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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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MOBILITÄT - SMART-CITY

 Parken per Handy jetzt möglich

Die Tiefgarage Bamberg Mitte in der Königstraße erhält ein bargeldloses Bezahlsystem. Die Stadtbau GmbH macht das Parken in dem zentralen Parkhaus ab dem 1.12. nun wesentlich einfacher.

Die Fahrzeuge werden durch ihre Kennzeichen über Kameras erfasst

Wer in Bamberg mit dem Auto unterwegs ist, kennt das Problem sehr gut: Nicht nur das Vorankommen in Stoßzeiten ist zum Teil sehr zäh. Auch einen geeigneten Parkplatz zu finden, ist bisweilen pure Glückssache, selbst wenn es sich um einen kostenpflichtigen Stellplatz handelt. Und dann muss man sich vor der Weiterfahrt nicht selten mit defekten Automaten oder lästiger Kleingeldsucherei herumärgern.
Die STADTBAU macht wenigstens mit diesem letzten Ärgernis jetzt Schluss. Die Tiefgarage Bamberg Mitte in der Königstraße bietet bereits seit mehreren Jahren 140 sichere und trockene Parkplätze für Besucher. Laut einer Pressemitteilung wird in dem zentralen Parkhaus das Parken ab dem 1. Dezember nun wesentlich komfortabler. Bisher musste man, bevor man das Auto wieder aus der Tiefgarage fuhr, einen der beiden Automaten aufsuchen, dort sein Kfz-Kennzeichen eingeben und die angezeigte Parkgebühr mit Kleingeld begleichen.
Als Lösung wird auf dem Kurzparkerdeck nun ein sogenanntes Free-Flow-Parking-System mit Kennzeichenerfassung installiert. Ein- und ausfahrende Fahrzeuge werden durch ihre Kennzeichen über Kameras, die direkt an der Auffahrt zum Kurzparkerdeck installiert sind, erfasst. Auf diese Weise kann die Parkdauer des jeweiligen Fahrzeugs ermittelt und auf eine Schranke verzichtet werden.

Die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen entfällt allerdings

Für die Parkraumbewirtschaftung des Kurzparkerdecks ist ab dem 1. Dezember die Firma ParkRaum-Management PRM GmbH in Erlangen zuständig. Mit dem neuen System reicht zukünftig das Scannen eines QR-Codes, um seinen Parkschein zu bezahlen. Alternativ ist auch die Zahlung per EC- oder Kreditkarte an einem Automaten möglich, der sich auf der Kurzparker-Ebene befindet. Die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen entfällt allerdings.

Beim Ausfahren erkennen die für die Parkraumüberwachung installierten Kameras direkt an der Ein- und Ausfahrt zu den Kurzparkplätzen die geleistete Zahlung durch das Scannen des Kfz-Kennzeichens. Ein grünes Licht zeigt beim Ausfahren an, dass die Zahlung ordnungsgemäß geleistet wurde.
Leuchtet das Signal rot, heißt das, dass nicht bezahlt wurde. Bequem kann das dann mit dem Smartphone über die in der Tiefgarage angebrachten QR-Codes erledigt werden. Aber auch 24 Stunden nach der Ausfahrt besteht noch die Möglichkeit, die Gebühren online zu begleichen. Bleibt der/die Fahrer/in die Zahlung schuldig, wird er/sie nach einer gewissen Zeit durch einen Mahnbescheid per Post an seine offene Rechnung erinnert.

STADTBAU-Geschäftsführer Veit Bergmann freut sich über die zeitgemäße Umstellung: „Es wird Zeit, dass Bamberg als „Smart City“ auch das Parken in der Innenstadt digital gestaltet. Unser schranken- und bargeldloses Parksystem in dieser zentralen Tiefgarage ist hierzu ein erster Schritt.“

Nach wie vor besteht auf dem Kurzparkerdeck in der Königstraße eine Karenzzeit von 20 Minuten, die auch zukünftig kostenfrei bleiben. Die Schranken zur Ein- und Ausfahrt in der Königstraße bleiben bestehen, dienen jedoch lediglich der Geschwindigkeitskontrolle und öffnen jederzeit nach dem Heranfahren und einem kurzen Halt.

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12.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+12 # CFRA2 2021-11-12 16:39
Schöne neue “smarte Stadt” (siehe webzet-Artikel: "Neue Wege der Bürgerbeteiligung in Bamberg" ), wenn damit die älteren Bürger oder Personen, die bewußt auf ein Handy oder Zahlung mit Karte verzichten, ausgegrenzt werden.
Das ganze läuft doch nur auf eine weitere Sammlung von Daten hinaus, die die Firma "ParkRaum-Management PRM GmbH" dann weiterverkaufen kann.
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+3 # supi 2021-11-12 17:26
nun das find ich echt super, krieg mich gar nicht mehr ein, hoffentlich sind alle so technisch ausgerüstet, net gar dass da auch noch neanderl versuchen zu parken.
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+10 # Gablmann 2021-11-12 17:46
Handy vergessen? Akku leer? Parken verboten!
Welch ein Fortschritt. Super.
Ich alter Depp ohne App werde ausgegrenzt.
Das ist Diskreminierung!!!
Ein Park-Anti-Diskreminierungs-Beauftragter muss dringend her. Jawoll!
Natürlich rufe ich jeden auf, mit einem Lastenfahrrad dort zu parken, Plätze zu besetzen und ohne Nummernschilderkennung abzuhauen...
Sonst warte ich dann halt einfach auf den Mahnbescheid um die Parkgebühren zu bezahlen. Welch ein Irrsinn, wegen 2,50
Komisch auch, dass eine Fa. aus Erlangen die Parkraumbewirtschaftung übernimmt und nicht die, sonst überall damit beauftragten, Stadtwerke (StVP).
Entweder sind die Stadtwerke zu doof dazu oder es gibt Knatsch zwischen STW und Stadtbau (bzw. zwischen Bergmann und Fideldey)
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+12 # Bergradfahrer 2021-11-12 18:28
Ach, und wie viel bekommt die Parkmanagementfirma dafür? Ich weiß ja nicht, ob die ganze, gezwungen wirkende Smart-Schlaumeierei nicht am Ende nur ein Geldgrab ist, ein technisch immens anfälliges und unnötig kompliziertes obendrein.
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