CORONA-PANDEMIE

Quarantäne für Schüler/innen deutlich verkürzt

Höchste Eisenbahn. Die Gesundheitsminister der Länder haben sich auf einheitliche C-Quarantäne-Regeln für Schüler geeinigt. Keine ganzen Klassen mehr in Quarantäne.

"Leitplanken" für die Gesundheitsämter

Wenn nächste Woche auch in Bayern wieder die Schule beginnt, fragen sich viele Familien, wie sicher wohl der Unterricht im Klassenzimmer bei stark steigenden C-Infektionszahlen ist. Bei berufstätigen Eltern dürfte die Frage im Vordergrund stehen: Wie ist das künftig mit einer möglichen Quarantäne? Mit dieser Frage haben sich die Gesundheitsminister der Länder auseinandergesetzt mit dem Bestreben eine sinnvolle und insbesondere einheitliche Regelung für ganz Deutschland zu finden. Die soll jetzt so sein: Bei einem C-Fall in der Klasse solle grundsätzlich nicht mehr die gesamte Klasse in Quarantäne geschickt werden, sondern nur noch Infizierte und unmittelbare Kontaktpersonen, etwa die Banknachbarn. So will man Präsenzunterricht gewährleisten.

Quarantäne für Schüler/innen deutlich verkürzt

Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister-Konferenz, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, wird dazu zitiert: Damit wolle man "Leitplanken" an die Gesundheitsämter geben und eine "Quarantäne mit Augenmaß" ermöglichen. Grundsätzlich gehe es zum einen um einen möglichst guten Infektionsschutz in den Schul- und Betreuungseinrichtungen, zum anderen um so viel Präsenz wie möglich.
In diesem Sinne wird die Quarantäne für die Schüler/innen deutlich verkürzt. Anstatt bis zu 14 Tage, müssen Kontaktpersonen eines Infizierten nur noch fünf Tage zu Hause bleiben und können anschließend – nach einem negativen PCR-Test – wieder zurück in die Schule.
Wenn in einer Einrichtung gute Hygienemaßnahmen oder eine gute Luftreinigung (z.B. Luftreinigungsgeräte > Bild r.) vorhanden seien, bestehe auch die Möglichkeit, ganz auf Quarantänemaßnahmen zu verzichten. Das alles müssten die Gesundheitsämter dann vor Ort je nach Lage entscheiden.
Die Maßnahmen gelten entsprechend für alle Betreuungs- und Bildungseinrichtungen wie Kitas und Universitäten.
Die Nachteile der Quarantäne für Kinder bedeuten nicht nur Bildungsdefizite, sondern auch bergen die Gefahren und Schäden für die psychische Entwicklung. Deshalb ist es wichtig, den Präsenzunterricht möglichst umfassend sicherzustellen. 

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Kommentare   
+11 # Laura 2021-09-09 13:19
Glüsenkrampf hat im Wahlkampf versprochen, Schulsanierung und Bildungsgerechtigkeit zur Chefsache zu machen. Jetzt sitzt er im Rathaus, die Schulklos stinken immer noch und in keiner Bamberger Grundschule steht ein Luftreinigungsgerät. Also müssen die Bamberger Grundschulkinder weiterhin in Quarantäne.
Beinahe täglich sehe ich ihn mit einem der Autos aus dem städtischen Fuhrpark herumfahren. Dafür ist Geld da, für die Kinder nicht.
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-4 # HeinzM 2021-09-10 10:32
die Quarantänebestimmungen und Luftreiniger sind wohl Landessache und nicht Sache des Herrn Glüsenkamp.
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+11 # supi 2021-09-09 17:03
ja mei gudderla worüber regst dich denn auf, so iss des halt mit den futtertrögen, also dienstwägen von den man magisch angezogen wird, und bevor der sich auch nur einen gedanken um deine kinder oder die sonstigen kinder macht, passt er sehr genau darauf auf, dass seine die schule gefahrlos erreichen.
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