MOBILITÄT

Neue E-Flitzer für Bamberg

Auf einen neuen Versuch. Gestern wurden - etwas überraschend - neue, dreirädrige E-Scooter für Bamberg vorgestellt. Die Stadtoberen versprechen wieder mal ein neues Fahrgefühl - diesmal in grün.

Zunächst 50 E-Scooter an sechs Standorten

Schon mal ziemlich genau vor zwei Jahren wurde berichtet: “Nach erfolgreicher Testphase: 100 E-Scooter für Bamberg”. Gemeint war der Einsatz von mit 15 bis zu 20 Km/h schnellen E-Tretrollern des Verleih-Unternehmens "Bird". Im Rahmen einer Pilotphase mit einer Flotte von zunächst 100 E-Tretrollern ging man in Bamberg an den Start. Über eine Smartphone-App konnten die Roller überall im Stadtgebiet lokalisiert werden. Zum Grundpreis von einem Euro je Verleihvorgang kamen (damals) 15 Cent pro Minute hinzu.

Jetzt sollen neue, andere E-Roller durch die Stadt flitzen. Die E-Scooter der Firma Zeus seien aktuell in 20 deutschen Städten vertreten, darunter in Würzburg und Schweinfurt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die zunächst 50 E-Scooter können an sechs Standorten von Über-18-Jährigen ausgeliehen werden. Über die kostenlose Zeus-App, verfügbar im Apple- oder Google Play-Store, registriert sich der Kunde und kann den nächstgelegenen E-Scooter lokalisieren. Jede Fahrt muss im Stadtgebiet, idealerweise an den Standorten, beendet werden. Die E-Scooter können per GPS geortet werden.

Auf der Kettenbrücke wurden die Drei-Rad-Scooter gestern (12.3.) gleich mal getestet: Stadtwerke Chef Michael Fiedeldey, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Stadtbus-Betriebsleiter Peter Scheuenstuhl haben das in Vertretung der Bürgerschaft gemacht. > Bild r.

Nutzung soll welterbetauglich sein

Der für Mobilität zuständige Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg) sagte zu dem nicht ganz neuen Vorhaben, ihm sei es wichtig, dass die Nutzung welterbetauglich abgewickelt wird. Dazu würden Zonen ausgewiesen, in denen die E-Scooter abgestellt werden können. Wer einen Scooter mieten will, müsse sich registrieren lassen und den nächststehenden Scooter in der App aufsuchen. Die Grundgebühr für die Freischaltung eines Zeus-Scooters beträgt einen Euro, jede weitere Minute kostet 19 Cent.

Übrigens: Die Testphase im März und April 2019 mit den zweirädrigen Rollern der Fa. Bird wurde sang- und klanglos abgebrochen. Die meisten Bamberger/innen meinten gewusst zu haben warum.
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Kommentare   
+70 # Bergradfahrer 2021-03-13 11:47
Es bliebt die Frage: Wozu der Mist?
Diese Dinger sind zudem weder für die Umwelt noch für die Gesundheit gut. Die Grünen, vertreten durch den Bürgermeister, scheinen derzeit auf alles abzufahren, was eine Batterie hat. Wie die Ökobilanz dieses baldigen Elektroschrotts ausschaut, interessiert offensichtlich nicht mehr.
Am Tagesende werden die Roller dann wahrscheinlich von prekär Bezahlten mit Autos zum nächtlichen Aufladen eingesammelt und danach wieder verteilt. Weder sozial noch ökologisch positiv.
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+18 # supi 2021-03-13 17:41
auf den punkt gebracht, nichts mehr hinzufügen
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+34 # Clavius1970 2021-03-14 12:54
Auch von mir volle Zustimmung zu den Vorkommentaren. Aber ein bischen sticheln muss ich doch noch.
Hoffentlich mussten die 3 Stadtprotagonisten nicht Überstunden machen :-) Werden momentan schlecht bezahlt.
Mit dem Gelaber von H. Glüsenkamp, sollte dem letzten Wähler und auch den Mitgliedern der Grünen klar geworden sein, was für einen Hipsterblender sie hier gewählt bzw. aufgestellt haben. H. Gack, H. Rudel und Rudi Sopper sind und waren noch Typen.
Immerhin passt H. Glüsenkamp gut zu seinem OB und dem Freimaurer. Das nennt man homogene Stadtspitze. ;-)
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+11 # Bambärchä 2021-03-15 14:38
Hab am Sonntag mal einen solchen Scooter getestet. Leider war er nicht so wirklich Welterbetauglich. Der Anstieg zum Dom ist ihm schon zu steil. Das Teil ist nach 20m stehen geblieben. Fahren auf Kopfsteinflaster ist zwar möglich, aber lange machen das meine Knochen nicht wirklich mit. ;-)
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-6 # Jonas Glüsenkamp 2021-03-17 19:07
Hallo Clavius1970,

