsgüter, wie e-bikes verpflichten, gar zwingen kann.
als da sind, dass der persönliche steuersatz immer unterschiedlich ist, dass aber die vom anschaffungspreis des wirtschaftsgutes abhängige leasingrate nun mal gemäss ihrer höhe besserverdienende bevorzugt.
dies ist im übrigen auch der grund, weshalb ich losgelöst vom anschaffungspreis durchschnittswerte genannt habe, und zwar unter ausklammerung der problematik, dass besserverdienende sich am schluss mit der ablösung leichter tun als der sog. durchschnittverdiener.
ja und dann das kardinalproblem, denn wie gesagt, die leasingrate und damit letztendlich die mögliche steuerersparnis sind immer in verhältnis zu setzen zum anschaffungspreis des wirtschaftsgutes und der vertragslaufzeit.
glaubt denn wirklich jemand, dass die öffentliche verwaltung, der bay. haushaltsordnung und sonstigen beschränkungen verpflichtet und unterworfen gar hochpreissige e-bikes mit hoher lesasingrate anschaffen würde. bestimmt nicht, unterpreissig vlt im mittleren preissegment, für den durchschnittsverdiener mithin uninterssant.
im ergebnis, toll für die galerie im täglichen leben unbrauchbar.
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+1 # Bamberger 2020-11-20 09:25
Oh weh, da ist wirklich viel Ahnungslosigkeit vorhanden.
Der Grundfehler bei den Gedanken ist, dass die Verwaltung Gegenpartei für die Leasingnehmer ist. Das ist mal komplett falsch. Die Verwaltung schafft gar nichts an und hat gar nicht zu entscheiden, welches Rad der Angestellte leasen möchte. Man kann zwar Rahmendaten festlegen (z.B. Leasingarate darf nur X% des Bruttogehaltes betragen etc.), aber welchen Grund sollte die Stadt haben hier einzugreifen? Keinen. Die Stadt hat weder finanzielle noch irgendwelche andere Nachteile durch diese Gehaltsumwandlung.

Zweiter Denkfehler, dass nur Angestellte mit hohem Gehalt sich die Schlussrate leisten können. Wie geschrieben, kann man das Rad sofort zu einem deutlich höherem Preis gebraucht verkaufen.

Drittens: Ihre "Durchschnittswerte", die sie genannt haben, sind höchsten akzeptabel, wenn die 30-50 EUR sich auf einen Monat bezogen haben, nicht auf die Gesamtlaufzeit. Aber davon schreiben sie nichts.

Deshalb nochmal ein gutgemeinter Tipp: Wenn man gar keine Ahnung hat, einfach mal die Finger still halten.
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+1 # rüpel ralle 2020-11-21 16:56
Nun alles schön und gut, aber woher kommen denn nun die Leassingfahrräder, wer stellt die zur Verfügung, wer ist Vertragspartner des Dienstherrn, wenn die Stadt Bamberg keine beschafft ?
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+18 # Marlene 2020-11-17 20:12
Pedelec-Pillepalle!
In Bamberg gibt es Kurzarbeit und vermutlich bald eine Grundsteueranhebung und dadurch höhere Mieten. Wir haben Angst vor Kita-Schließung und Arbeitsplatzverlust. Das Leasing-Rad als Wettbewerbsvorteil? Ernsthaft?! Sorry, aber feuchte Fahrrad-Fan-Träumereien helfen gerade echt nicht bei den WIRKLICHEN Problemen.
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-21 # GodFather 2020-11-18 10:22
Da wird das verbreitete System von Entgelt-Umwandlung auf sinnvolle Bereiche ausgedehnt und ihr meckert? Großverdiener Supi hat's nicht nötig und die gutgläubige Marlene kommt mit ihren privaten Ängsten die wir vor allen anderen Problemen gelöst haben sollen?
Kommt gut durch den Corona-Winter.
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+3 # Clavius1970 2020-11-18 20:05
Obwohl die Sache sich für mich auch rechnen würde, finde ich das Ganze einfach widerlich.
Gutverdiener senken Ihren Steuern, obwohl sie sich das Pedelec auch so leisten könnten. Dem Staat entgehen Steuereinnahmen und Sozialabgaben, die der momentan gut gebrauchen könnte.
Das Ökoschnorrertum der oberen Gehaltsklassen nimmt halt mit was geht. Neben der Einspeisungsvergütung für Solarstrom, der Umweltprämie für fadenscheinige Hybrid-Elektromobile etc. jetzt auch noch Steuerersparnis oder Zuschüsse (Lastenfahrräder) für E-Bikes.
Man kann gar nicht so viel essen wie man k....... könnte.
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+2 # Bergradfahrer 2020-11-19 08:36
Najaaaa, obwohl ich absolut nichts von E-Bikes halte, außer vielleicht für körperlich Eingeschränkte und zum Lastentransport, es könnten auch Autos angeboten werden, die Mitarbeiter auf diese Art leasen. Es gibt in der Tat mehr Firmen, die das anbieten, als ein Fahrradleasing. Unterm Strich ist beim Auto die Last für den Steuerzahler wesentlich höher. Und dabei ist weder die Umweltbelastung noch die Gesundheitsbelastung durch mangelnde Bewegung mit einkalkuliert.
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+3 # Clavius1970 2020-11-19 21:25
Um das mal richtig zu stellen. Ich habe mich zwar am Thema des Webzet-Beitrages orientiert finde aber auch die private Nutzung von Dienstwagen, Absetzbarkeit von häuslichen Arbeitszimmern etc. ebenfalls nicht ín Ordnung. Dieser ganze Firfefanz lädt doch zum Mißbrauch ein, der dann wieder mit zusätzlichen Finanzbeamten bekämpft werden muss.
Die steuerliche Behandlung von Dienstwagen zum Beispiel ist doch nur ein Konjunkturprogramm für KFZ - Hersteller der oberen Mittelklasse. Der Staat verzichtet auf Steuern und schiebt sie der Autoindustrie in den Allerwertesten.
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-2 # GodFather 2020-11-19 22:45
Wenn im Zusammenhang von Steuerersparnis für Besserverdienende was widerlich ist, dann ist es das Dienstwagenprivilleg.
Rund 66 Prozent der Pkw-Neuzulassungen entfallen auf gewerbliche Halter. Damit werden die übermotorisierten Drecksschleudern und Platzverschwender auch noch steuerlich subventioniert.
Gutverdiener senken ihre Steuern, obwohl sie sich ihren Blechhaufen auch so leisten könnten. Dem Staat entgehen... (Sie wissen schon). Das Statussymbol-Schnorrertum der oberen Gehaltsklasse nimmt halt mit was geht.
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Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

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Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

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Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

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