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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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MOBILITÄT

Parkplätze online “vorbestellen”

Die einen tun alles, um Parkplätze im Stadtraum Bamberg zu verknappen, die anderen bemühen sich um weitgehenden Erhalt. Digitale Mittel können dabei helfen, meint die CSU/BA-Stadtratsfraktion.

Ampelschaltungen lassen sich gezielt regeln, um Staus zu vermeiden

Es wird immer schwieriger in Bamberg ein Auto zu parken. Dabei geht es aus Sicht der CSU/BA-Stadtratsfraktion nicht nur um die Anzahl der verfügbaren Parkplätze, sondern auch um die Zeit, einen freien Platz zu erreichen. Die Fraktion hat deshalb ein Projekt "Schlaue Parkplätze" aufgenommen, das es bereits in mehreren Städten gibt. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke greifen fünf Mitglieder der CSU/BA-Fraktion ein Projekt in Neu-Ulm auf und schlagen vor, von der Verwaltung eine Übertragung auf Bamberg prüfen zu lassen. In einer Pressemitteilung der Fraktion erläutert Stadtrat Stefan Kuhn die Idee "Schlaue Parkplätze": Bei “Schlauen Parkplätzen” können Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt Parkplätze in der Innenstadt per App vorab reservieren. Dadurch kann unnötiger Parksuchverkehr reduziert werden, für den Einzelhandel können sinnvolle Parkplätze eher erhalten bleiben und im Sinne der angestrebten Verkehrswende ist ein Beitrag zur Verringerung der Verkehrsdichte möglich.
Die Idee Schlaue Parkplätze passe in das Stadtkonzept “Smart City”, wie es auch von der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht worden ist, sagt Stadträtin Ursula Redler. Der Autofahrer kann sich bereits im Fahrzeug via Smartphone einen Parkplatz reservieren, Sensoren auf der Straße erkennen und melden die freien Plätze. So spart man Zeit und schont die Umwelt, meint Redler. Nach ihrem Kenntnisstand könnten Sensoren und Kameras die Anzahl an Fahrzeugen erfassen, die einen Schlauen Parkplatz ansteuerten. So ließen sich auch Ampelschaltungen gezielt regeln, um Staus zu vermeiden.

Alltag in der Stadt lebenswerter machen

“Wir müssen allerdings fürchten, dass die grün-rote Rathausmehrheit gegen ein solches Konzept ist. Mittlerweile würden in Bamberg Parkplätze auch dort abgebaut, wo sich die Anwohnerschaft dagegen wehre, merkt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anne Rudel an. “Gerade deswegen müssen wir die Bevölkerung aufklären, welche technischen Möglichkeiten es gibt, den Autoverkehr durch intelligente Führung zu verringern”, sagt Fraktionsvorsitzender Peter Neller. Mit Digitalisierung könne noch viel erreicht werden, hebt er hervor. Tatsache sei, dass die Staatsregierung deshalb viel Geld in "Smart Cities" stecke. Wenn Bamberg zur Smart City - zur intelligenten Stadt - werden wolle und das Alltagsleben mit Technik verbessern will, dann muss sie auch beim Verkehr digitale Technik vorantreiben, sagt Neller
Die CSU/BA-Fraktion müsse die Vision positiv sehen, betont auch Alt-Bürgermeister Christian Lange, mit digitaler, schlauer Vernetzung und moderner Technik den Alltag in der Stadt lebenswerter zu machen.

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25.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare freigeschaltet.

