Auf einen guten Tag

 

 

Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen.

Joseph Joubert (1754 - 1824) franz. Moralist u. Essayist

 

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Sofortmaßnahmen für Lange Straße verabschiedet

Mobilitätssenat beschließt Zwischenschritt zur Umgestaltung mit Grünelementen, Zweiradstellplätzen und Lade- und Liefermöglichkeiten. Eine zweite Lesung wurde abgelehnt.

Weitere Nutzergruppen sollen profitieren

Die Potenziale der Langen Straße als eine zentrale Einkaufs- und Flaniermeile in der Bamberger Innenstadt auszuschöpfen ist ein „dickes Brett“, so wird das Vorhaben in einer Pressemitteilung der Stadt kommentiert. Der Mobilitätssenat des Stadtrates habe in seiner Sitzung am 24.11. 20 ein gutes Stück tiefer gebohrt: Um die Aufenthaltsqualität in der Langen Straße und ihr optisches Erscheinungsbild zu optimieren, hat er ein Paket „Sofortmaßnahmen Lange Straße“ verabschiedet. Im Mittelpunkt steht dabei eine ohne größere bauliche Maßnahmen umsetzbare Neuordnung des südlichen Fahrbahnrandbereiches zwischen Lange Straße 8 und Schönleinsplatz.
Mit der Diversifizierung der Fläche der bisherigen „Haltebuchten“ sollen weitere Nutzergruppen profitieren. Dabei bleibt eine Zone „eingeschränktes Halteverbot“ mit 14 Stellplätzen (bisher 25) weiterhin bestehen. Handwerker und Kunden haben also weiterhin die Möglichkeit, zu halten. Das Straßenbild wird aber durch einzelne Grünelemente optisch aufgewertet. Neue Kapazitäten werden außerdem motorisierte (+ 4) und nichtmotorisierte Zweiräder (+ 20 Radbügel) sowie für Lastenfahrräder (3) geschaffen. Auch ein zusätzlicher Behindertenstellplatz ist vorgesehen.
Die Planungsskizze r. zeigt die Nutzungsarten im vorhandenen Bestand und im neuen Planungsvorschlag auf. Ein ursprünglicher Vorschlag, die Radwegführung Richtung Schönleinsplatz auf die Fahrbahn zu verlegen, hätte zur Folge gehabt, dass sämtliche Kurzzeithaltemöglichkeiten für Lieferfahrzeuge, Handwerker und Kunden entfallen wären. Der Mobilitätssenat folgte nun dem Kompromissvorschlag der Verwaltung, stattdessen die Fläche neu zu ordnen.

»Von Glaubenskrieg lösen«

Von der relativ langen und intensiven Debatte wird in der Pressemitteilung lediglich (so wie üblich) Bgm Jonas Glüsenkamp zitiert: »Die Lange Straße wird im ersten Schritt eine Aufwertung erfahren, die mehr Lust macht, sich dort aufzuhalten. Über größere Maßnahmen werden wir in den kommenden zwei Jahren mit allen Beteiligten vor Ort und den Nutzerinnen und Nutzern der Langen Straße im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans debattieren«. Als weiterer Redner für Grünes Bamberg forderte deren Senatssprecher Christian Hader, vor einer inhaltlichen Diskussion über einen Antrag der CSU-BA-Fraktion abstimmen.  Der Sprecher der CSU-BA-Fraktion, Dr. Franz-Wilhelm Heller, hatte um eine zweite Lesung gebeten, um die Stellungnahmen der Interessengemeinschaft noch erhalten und würdigen zu können. Inhaltlich meinte Heller, dass der Vorschlag durchaus konsensfähig sein könne, er meine aber, dass man die Stellungnahme der betroffenen Bewohner noch abwarten sollte. Sein Antrag auf eine zweite Lesung wurde gegen fünf Stimmen abgelehnt.
Für die SPD-Fraktion forderte Klaus Stieringer sich »von dem Glaubenskrieg zu lösen«. Er plädierte dafür, die angestrebte Lösung nach sechs Monaten Zeit zu evaluieren und gegebenenfalls nachzujustieren. BBB-Sprecher Andreas Triffo sah mit dem Vorschlag die verkehrliche Bedeutung der Langen Straße nicht beachtet. Aufgrund einer fehlenden Ausweichstraße habe diese zumindest für den Binnenverkehr eine Funktion als Durchgangsstraße. Ähnlich sah Martin Pöhner (FDP) die Situation.
Der Beschlussantrag der Verwaltung wurde mit 7 : 5 Stimmen angenommen.
26.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # Patrickus 2020-11-26 11:12
Als Kompromiss kann das was werden. Will man weitergehen, dann braucht man ein Konzept für den Ausweichverkehr.
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-7 # Bamberger 2020-11-26 15:16
Nennt sich B22 und wurde u.a. genau dafür gebaut.
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+5 # gablmann 2020-11-26 16:03
Genau:
Da fahr ich vom Schönleinsplatz auf den Münchner Ring, dann den Kaulberg runter, dann durch die Matern und dann den Domberg runter, über Elisabethenstr. und Leinritt über die Markusbrücke und bin schwuppdiwupp am Markusplatz.
Durch Wildensorg gings natürlich auch. Dank der B 22.

