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Fahrerlose Busse im Regelbetrieb

Interessant für Bamberg. In Oberfranken läuft ein Modellprojekt für autonom fahrende Busse. In Rehau, Kronach und Hof dürfen sie bereits Fahrgäste transportieren.

Operatoren können bei technischen Problemen eingreifen

Das oberfränkische Modellprojekt für fahrerlose Busse geht in den Regelbetrieb über. Seit kurzer Zeit dürfen in Kronach Passagiere in die kleinen Elektrobusse einsteigen. Die beiden Busse verkehren auf einem Rundkurs zwischen dem Bahnhof und der Festung Rosenberg, Zielgruppe sind neben Einheimischen auch Touristen.
Bereits seit Monaten sind die Busse im Testbetrieb unterwegs. Wegen der Corona-Pandemie hat sich die Erprobung in der Praxis etwas verschoben.
Ganz ohne Personal verkehren die autonom fahrenden Shuttlebusse aber noch nicht. Aufsichtspersonal, sog. Operatoren gehen mit auf Fahrt, um bei technischen Problemen eingreifen zu können. Einen Fahrplan gibt es nicht, die Busse fahren stetig einen Rundkurs ab.

Elf Partner sind an der "Shuttle-Modellregion Oberfranken" beteiligt

Auch in Hof fahren seit kurzer Zeit fahrerlose Busse. Pro Minibus dürfen aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nur max. vier Personen mitfahren. Dabei besteht Maskenpflicht. Sicherheit wird großgeschrieben. So müssen während der Fahrt alle Fahrgäste sitzen und angeschnallt sein. Hört man Fahrgäste, so ist das Fahrvergnügen noch dadurch reduziert, weil die vollautomatisch gesteuerten Busse bisweilen ruckartig reagieren.
Das Modellprojekt in den oberfränkischen Städten kostet insgesamt rund 15,3 Mio €. Das Bundesverkehrsministerium trägt mit zwölf Mio € den Hauptteil der Kosten. Insgesamt sind an der "Shuttle-Modellregion Oberfranken" elf Partner beteiligt: neben den Städten Rehau (bisher als Werksverkehr), Kronach, Hof, sowie den Landkreisen Hof und Kronach unter anderem auch die Hochschulen in Hof und Coburg sowie die Universität Chemnitz und der Kronacher Automobilzulieferer Valeo.

Aktuell: Selbstfahrende Shuttle-Busse in Hof: Hitze-Panne nach erstem Tag
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Kommentare   
+12 # CFRA2 2021-06-11 16:45
So ganz ausgereift scheint das Ganze noch nicht zu sein, denn wie BR24 heute über den Hofer Versuchsbetrieb schreibt: "Nach nur einem Tag mußte der fahrplanmäßige Betrieb am Mittwoch bereits wieder eingestellt werden, weil der Computer im Bus wegen der warmen Außentemperaturen überhitzte. In den vergangenen Tagen war in Hof eine Höchsttemperatur von etwa 25 Grad Celsius gemessen worden." Und dabei haben wir noch nicht mal Hochsommer.
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B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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