Kommentare   
+14 # Eisenbahner 2021-10-25 09:10
Vielleicht sollten sich die Damen und Herren mal Gedanken machen, wie man gerade auch in Wohngebieten der Wohnwagen und Camper Flut Herr werden kann!
Wenn ich alleine bei uns in der Straße schaue, da stehen diese Ungetüme monatelang ohne bewegt zu werden. Spricht man dann, wenn man den einen oder anderen Besitzer zufällig mal sieht, darauf an, dann heißt es" Wir stellen die Dinger hier ab, weil es in Wohngebieten sicherer ist, da wird nicht so schnell eingebrochen!"
Auf den Gedanken zu kommen, sich irgendwo eine Unterstellmöglichkeit zu mieten kommen die "nahe an der Natur machenden Urlauber nicht"!
Teilweise kommen die Eigentümer bis von Kronach oder Lichtenfels hierher.
Dazu dann noch die osteuropäischen Hänger, Johanniter Transporter (übers Wochenende, die Fahrer wohnen im Landkreis und fahren dann mit ihren Privat Pkw's nach Hause) und der eine oder andere Pizzawagen.
Ist wahrscheinlich egal, da sich hierher kein Tourist verirrt, den der Anblick stören könnte!
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+16 # Schwalbe 2021-10-25 09:56
Im Fahrzeug per Smartphone reservieren?
=noch mehr unvorsichtige Verkehrsteilnehmer, die auf ihr Handy starren, anstatt auf den Verkehr achten.
Aber wieso sollen Kameras, die Fahrzeuge unterwegs erfassen, die sowieso schon per App gemeldet haben wo sie hin wollen?
Und was passiert wenn sich einfach jemand auf den reservierten Parkplatz gestellt hat in der Zwischenzeit?
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+11 # cityman 2021-10-25 14:39
Eben, wie soll der gebuchte Parkplatz gegen Fremdparker gesichert werden? Schranke? Wachmann? Die Warteschlangen an den Wochenenden werden deshalb nicht kleiner und verhindern die Nutzung der gebuchten Zeit. Dann doch eher Park&Ride ausbauen.
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+13 # CFRA2 2021-10-25 16:45
Sensoren und Kameras sollen einen freien Parkplatz sensieren und dann auf irgendeiner „App“ anzeigen. Sollte daraufhin diesen Parkplatz mittels dieser „App“ angefahren bzw. gebucht werden, müßte der Parkplatz vor Ort als belegt (gebucht) gekennzeichnet werden (Bodenlampe, oder es stellt sich ein Parküberwacher oder Glüsi hin, …).
Dieser technische Aufwand, um Kabel Sensoren und Strom zu jedem (!) Parkplatz zu legen, zusätzlich dies über einen zentralen Server zu Steuern, würde auch trotz ev. Zuschüsse den Bamberger Haushalt überfordern.
Ich erinnere nur an das Pollerdebakel in der Dominikaner- bzw. Karolinenstraße um dort nur noch berechtigte Fahrzeuge durchfahren zu lassen!
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+9 # Bergradfahrer 2021-10-25 21:20
Korrekt, und am Ende ist auch das alles fürn Arsch. War jüngst in Innsbruck in einem halbschlauen Parkhaus, das zeigte genau einen freien Platz an, ließ dann immer auch nur einen rein. Der Rest staute sich in der Einfahrt. Voll umweltfreundlich! Es durfte jeweils einer rein, dann zeigte das Parkhaus wieder „besetzt“ an. Dieser fuhr zweimal durch, dann wieder raus. Das Spiel wiederholte sich mehrmals. Als wir dran waren, erkannten wir des Rätsels Lösung. Der eine freie Parkplatz war so knapp neben Ausfahrt und Säule, dass keiner der Schützenpanzer die geringste Chance hatte. Unser Polo kam mit viel Geschick rein.
Was ist die Folgerung?
Bei einem echt smarten Parkhaus muss auch ein passender, eventuell konkreter Parkplatz in Abhängigkeit von Auto und Fahrkunst reserviert werden. Zudem ist der Flaschenhals der Einfahrt von Nichtreservierern frei zu halten.
Viel Spaß damit, lieber Extremely-Smart-Stadt-Rat!