Unser Problem ist doch die Verbindung vom sagen wir mal Wilhelmsplatz zum Markusplatz. Da gibts halt keine vernünftige Alternative.

Den Heinrichsdamm zu verlängern haben die Stadtoberen verpennt. Vernünftige Planung gab es.
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-12 # Bamberger 2020-11-27 08:48
Sie fahren vom Schönleinsplatz über P&R Heinrichsdamm auf die B22/Münchner Ring - Berliner Ring - Memmelsdorfer Straße - Markusplatz

Den Heinrichsdamm mitten durch die Stadt zu verlängern wäre ihre Entscheidung gewesen?! Echt jetzt? Den Verkehr mitten durch die Stadt zu führen ist so 1960er...
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-1 # Bergradfahrer 2020-11-27 09:33
Die Frage lautet: Wer muss womit vom Wilhelmsplatz zum Markusplatz und wie oft?

Muss es ein motorisiertes, individuelles Fahrzeug sein?
Reicht ein Bus? Wäre ein Taxi ok? Kann man radeln? Kann man laufen?
Muss ich es selbst machen, oder reicht ein Kurier?

Die Konzentration auf des Auto ist etwas aufzuweichen.
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+2 # Michl 2020-11-30 23:28
Was soll der Quatsch "Wer muss vom Wilhelmsplatz zum Markuspaltz"? Nehmen wir einfach mal an, ich muss täglich zu wechselnden Zeiten zur Arbeit vom Babenberger Viertel nach Viereth.
Der wohl sinnvollste (wenn auch unschöne) Weg geht halt durch die Lange Straße!
Alles anderen Wege (Müncher Ring runter über Bahnhof oder raus bis Berliner Ring oder gar Autobahn) sind zig mal länger! Übern Michelsberg - Maienbrunnen ist ja wohl auch nicht gewünscht!?
Nein, wenn ich durch die Lange Straße fahr, mach ich das nicht aus Jux und Tollerei!
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-6 # Bamberger 2020-12-01 09:57
Nein, der kürzeste Weg führt mitten durch den Michaelsberger Wald. Versuchen sie den mal! Voll kurz! Keine Geschwindigkeitsbegrenzung! Außerdem: Wenn ich vom Babenberger Viertel nach Viereth wollen würde, würde ich weder durch die Lange Straße, noch über den Berliner Ring fahren, sondern über Walsdorf. Denn DAS ist die schnellste Strecke.