wie alle, die mich anonym persönlich online angreifen, lade ich auch Sie ein, mich persönlich kennenzulernen und mir Dinge ins Gesicht zu sagen, falls Sie den Mut dazu haben.
Eine Terminvereinbarung kann unter 0951 87 1400 erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hipsterblender
Jonas Glüsenkamp
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+11 # Werner 2021-03-18 13:16
Braucht man unbedingt einen Termin, um Ihnen zu sagen, was von man Ihnen hält? Ganz schön dünnheutig. (geänd. Webzet)
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+12 # Clavius1970 2021-03-18 22:26
Ich haben in diesem Forum verschiedene Fragen und Aspekte zur Energiewende und Elektromobilität eingebracht und zur Diskussion gestellt. Zahlen und Fakten aus meiner Sicht, aber mit Quellen, wie z.B. dem statistischen Bundesamt, belegt. Antworten Ihrerseits oder Ihrer Gesinnungsgenossen, außer der üblichen Polemik, null. Also alles Blender für mich.
Deshalb auch die etwas härtere Gangart meinerseits.
Wer im Angesicht der größten Krise (Corona) seit dem 2. Weltkrieg nichts anderes im Sinn hat als unsinnige Verkehrsschilder aufzuhängen oder für E-Scooter zu werben ist mit dem Begriff Hipsterblender noch gelobt.
Ich werde mich auch nicht mit Ihnen treffen, da ich schlechte Gesellschaft von Ideologen nicht schätze.
Sie sind ja noch nicht so lange in Franken, aber bei uns sagt man "Ein getroffener Hund bellt"
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+14 # Bergradfahrer 2021-03-19 08:52
Schon richtig, es gehört immer weniger zum guten Ton, jemand zu titulieren. Justitiabel ist die Bezeichnung Hipsterblender zum Glück dann doch nicht. Allerdings erlaube ich mir, Ihnen einmal zur systematischen Desensibilisierung alte Videos mit Wehner, Strauß anzuempfehlen, die für Sie prähistorisch sind:
https://www.youtube.com/watch?v=1oO6ecO7wTE

Emotion und Affekt gehören dann doch zum Leben und Menschsein, machen es auch irgendwie witzig und lebhaft und befördern auch das Weiterkommen auf die eine oder andere Weise. Und das ist auszuhalten...oder auch nicht. ;-) Dazu letztlich noch der Herr Polt:
https://www.youtube.com/watch?v=-pJA5mbtkUo
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+6 # Heribert B. 2021-03-20 20:25
Der Schwachsinn geht immer weiter.

Interessant für mich wäre: "Cui bono?"

Die "letzte Meile" für die diese E-Umweltverschmutzung laut FT Artikel so toll sein soll hat die WebZet schon gar nimmer erwähnt - völlig richtig, da dieses Argument in Bamberg ebenfalls keinen Sinn macht.

Die Endnutzer haben also nix davon...wer dann, und wie viel ist das in Euro?
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