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MOBILITÄT

Damit weniger “Elterntaxis” fahren

Reger Fahrradverkehr zumindest im Sommer. Die Stadtverwaltung prüft jetzt, inwiefern im Umfeld des Kaiser-Heinrich-Gymnasium Fahrradstraßen eingerichtet werden können.

Fahrradbügel auch im näheren Umfeld der Schule

Die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg hat beantragt, „Bessere Rahmenbedingungen für Fahrradverkehr am und zum KHG“ zu schaffen. Dazu soll die Verwaltung “im Dialog mit den Schulverantwortlichen” prüfen, “wo und wie zusätzliche Fahrradbügel auf dem Schulgelände angebracht werden können”. weil der Platz auf dem Schulgelände “limitiert” ist, soll auch das nähere Umfeld der Schule in die Prüfung einbezogen werden.
In der Sitzung des Mobilitätssenates am 11.5. war das Thema auf die Tagesordnung genommen, und die Stadtverwaltung hat in diesem Zusammenhang auch Überlegungen dargestellt, im Umfeld der Schule Fahrradstraßen einzurichten.
Als Begründung wurde angegeben, dass die Schule aufgrund ihrer Lage im Berggebiet und auch das gesamte Wohnumfeld davon profitieren würden, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit dem Rad führen. Man erwarte sich davon auch weniger “Elterntaxis” auf dem Weg von und zur Schule. Nicht zuletzt für eine erhöhte Verkehrssicherheit brauche es die entsprechende Infrastruktur.

Fahrradstraße, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist

Um eine Straße als Fahrradstraße (Verkehrszeichen 244) auszuweisen, seien bestimmte Einsatzkriterien einzuhalten, heißt es weiter in dem Sitzungsbericht. “So kommen Fahrradstraßen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Anderer Fahrzeugverkehr als der Radverkehr darf nur ausnahmsweise durch die Anordnung entsprechender Zusatzzeichen zugelassen werden (z. B. Anliegerverkehr). Die zulässige Geschwindigkeit beträgt Tempo 30.”

Da bei den meisten Fahrradstraßen der Kfz-Verkehr weiterhin zugelassen bleibt, müssten je nach Rad- und Kfz-Aufkommen unterschiedliche Anforderungen an den Straßenraum bzw. (z.B. Mindestbreiten) erfüllt sein.
Im Umfeld des KHG könnten als potentielle Fahrradstraßen die Panzerleite bis zur Artur-Landgraf-Straße, der Abschnitt Am Knöcklein, die Altenburger Straße bis zur Dorotheenstraße sowie die Dorotheenstraße in Betracht gezogen werden. Alle Straßen werden aus Sicht der Verwaltung von Schüler/innen stark befahren, die Panzerleite sei zudem Teil der Cityroute 1. Die Verkehrsplanung wird das Umfeld der Schule bei den kommenden Verkehrszählungen aufnehmen. Neben der Notwendigkeit der Zählungen müsse zudem die Verkehrssicherheit an Straßen mit starkem Gefälle besondere Beachtung finden. “Diese sollen im Rahmen der Betrachtung nach Verkehrszählung abgewogen werden.”
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Kommentare   
+25 # CFRA2 2021-06-02 18:50
Das heißt im Berggebiet, hier Altenburger Straße und (Untere-) Panzerleite, werden für Glüsis Fahrradbügel auch noch Anwohner-Parkplätze (Lizenzgebiet) geopfert. Daneben muß dann sicherlich noch die Buslinie durch die Panzerleite eingestellt werden (derzeit die Linie 18), damit die Pedalisten ihre Vorfahrt haben.
Das in diesem Gebiet auch viele ältere Menschen wohnen, die auf Autos und auf diesen, wenn auch zur Zeit nur noch stündlich fahrenden Bus, angewiesen sind ist natürlich den grünen Fahrradaktivisten egal.
Ich habe hier schon des öfteren postuliert, mit Glüsi und Konsorten geht Bamberg unter!
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+29 # Klara 2021-06-02 21:30
Dann sollen halt ein paar Fahrradbügel an der Schule aufgestellt werden. Braucht es dafür wirklich einen Stadtratsbeschluss? Straßen deshalb lahm zu legen, ist natürlich bescheuert.
Ich vermisse hier Berichte über die Reaktion der Bewohner der Ehrlichstraße oder Peuntstraße zur Ankündigung, Parkplätze aufzulösen oder "City Routen" zu etablieren. Mein Opa ist jetzt 90 Jahre lang in die Stadt geradelt - ganz ohne Fahrradstraßen, Cityrouten und ohne moralischen Zeigefinger, sondern in friedlicher Koexistenz mit Autofahrern (ist ja selber einer). Wer sind in dieser Stadt eigentlich die Scharfmacher, die nur das eine Verkehrsmittel akzeptieren?
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+14 # Werner 2021-06-03 13:04
Um ihre Frage am Schluss zu beantworten: denken Sie vielleicht mal an die Fahrradf...(webzet) um den Hader und auch das Bürgermeisterchen, die ja hier gerne auch mitlesen. ;-)
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+27 # Jan 2021-06-03 14:47
Vielleicht sollte zuerst erhoben werden, wie hoch der Anteil der Kinder aus dem Landkreis ist. Ich glaube kaum, dass es an fehlenden Fahrradständern liegt, dass Kinder aus Mistendorf oder Baunach nicht mit dem Fahrrad ans KHG fahren. Verbessert endlich die ÖPNV Verbindungen und hört auf, noch mehr Anwohnerparkplätze aufzulösen.
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+11 # Clavius1970 2021-06-03 20:06
Die Grünen, mit Ihren Aposteln Glüsenkamp und Hader sind gerade dabei durch die Einrichtung von sogenannten Schutzstreifen die Sicherheit der Radfahrer nicht zu verbessern sondern zu verschlechtern. Besser wäre es weite Teile der Innenstadt als gemeinsamen Verkehrsraum mit Beschränkungen für den motorisierten Verkehr auszuweisen, die Zubringerstraßen für Rad- und Autofahrer zur Innenstadt räumlich voneinander zu trennen und den ÖPNV mit dem Landkreis gemeinsam zu reformieren. Das würde aber wesentlich mehr Arbeit machen und strategisches Denken erfordern, als ein paar Striche auf den Straßen.