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-6 # Patrickus 2021-10-25 22:36
Wer in ins Netz schaut kann sehen, dass die Technik andernorts schon ausprobiert bzweise praktiziert wird (z.B. Neu-Ulm). Es ist eine Sache, die zum Generalkonzept smart-City gehört. Wenn man es überhaupt will?
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+8 # Clavius1970 2021-10-25 17:42
Mir stellt sich die Frage. Wer ist schlauer? Die Stadträte oder die Parkplätze. Ich denke eher die Letzeren.
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+8 # Ursula Redler 2021-10-26 10:08
Ein Antrag auf Erstellung schlauer Stadträte wäre mir auch lieber… ;-)
Aber zum Thema: Wir bekommen 17 Millionen € Förderung für Smart City. Diese Thematik „schlaue Parkplätze“ wird in Neu-Ulm gerade ausprobiert. Wir meinen schon, dass es hier einen Versuch wert sein könnte. Es geht schließlich auch darum, diese 17 Millionen € möglichst sinnvoll einzusetzen. Die sogenannten schlauen Parkplätze könnten Teil der Verkehrswende sein und Parksuchverkehr minimieren. Idealerweise sollte man den Parkplatz natürlich vor Fahrtantritt reservieren. Und: Es ist ein Antrag auf PRÜFUNG, also dass die Stadt sich insbesondere mit Neu-Ulm in Verbindung setzt und anfragt, wie es dort läuft.
Zudem geht auch darum, etwas zum Erhalt der Parkplätze jedenfalls zu versuchen und diese nicht nur zu streichen.
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+7 # CFRA2 2021-10-26 16:09
Für diese "schlauen Parkplätze" braucht es aber auch die Personengruppe, die ein Handy besitzt. Das sind junge, technikaffine Leute, die aber laut Glüsi doch eher. ein von ihm gefördertes, Lastenfahrrad benutzen sollten.
Also bleibt die ältere Bevölkerungsschicht übrig, die kaum laufen kann, daher auf ein Auto angewiesen ist übrig. Die hat aber, wenn, dann nur ein Mobiltelefon, auf dem diese "App" garantiert nicht läuft.
Also ist diese ganze Maßnahme, weil nicht zielgruppengerecht, eine Totgeburt!
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+6 # cityman 2021-10-26 19:08
Haha, können Parksuchverkehr vermindern? Sie meinen doch nicht, das die Autofahrer, die bislang nicht in die Tiefgaragen und Parkhäuser wollten, sich jetzt Parkplätze buchen. Sie sollten mal in die City und sich anschauen, was z.B. an der Promenade vor der alten Post oder am Vorderen Graben an Pkws auf dem Bürgersteig parken (oder haben sie gebucht?) Der arme PÜD ist überlastet.
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+6 # Gerhard 2021-10-26 22:16
Gut so, Frau Redler. Die hardcore Radfahrer denken nicht an die ältere Bevölkerung und die Frauen mit ihren Kindern, die Parkplätze nicht nur in irgendwelchen Tiefgaragen sondern vor Ort brauchen. Wenn ihre Idee Parkplätze erhält statt vernichtet, ist es einen Versuch wert.
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+1 # supi 2021-10-26 16:19
# Ursula Redler 2021-10-26 10:08
Ein Antrag auf Erstellung schlauer Stadträte wäre mir auch lieber… ;-)
ein frommer wunsch, nur in solchen fällen sind auch feen und zauberern grenzen gesetzt.
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+7 # Herbert A. 2021-10-27 09:16
Die meisten Schreiber zeigen sich als Autogegner. Das ist vll. alters- oder (nicht)arbeitsplatzbedingt. Vergessen sollte man aber nicht, dass im Wirtschaftsraum Bamberg und Oberfranken die Autozulieferindustrie ein wichtiger Arbeitgeber ist. Deswegen sollte man sich technischen Neuerungen nicht von vorneherein verschließen. Das angeregte Parkplatzfindungssystem sollte doch zumindest auf seine Tauglichkeit geprüft werden.
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