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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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VERKEHRSSICHERHEIT - MOBILITÄT

 Verkehrssituation im Gärtnerviertel soll besser werden

Jetzt heißt es abwarten. Anwohner/innen im Gärtnerviertel hatten sich über Belastungen durch den KFZ-Verkehr beklagt. Ein einstimmiger Senats-Beschluss soll abhelfen.

Verschiedene Interessenlagen gilt es zu beachten

Die CSU/BA-Stadtratsfraktion und die Fraktion Grünes Bamberg haben sich der Aufgabe angenommen und jeweils Anträge mit dem Ziel gestellt, die Verkehrssituation im Gärtnerviertel zu verbessern. Auslöser der Fraktionsanträge sind Klagen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich über Regelübertretungen in der Durchfahrt und Belastungen durch den KFZ-Verkehr belastet sehen.
Der Mobilitätssenat des Stadtrates hat sich in seiner Sitzung am 14.9.21 mit dem Thema befasst. In einem Sitzungsbericht trifft die Verwaltung zunächst sie grundsätzliche Feststellung, “dass es im Gärtnerviertel, wie in vielen Mischvierteln von Wohnen und Gewerbe verschiedene Interessenlagen gibt. Während Anwohnerinnen und Anwohner oft weniger Verkehr und Parkmöglichkeiten für Anwohnende wünschen, haben Gewerbetreibende das Ansinnen Erreichbarkeit zu ermöglichen und (Kurzzeit-) Parkmöglichkeiten für Kunden herzustellen. Im Gärtnerviertel gilt es neben den Bedarfen von Bewohnerinnen und Bewohnern auch die Bedürfnisse der Gärtnerinnen und Gärtner mit ihren Betrieben als Teil des Weltkulturerbes besonders in den Blick zu nehmen.”

Als Erstes eine erneute Verkehrszählung

Die von CSU/BA und Grünes Bamberg gestellten Anträge wurden wesentlich von der Verwaltung übernommen und in einem Stufenplan konkretisiert. Zunächst soll Stufe 1 umgesetzt und die Ergebnisse beobachtet werden; gegebenenfalls gelte es weitere Maßnahmen umzusetzen.

Im Sitzungsvortrag heißt es: “Als erstes scheint es notwendig, eine aktuelle Verkehrszählung zu veranlassen. Desweiteren soll es zu einer Änderung der Beschilderung kommen. … Auf Höhe des Spiegelgrabens wird ein Rechtsabbiegegebot (Z209) von der Heiliggrabstraße in den Spiegelgraben angeordnet werden (mit Ausnahme Radverkehr und „Parkplatz Böhmer“), sowie einen Wegfall der Beschilderung „Taxi frei“ in die Heiliggrabstraße.
Sofern keine nachhaltigen Verbesserungen eingetreten sind und die Ergebnisse einer weiteren Verkehrszählung vorliegen, würden Maßnahme 2 und 3 im Dialog mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden geprüft.
So die “Verlagerung des Gehwegparkens in der Heiliggrabstraße auf die Fahrbahn. … Durch das Verengen der Fahrbahn wird das Fahren in die verbotene Richtung unattraktiver. In einem ersten Schritt (unter Beachtung von Schleppkurven eines Bemessungsfahrzeugs bis 7,5 t) wäre unter Wegfall von ca. 5 Stellplätzen im Abschnitt zwischen Spital- bis zur Memmelsdorfer Straße das Verlegen der Parkplätze auf die Fahrbahn möglich. Hierzu ist zunächst eine umfassende Beteiligung vor Ort und die Eruierung der Ergebnisse der Verkehrszählung notwendig.
In einem nächsten Schritt würde die Umbeschilderung zur Fahrradzone geprüft. Der Vorteil bestehe darin, dass innerhalb der Zone Einfahrverbote wie früher gesondert mit „Verbot der Einfahrt“ beschildert werden können. Im Hinblick auf den (derzeit noch nicht in Kraft getretenen) neuen Bußgeldkatalog hätte dies die Konsequenz, dass das verbotswidrige Einfahren höher sanktioniert werden könnte."
Schließlich würde der fließende Verkehr von der Polizei weiter laufend stichprobenartig kontrolliert.
Der entsprechende Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde von den Mitgliedern des Mobilitätssenats einstimmig angenommen.

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26.9.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
-5 # Baba Yaga 2021-09-26 14:06
Auch die Ehefrauen sollten einen Beitrag leisten. Öfter in solchen Vierteln zu beobachtende Konstellation: Zwei PKW pro Familie. Ein dicker, ein kleinerer. Die Frau nutzt den kleineren, trotz Kinder und Besorgungen, die natürlich sie macht. Der Mann fährt mit seiner großen Schüssel...auf Arbeit. Sonst nichts. Und nimmt natürlich zu. Völlig absurd. Ich wäre schon zufrieden, wenn sich Familien disziplinieren und auf ein Fahrzeug beschränken würden. Die Frauen müssten ihren Männern in den Hintern treten und ihnen ihre Blechschüsseln wegnehmen. Letztere können sich ruhig aktiv fortbewegen.
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+2 # leere Teetasse 2021-09-27 14:40
Lieber Baba Yaga,
Wenn Sie Ihren Kommentar jetzt verfassen könnten, ohne auf das Geschlecht der Fahrer einzugehen, würde ich Ihnen vollständig zustimmen! Es braucht etwas Bescheidenheit in dem, was wir täglich tun, dann haben wir auch nicht so viele Probleme zu lösen, die erst dadurch entstehen, denn wir wären "schon zufrieden, wenn sich Familien disziplinieren und auf ein Fahrzeug beschränken würden."
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+17 # Gablmann 2021-09-26 21:33
Sorry, aber " ein Rechtsabbiegegebot (Z209) von der Heiliggrabstraße in den Spiegelgraben" zeigt, dass die Leute denen so ein Scheiß einfällt keine Ahnung haben.
Ja, in der Langen Str. oder Königstr. oder Nonnenbrücke oder Pointstr. usw. muss man über Verkehsreduzierung diskutieren.

Die dort im "Gärtnerviertel" Wohnenden sind eh schon privilegiert dort wohnen zu dürfen und es sei ihnen auch von Herzen gegönnt.
Nun will die Politik auf Drängen "von Anwohnern" dass es dort so ruhig wird wie im hintersten Frankenwald. Sind die total realitätsfremd?
Ich schätz mal der Niedermeier hat sich aufgeregt und die CSU/BA hats der SPD vom Brot genommen.

Spätestens wenn alle in der Hallstadter Str. für immer wohnen werden sie merken, dass Egoismus das Leben nicht verlängert.

Wer sich rund um den schiefen Turm ernsthaft über Verkehr beschwert, beleidigt in höchstem Maße alle Innenstadtbewohner.

Hätte ich nen Wunsch frei, würde ich die Untere Brücke gerne für zwei Sommermonate ins "Gärtnerviertel" verlegen. DANN können sie sich beschweren.
Man hört raus, dass die "rechtsesotherischen nicht mehr Gärtner" mitten in der Stadt leben wollen, aber nichts+NICHTS in Kauf nehmen wollen. Pfuideufl.
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+8 # Hahu 2021-09-26 22:08
War dann die Umgestaltung in ein "Fahrradquartier" nicht der große Wurf?
Interessant wäre auch, wie viele der kostenlosen Parkplätze für Bahnfahrer dienen? Würde das bei einer Verkehrszählung mit erfasst? wer wann wo warum parkt?
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