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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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MOBILITÄT - PARKEN

Kostenloses Parken abschaffen!

Jetzt Klartext: Die grün-rote Mehrheit im Stadtrat will Kfz-Stellplätze in der Innenstadt nicht mehr kostenlos bereitstellen. Anwohner sollen in Quartiersgaragen Platz finden - gegen Bezahlung!

“Grundsätzlich” heißt: gegen Autos und ihre Besitzer/innen

“Bamberg will kostenloses Parken abstellen”, so titelt der Fränkische Tag seine Ausgabe von heute, 20.9.21 zum Thema “Parken in Bamberg. Der Redakteur spricht damit noch deutlicher aus, was die webzet-blog am 18.9.21 noch in Frageform setzt: “Sind höhere Parkplatzkosten das Ziel?” Aus dem Fragezeichen wurden die Konsequenzen gezogen und die im Sitzungsvortrag der Stadtverwaltung (Mobilitätssenat v. 14.9.21) auffällig häufig gebrauchten Umschreibungen (“grundsätzlich”) in Klartext gesetzt. Man will also einem Gutachtervorschlag zum Verkehrsentwicklungsplan 2030 folgen, der vorsieht, “dass das Parken im öffentlichen und zentralen Straßenraum in erster Linie nur noch für Anwohnerinnen und Anwohner, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Lieferverkehr und Kurzzeitparken (Kundenparken) vorbehalten sein soll“. In der Sitzung des Mobilitätssenats wurde dieser Passus kaum angesprochen.

Wird immer mehr nicht öffentlich in “vorbereitenden Sitzungen” beraten?

In der genannten FT-Ausgabe wir Mobilitätsreferent und 2. Bgm Jonas Glüsenkamp zitiert: “Der öffentliche Raum in der Stadt sei begrenzt und kostbar, hat einen Preis. Wer ihn nutzt, soll zahlen. Egal ob die Tante aus Fürth zu Besuch kommt, oder der Arbeitgeber nicht genügend Stellplätze für seine Mitarbeiter bereithält. Wo Platz frei wird, gibt es Entwicklungsspielraum: Plätze für Jugendliche, Freischankflächen, Grünflächen.”
In der Sitzung des Mobilitätssenats (14.9.21) wurde noch darum herumgeredet. Von “gundsätzlicher” Denke war immer wieder die Rede. Daraus konnte der/die Zuhörer/n bzw. Leser/in sich denken, was gemeint ist. Jetzt wissen wir es: In Bamberg soll es kein kostenloses Parken mehr geben, Gebühren sollen erhoben oder erhöht werden. Auch Anwohner von Wohnstraßen sollen in Quartiersgaragen unter die Erde gehen und dafür bezahlen.

Im Beschlussantrag des Mobilitätssenats wurde lediglich zugestimmt, dass der “Antrag der Stadtratsfraktion Grünes Bamberg “geschäftsordnungsmäßig behandelt” ist. Also ohne inhaltliche Aussage. Die Verwaltung machte darauf darauf aufmerksam, dass eine Weitervertiefung des Themas anzustreben ist. Die große Aussprache zum Thema kostenloses Parken im Stadtrat steht also noch aus.
Für den Beobachter entsteht zusehends der Eindruck, dass wichtige Fragen der Stadt (Mobilität, Finanzen, Bahnausbau u.a.) mehr in “vorbereitenden Sitzungen” thematisiert werden. Also nicht öffentlich. 

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20.9.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # Bamberger 2021-09-20 12:39
>>“Grundsätzlich” heißt: gegen Autos und ihre Besitzer/innen
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-17 # Bamberger 2021-09-21 08:29
Komisch das der Rest meines Posts verschwunden ist.

Witzig an der Aussage ist, dass die Autos an erster Stelle stehen und dann erst die Besitzer. Nicht, dass ich besonders viel für Besitzer von Autos übrig hätte, aber die Reihenfolge zeigt doch, dass offensichtlich Menschen weniger wert sind als Autos.
Das irrationale Verhältnis der Deutschen zu ihren Autos könnte durch nichts besser gezeigt werden als durch diesen Satz. Danke dafür!
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+21 # lenny 2021-09-20 14:18
Naja, ich habe das Parkhaus am Berliner Ring nicht abgerissen und dafür einen neuen Flächenparkplatz gebaut, der nicht annähernd das Potential bietet welches das Parkhaus am Ring bot.

So versiegeln wir zukünftig innerstädtisch noch mehr Flächen, denn die Straßenstellplätze werden ja nicht zurückgebaut und gegen Grünflächen getauscht oder?

Ansonsten ist die Idee der "Quartiersparkhäuser" nicht schlecht und sollte eher bei Neubauten Einzug halten. Jedoch "grün" ist die Idee nicht, denn wo kommt der Sand für die neuen Betonklötze denn her? ;)
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+13 # supi 2021-09-20 18:07
Ja ja super idee, aber wer und wann baut diese garagen?
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+23 # Bergradfahrer 2021-09-21 07:27
Die Klimaschutzkobolde!
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+11 # Gablmann 2021-09-21 12:47
Quartiersgaragen bauen weil man grundsätzlich die Autos nicht mehr sehen will.
Naja, Nobel geht die Welt zugrunde.
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