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Informationstext kann in BR24 nachgelesen werden.

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Stand: 7.3. 2021 > Fälle in Stadt Bamberg: 2.188 +zum Vortag  und  Lkr. Bamberg: 3.828 +13 z.V. > 7-Tages-Inzidenz: Stadt Bbg: 49,1  // Lkr. Bbg 42,8  Quelle: Bay. LA f. Gesundheit u. Lebensmittelsicherheit

Viele Ziele, wenig konkrete Maßnahmen

Mehrere Anträge hat Grünes Bamberg/ÖDP/Volt zum Thema „Kommunaler Klimaschutz im Handlungsfeld Verkehr“ gestellt. Beschlossen wurde fast alles, ob es auch so kommt, erscheint nicht so sicher.

72% der Verkehrsemissionen kommen aus dem Straßenverkehr

Mit den verschiedenen Anträgen soll die Verantwortung der Stadt Bamberg im Bereich Klimaschutz und der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen thematisiert und gegebenenfalls umgesetzt werden. Im entsprechenden Bericht der Stadtverwaltung für die Sitzung des Mobilitätssenats am 9.2.21 heißt es dazu, “dass 72% der Verkehrsemissionen aus dem Straßenverkehr kommen”. Dem zufolge hat die Fraktionsgemeinschaft Grünes Bamberg/ ÖDP/ Volt Anträge für mehrere Handlungsfelder gestellt. Das sind

- Integrierte Stadt- und Verkehrsplanung
- Förderung der Nahmobilität
- Mobilitätsmanagement
- Alternative Antriebe / Potenziale der Elektromobilität
- Städtischer Wirtschafts- und Güterverkehr

Der Sitzungsvortrag der Stadtverwaltung wurde bezüglich seiner Kompetenz und und Informationsfülle von allen Senatsmitgliedern gelobt. Dennoch schälte sich als schwerwiegender Kritikpunkt heraus, dass zwar komplexe Ziele, aber zu wenig konkrete Maßnahmen im Beschlussvorschlag genannt seien. Dr. Franz-Wilhelm Heller (CSU/BA) fehlten die Antworten auf die Generalfrage: »Wie kann man die Ziele unter Einbeziehung der betroffenen Bürger/innen am besten erreichen?«

Auch eine Erhöhung der Anwohnerparkgebühren wird angestrebt

Schon zu Beginn der Debatte hatte Grünen-Sprecher Christian Hader dargelegt, »dass erwünschte Änderungen nicht durch Zielformulierungen, sondern durch Maßnahmen erreicht werden«. Initiative und Verbände sollen Ideen austauschen und gemeinsam Lösungen finden. Dennoch blieb in der Sitzung der Gegensatz bestehen, dass in wesentlichen Punkten des Beschlussantrages eine Mehrheit aus Grünes Bamberg/ ÖDP/ Volt/Linke und SPD dafür war und die Vertreter von CSU/BA, FDP und BBB eher dagegen.
Obwohl einige Änderungsvorschläge und auch der Wunsch auf teilweise zweite Lesung geäußert wurden, blieb der Beschlussantrag weitgehend erhalten. 
Zum Antrag, dass bei Neubaumaßnahmen in Zukunft ein “reduzierter Stellplatzschlüssel” gelten soll, schlug die Verwaltung “einen Workshop vor, in dem die Möglichkeiten bezüglich der Vollzugsrichtlinie des §10 der Stellplatzsatzung der Stadt Bamberg neu erörtert werden”.
Die Mehrheit nahm auch den Beschlussantrag an, “im Rahmen der neuen Fördermittel des Mitmachklimas das Konzept der Mobilitätsstationen in Bamberg im Jahr 2021 voranzubringen. Die erste Realisierung der Mobilitätsstation am Pendlerparkplatz und der Bushaltestelle Waizendorfer Straße wird nach Mittelfreigabe und Detailplanung schnellstmöglich umgesetzt.”
Des Weiteren der Antrag, dass “eine Erhöhung der Anwohnerparkgebühren durch die Verwaltung angestrebt wird. Ein konkreter Realisierungsvorschlag erfolgt, sobald die rechtlichen Grundlagen durch den Freistaat Bayern geschaffen werden.”
Weitere angenommene Anträge waren: “Die Verwaltung wird in Abstimmung mit dem Verkehrsentwicklungsplan der Stadt konkrete Handlungsfelder im Fußverkehr prüfen und “auf der Grundlage des gesamtstädtischen Radverkehrsnetzes weitere Strecken auf Eignung für die Ausweisung als Fahrradstraße prüfen”. Schließlich soll im Hinblick auf ein City-Logistik-Konzept die Verwaltung Kontakt zu Paketdienstleistern in Bamberg aufnehmen, um gemeinsam die Möglichkeit eines Einsatzes von Cargobikes zu eruieren. 
10.2.210 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+15 # Markus 2021-02-10 21:14
Zu kalt für E-Autos: Millionenschwerer Fehlkauf? Elektrobusse in Berlin fallen wegen Kälte reihenweise aus

https://www.focus.de/auto/elektroauto/wetter-kaelte-macht-einigen-berliner-elektrobussen-zu-schaffen_id_12965969.html