Im Ernst: Ja ist länger. So ist das Leben. Versuchen Sie mal in München von Laim nach Bogenhausen zu fahren. Da fahren sie vermutlich auch mitten durch die Stadt weil "ist ja der kürzeste Weg!"
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+6 # Clavius1970 2020-12-01 14:22
Sehr geehrter Herr Bamberger. Was fällt Ihnen ein?
Wohnen in Stegaurach, Mühlendorf, Erlau, Walsdorf, Tütschengereuth, Trosdorf oder Viereth nicht auch Menschen die unter den Verkehrsströmen leiden.
Stellen Sie sich mal zu den Hauptverkehrszeiten an die Kreuzung in Tütschengereuth. Dann würden Sie sehen was für einen Müll Sie hier erzahlen.
Sie sind der typische Vertreter dieser Ökoschikanierer die nur nach dem St. Floriansprinzip verfahren. Wein saufen und die anderen zum Wasser nötigen.
Die Verhinderer der Bergverbindungsstraße sind die Hauptverantwortlichen für die Bamberger Verkehrsmisere.
Diese Egoisten sollten sich was schämen.
Übrigens führt durch den Michaelsberger Wald eine sehr schöne Radverbindung, die man winterfest ertüchtigen sollte. Falls sie die nicht kennen? Einfach mal den Bergradler oder mich fragen. :-)
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-9 # Bamberger 2020-12-01 15:45
Danke, ich kenne mich gut aus im Michaelsberger Wald. Und mit St. Florians Prinzip hat der Vorschlag über Walsdorf zu fahren nichts zu tun. Schließlich ging es um die schnellste Verbindung, nicht um die für die Allgemeinheit am besten verträgliche. Wieso eigentlich sollten "Dorfler" nicht auch an unserer schönen neuen SUV-Mobilität teilhaben dürfen? Ich finde Lärm, Schmutz und Todesfälle sollten kein Privileg der Stadtbewohner sein.

Dass Massen an Autos den Weg nach Viereth über diesen Weg suchen werden, will ich mal leise bezweifeln. Viel fällt mir nicht ein, was die Leute nach Viereth zieht.
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+3 # gablmann 2020-12-01 17:06
Genial Herr Clavius!
Ich würde Sie gerne mal kennen lernen.
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+1 # gablmann 2020-12-01 15:29
Ich möchte bitte etwas klarstellen.
Es geht nicht darum wie man mit dem Auto vom Wilhelmsplatz (bzw. Schönleinsplatz) zum Markusplatz kommt.
Es geht allein um einen Streckenabschnitt für den eine Alternative schwer zu finden ist.

Natürlich könnte wahrscheinlich die Hälfte des Verkehrs eine sinnvolle „Umgehung“ nutzen.
Für die andere (geschätzte) Hälfte ist eine weiträumige Umfahrung echt viel verlangt. Vorausgesetzt es muss wirklich ein KFZ sein.

Oder andersrum gefragt, macht es Sinn aus einem Kilometer 3 oder 5 oder 8 Km zu machen?
Der Umwelt hilft das auch nicht.
Mit einer Halbierung des Verkehrs in der Langen Str. könnten sich bestimmt viele anfreunden. Wie man das aber hinkriegt weiß ich leider auch nicht.
Da ist Glüsi gefragt wie er das hinkriegt. Geht net gibt’s nämlich net!
Übrigens haben wir in der Königstr. genau das gleiche Problem.

Und weil immer so oft der Vergleich mit Italien genannt wird:
Dort sind die „Plazas“ echte Zentren oder alte Castelle wo man gut außen herum kommt und echt nicht DURCH muss. Das ist halt leider hier anders. Dort bauen sie auch nicht ein Hotel nach dem anderen mitten in der Stadt – das ist aber ein anderes Thema.
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+26 # gablmann 2020-11-26 15:15
Der Herr Stieringer redet sich leicht. Ihm ist es nämlich wurscht.
Er hat eine Sondergenehmigung und darf überall parken - was er auch macht. Wenn er z.B. mit dem Auto zu Stadtratssitzungen am Schillerplatz fuhr oder immer schön vor dem Stadtmarketingbüro parken kann.
Der ehemalige Kämpfer für Parkplätze in der Innenstadt hat wieder einmal eine Kehrtwende hingelegt die sich gewaschen hat!
Er beherrscht halt, sein Fähnchen immer in den richtigen Wind zu halten. Leider erkennen und erkannten es zu wenig (Wähler).
Da passt ein Zitat von Heiner Geißler: "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen"
Auch wenn mir die Grünen und allen voran Herr Hader mit ihrem Fahrradaktionismus kräftig auf den Senkel gehen, sind sie wenigstens bei diesem Thema konsequent. Wohlgemerkt: Bei diesem Thema!
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-11 # supi 2020-11-26 17:54
alles schön und gut, nur der grosse mutige wurf fehlt. konsequente sperrung der langen und der kapuziner strasse ab schönleinsplatz, zugang nur noch für busse, anwohner, anlieferer und sonstige streng umgrenzte berechtigte, in italien gehts auch. nicht immer nur habe sache, wie pflanzkübel usw damit gestaltet und schafft man keinen boulevard
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+5 # Bergradfahrer 2020-11-27 09:49
Wäre echt mutig und einen Versuch wert.
Zudem wäre es viel, viel billiger als alle Pflanzkübel und dergleichen. Zudem könnte man es mit Demontieren einiger Schilder sofort wieder rückgängig machen, entpuppte es sich als Rohrkrepierer.