Den Grünen aus der Beamtenallee und dem Dentistenboulevard sind doch die Leute vom Land (Bauern) völlig egal. In der Mehrzahl mit Staatsknete alimentiert, lässt sich trefflich auf die arbeitende Bevölkerung herabschauen.

Für die Grünen fällt mir ein, fälschlich Marie Antoniette zugeordnetes, Zitat ein.

"Wenn es kein Brot mehr gibt, dann sollen sie halt Kuchen essen."
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-6 # Baba Yaga 2021-06-03 22:37
Egal ob Brot oder Kuchen, beides hat Kohlenhydrate, die den Leuten so gar nicht guttun...
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+10 # Bergradfahrer 2021-06-04 13:10
Boah, ne, hört mir bloß mit diesen vermaledeiten "Schutzstreifen" auf. Gerade vorhin wieder auf dem Weg zum Training, die Nürnberger Str. und Geisfelder Str. nach dem Berliner Ring haben diese tollen Streifen. Wenn man von den rechts geparkten Autos Abstand hält, so dass man nicht durch eine möglicherweise sich öffnende Tür getötet wird, fahren die Autos mit maximal 30 cm abstand an einem vorbei. Ich bin jetzt absolut nicht ängstlich und fahre sehr stabil und ohne Schwanken, aber es nervt kolossal.