Über Alternativen kann man gerne diskutieren, jedoch sollten sie dann auch funktionieren und bezahlbar sein. Das ganze Geld für die nicht ausgereifte Technik würde ich lieber in die Forschung geben. Erst wenn alles erprobt ist, kann man über einen Kauf nachdenken.
Es ist wie mit den Energiesparlampen (Quecksilber) und LEDs: Hätte man die Glühbirnen nicht verboten, hätte sich jeder freiwillig LED Lampen zugelegt bei dem Strompreis.
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+9 # Sabine 2021-02-11 00:10
Im Moment wird das "passende" Endlager für Atomaren Müll gesucht, und keiner will ihn haben. --
Was, wenn in ein paar Jahren dann eine Deponie für alte Batterien gesucht wird, keiner wird den geeigneten Platz haben wollen, obwohl E, Bikes und E. Autos im Moment als das Non plus Ultra zu sein scheinen.
Auch Klimaschutz wird nicht ohne irgendeine Art von "Verzicht für den Menschen" umsetzbar sein.
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+5 # supi 2021-02-11 17:35
Und sie glauben nun wirklich, dass das von ihnen angesprochene problem von der radlerfraktion bis ins letzte verstanden wird. Mitnichten, das wäre genauso als würde man von einem dreidimensionalen wesen verlangen, einem zweidimensionalen wesen den raum zu erklären.
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+9 # Clavius1970 2021-02-11 22:19
Das ist doch alles nur Geschwafel zum Machterhalt und an den Fakten völlig vorbei.
Ich habe hier schon einige sachbezogene Beiträge mit Zahlen und Fakten zur Energie- und Mobilitätswende beigetragen. Seitens der Grünen kommt nur Schweigen.
Auch von Herrn Glüsenkamp hört man seit seinem Wahlerfolg nichts mehr.
Der typische Vertreter einer Partei, deren Mitglieder die Ideale von Menschen ausnutzen, um Ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Ist man dann mal oben, interessiert das Geschwätz von gestern nicht mehr.
Die sind nicht viel besser als Trump.
Ideologie endet halt meist in Idiotie.
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+14 # Joshi 2021-02-11 07:56
Weshalb die E Mobilität von Politikern so gehypt wird bleibt mir ein Rätsel. Sau teuer die Autos, die Batterien halten auch nicht lange durch und der Strom muss auch erstmal produziert werden. Beim Laden sind sie teilweise auch extrem laut und wenn so ne Kiste mal brennt, dann hat die Feuerwehr richtig Spaß. Die Ladesäulen zu errichten ist ja auch nicht ganz billig. Der Ansatz für alternative Mobilität ist gut, man ist allerdings noch lange nicht da wo man hinmöchte.
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+10 # Clavius1970 2021-02-12 12:40
#Joshi
Weil das Vorauswahlverfahren in den politischen Parteien, in Bezug auf die Qualitäten der Kandidaten nicht mehr funktioniert.
Zur Wahl stehen in der Mehrzahl empathielose Personen, mit meist narzisstischen Persönlichkeitsprofil, die nicht in der Lage sind einfache Sachzusammenhänge zu erfassen Ohne eigene Urteilsfähigkeit werden Sie dann zum Werkzeug von Beratern und Lobbyisten, die sich die Taschen füllen oder ihre Ideologie ausleben.
Eine Folge davon ist auch die Zersplitterung der Parteienlandschaft.
Ohne die Politik von Merkel und van der Leyen gäbe es keine starke AFD.
Ohne Schröder und Clement würden die Linken im Osten noch Ihre Wunden von 1989 lecken und wären im Rest der Republik bedeutungslos.
Die Pandemie hat den erbärmlichen Zustand unserer Demokratie aufgedeckt.
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+2 # gablmann 2021-02-14 18:05
AHA:
72% der Verkehrsemissionen kommen aus dem Straßenverkehr.

Welcher Verkehr produziert dann die anderen 28 % ?
Bleiben ja nur noch Flugzeuge +Eisenbahnen + Schiffe. Der Liebesakt kann nicht gemeint sein...

Wiedermal eine (GRÜNE) Formulierung die den Leser erst mal gewaltig beinflusst.
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-3 # känguru 2021-02-15 11:56
Und wo hast du jetzt den großen Skandal aufgedeckt?
Wenn von da 72% kommen, dann ist doch im Straßenverkehr das größte Potential Emissionen zu sparen.
Klar kann man die Bahn auf 100% Ökostrom umstellen, alternative Antriebe für Flugzeuge erforschen und sich für den Schiffsverkehr ökologische Antirebsmöglichkeiten suchen, aber da hat die Stadt Bamberg ja wenig mitzureden.
Was die Stadt aber machen kann ist an Stellschrauben des Straßenverkehrs zu drehen.
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