Ich begreife ums Verrecken nicht, warum man aus allem eine Wissenschaft machen muss und das immer mit Medien- oder Imagekampagnen flankieren muss, wie das Radzeug. Gescheite Maßnahmen sprechen für sich, die versteht der Bürger sofort, wenn sie logisch sind, denn der ist ja bei weitem nicht so blöd, wie man ihn sich offensichtlich ausmalt. ;-)
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+5 # Clavius1970 2020-11-27 21:10
Der Bamberger Bürger malt sich halt leider bei weitem nicht aus, wie blöd manche seiner Entscheidungsträger sind. ;-)
Macht endlich mal die Lange Straße probeweise dicht. Aber da fehlt der Hintern in den Hosen der Grünlinge und Radaktivisten. Große Klappe und nichts dahinter. Da kommt die angespannte Haushaltslage als Ausrede sehr gelegen.
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+19 # Werner 2020-11-26 21:01
Wenn nur 50% der Bamberger Aboriginies, oder die, die sich dafür halten, konsequent wären und das tun würden, was sie mit ihrem Votum auch bestimmt haben, wäre einer Verkehrsentlastung schon mal geholfen.

Es gibt auch jenige welche, die auf dem Jura wohnen, oder im Steigerwald, da gehts nicht ohne Auto, um zum Job zu kommen. Und nein, nicht alle, die da wohnen ärbern bei die Bosch. Da gibts durchaus ÖPNV, aber wer fährt schon freiwillig 1,5h Bus, wenns auch in Min. geht. Der Radl-Hader vielleicht....Fantasten....
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+8 # Bergradfahrer 2020-11-27 09:44
Da haben Sie schon recht. Es wird in der Stadt auch von Eingeborenen zu viel gefahren. Die ganzen "Kinder", die noch mit 17 aus Schützenpanzern oder Lieferwagen vor den Schulen abgeladen werden. Die Studentla, die eigene Autos zur Uni bewegen. Zu meiner Zeit hatten keine 10 % ein eigenes Auto.

Und ich schlage mir auch immer wieder gegen die Stirn, wenn die ganz offensichtlich grün orientierte Mutti den T6 durch die Bergstadt lenkt, um Kinderchen von der Domschule zur Musikschule zu karren. Kann man ja nicht tragen so eine Geige oder eine Flöte.

Auch was so auf den Parkplätzen einschlägiger Biomärkte steht, finde ich immer sehr lustig. (Bitte nicht glauben, dass ich dort einkaufte.)
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+13 # Clavius1970 2020-11-27 21:55
Eure Beobachtungen kann ich nur teilen. Leider sind Sie ein deutliches Zeichen für die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft.
Auf der einen Seite, meist ältere, realitätsbezogene Bürger, die sich aber durchaus der Probleme unserer heutigen Zeit bewußt sind und an praktikablen Lösungen mitarbeiten wollen.
Auf der anderen Seite Leute, die Ihre Ideologie als allein seligmachend preisen und mit Hilfe der Medien Angst und Zwietracht säen. Andersdenkende werden diskiriminiert (alte weiße Männer) und es wird versucht durch gezielte Medienkampanien irgendeinen Schwachsinn durchzusetzen.
Dabei wird vergessen mal in die Vergangenheit zu schauen. Vor 50 Jahren brauchte niemand einen Ernährungsberater, Fitnessträiner, Abfallberater etc. weil es halt viele Dinge, die die Welt auch heute nicht bräuchte, einfach gar nicht gab.
Zum Beispiel gut gepolsterte Transportmittel, die übergewichtige Kinder zum Sportplatz, Schule oder McFress etc. kutschieren. Früher musste man mit dem Rad fahren und brachte anschließend den Kalorienhaushalt mit einigen Pfannkuchen wieder ins Lot.
Wenn ich mir da unsere verwöhnte FFF-Generation mit ihren viereckigen Ersatzthirnen in der Hosentasche so anschaue, empfinde ich nur Mitleid.
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