Und eines noch zum Thema: Was hilft ein bunter Streifen oder eine Fahrradstraße, wenn im Winter die Stadt dort eine buckelige Eisfläche kultiviert?
Dann sind sie Mamataxis jeder Fraktionwieder da, dass der Tim-Luca, die Annalena oder wie sie alle heißen sich nicht verkühlen oder bauz machen.
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-10 # Gerd Rudel 2021-06-06 12:53
Es ist schon traurig, dass hier offenbar kein einziges verkehrspolitisches Thema, und sei es - wie dieses - räumlich noch so begrenzt, wenigsten einigermaßen sachlich diskutiert werden kann. Denn weder ist bei diesen Plänen davon die Rede, dass Anwohner-Parkplätze wegfallen sollen oder gar die Buslinie eingestellt wird. Das sind polemische Unterstellungen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Der Bergradfahrer meint dann, er müsse über sein Lieblingsthema reden (Radstreifen), obwohl diese in einer Fahrrad-Straße gar nicht erforderlich sind. Und dann noch Whataboutism par excellence (schlechter Winterdienst - Richtig, da gäbe es viel zu verbessern, wäre ein guter Vorschlag im Beteiligungsverfahren zum VEP...).
Übrigens: Ich persönlich halte den jetzigen Vorschlag allerhöchstens für die zweitbeste Lösung. Notwendig wären im Berggebiet viel drastischere Maßnahmen, wie sie schon im Stucke-Gutachten vor 30 Jahren vorgeschlagen worden waren. Das nur "nebenbei" zum eigentlichen Thema...
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+9 # Clavius1970 2021-06-06 14:04
In Ihrem Beitrag kann ich aber auch keine sachlich verwertbaren Lösungsvorschläge erkennen. Eher den Hinweis darauf was nicht gesagt wurde und ein Gutachten aus der guten alten Zeit ohne explodierende Studenten-, Schüler- und Touristenzahlen. Hier liegen nämlich die 3 Hauptursachen.
Um die Verkehrsströme in den engen Gassen Bambergs in den Griff zubekommen ist großes Denken erforderlich. Dafür sind aber die Entscheidungsträger verantwortlich und werden dafür auch gut bezahlt. Der einfache Bürger, wie ich kann Anregungen geben. Mehr will ich auch nicht.
Die Art und Weise wie der neue Bürgermeister die Dinge angeht sind das bisher übliche Kleinklein zur Klientelbefriedung.
Gesamtkonzepte sind nicht erkennbar. Für mich enttäuschend. Ich dachte der haut mal auf den Tisch.
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-10 # Gerd Rudel 2021-06-06 14:30
"Großes Denken"? - Das Stucke-Gutachten WAR "großes Denken", es war seiner Zeit weit voraus. Und hatte auch deshalb im damaligen Stadtrat keinerlei Chance. Ich halte seine Vorschläge für die Reduzierung des KFZ-Durchgangsverkehrs im Berggebiet nach wie vor für im Prinzip relevant und gut umsetzbar. Daran ändert auch die demografische und touristische Entwicklung seit damals nichts. Im Gegenteil: Diese Vorschläge sind umso dringlicher! Das zeigt das Beispiel von Sutte und Matern, wo sich der Autoverkehr nach meinem Eindruck nach dem Abschluss der Umbau-Arbeiten längst wieder auf dem (nicht akzeptablen) Niveau von früher bewegt.
Was bei Stucke noch fehlte, waren differenzierte Vorschläge für eine Verbesserung des ÖPNV (da bewegen wir uns in Bamberg immer noch auf dem Stand der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts!) und - sehr wichtig - eine für das Weltkulturerbe Bamberg verträgliche "City-Logistik". Dabei geht es nicht nur (aber auch!) um den Einsatz von Lastenfahrrädern, sondern vor allem um die Bündelung des Lieferverkehrs und den Einsatz stadtverträglicher (E-) Fahrzeuge. (Da war die Post wirklich mal vorbildlich!)
Der jetzt diskutierte VEP bietet die Möglichkeit, diese Versäumnisse (Jahrzehnte zu spät!) zu korrigieren.
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+12 # CFRA2 2021-06-06 15:02
Anscheinend versteht ein Herr Rudel unter sachlicher Diskussion nur Zustimmung zu Glüsis und seiner Meinung. Auch unterscheidet er nicht zwischen den Bambergern, die mittlerweile Erfahrung mit der Durchsetzung der grünen Ökodiktatur haben und demensprechend die Probleme bei neu aufkommenden grünen Ideen gleich thematisieren, und seiner Heile-Welt-Idealvorstellung beim "Ansprechen von verkehrspolitischen Themen" in seinem rein grünen Arbeitskreis.
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-7 # Gerd Rudel 2021-06-06 18:13
Falls ich ausnahmsweise noch einmal antworten darf, weil ich hier namentlich angesprochen wurde: Unter einer sachlichen Diskussion verstehe ich, werter Herr Anonymus, den Austausch von Argumenten. Unterstellungen, denen jegliche sachliche Grundlage fehlt, gehören dazu aber nicht.
Ansonsten, und das nur zur Klarstellung, vertrete ich hier ausschließlich meine persönliche Auffassung und nicht die von irgendwelchen
(ebenfalls herbeiphantasierten) Arbeitskreisen.
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+10 # Bergradfahrer 2021-06-06 16:35
Naja, wenn Sie den Blick nach oben wenden, dann habe ich mich auf vom Clavius angeführten Radstreifen bezogen, die ja auch evidenzbasiert wider jegliche Vernunft und Sicherheit sind. Und dass weder ein Lastenrad noch eine Fahrradstraße noch ein Radstreifen unter inzwischen auch grüner Ägide in Bamberg im Falle des Schneefalles nutzbar sind, ist ein unbestreitbarer Fakt, egal wie viele Fahrradbügel oder Lastenradläden (Sag mal einer dieses Wort nach zwei Bier!) unter wessen Amigos Schirmherrschaft auch immer eingeweiht werden.

Zum Thema Bürgerbeteiligung: In Zeiten, in denen unpopuläre oder nicht der Hauptströmung entsprechende Ansichten gern normativ moralisierend geahndet werden, mag man es doch dem Individuum nachsehen, wenn es sich nicht unter Klarnamen verreißen und ggf. das Geschäft vermiesen lassen mag. Das überlässt man dann doch lieber denen, die sich genau dafür berufen sehen und zur Wahl gestellt haben, die eben dieses Scheinwerferlicht suchen.
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-8 # zerberus 2021-06-06 18:03
Öha: Der ansonsten doch so forsch auftreten Bergradfahrer zieht dann doch sehr schnell den Schwanz ein, wenn's darum geht, mal wirklich Flagge zu zeigen. Muss man sich merken... ;-)
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-6 # supi 2021-06-06 18:34
mal ehrlich, hast was anderes erwartet, der berühmte unterschied zwischen sein und schein
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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

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-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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