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Nicht der erste Vorstoß – aber umso dringlicher. Drei Bürgervertreter starten gemeinsam einen erneuten Appell für die Realisierung von gemeinschaftlichen Wohnformen in Bamberg.

Konkrete Bauvorhaben in Bamberg werden genannt

Es geht um die Realisierung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzepts für Bamberg. Die Stadträte des Familien- und Integrationssenats haben schon wiederholt ihre einhellige Zustimmung zu der Vorlage eines seniorenpolitischen Gesamtkonzepts signalisiert. Die Umsetzung lässt aber auf sich warten. Um einige Ideen zu konkretisieren, haben jetzt Wolfgang Budde, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs, Gisela Filkorn, Familienbeauftragte der Stadt Bamberg und Stadträtin Dr. Ursula Redler einen Vorstoß für die Prüfung gemeinschaftlicher - ggf. generationsübergreifender - Wohnformen unternommen. Dazu haben sie einen gemeinsamen Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke gestellt.
Konkret heißt es darin: Die Stadt Bamberg prüft insbesondere für die Projekte Ulanenpark – über die Stadtbau GmbH –, Lagarde Kaserne und Offizierssiedlung die Realisierung gemeinschaftlicher Wohnformen - generationsübergreifend und/oder für Senioren - sowie eventuelle entsprechende staatliche Förderungen für diese Projekte. Weiterhin unterstützt die Stadt bei Bedarf die von der Familienbeauftragten und der Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs geplante Informationsveranstaltung. Anschließend berichtet die Verwaltung zeitnah im Familiensenat des Stadtrates.

Die Erfahrung anderer Städte mit einbeziehen

In einer Anlage (> hier im PDF-Format) wird auf bereits bestehende Beispiele in Bamberg (> Bild l. Villa Kunigunde) aufmerksam gemacht sowie auf entsprechende Projekte in anderen Städten hingewiesen.
Die drei Antragsteller halten es in diesem Zusammenhang für »sinnvoll und zielführend, dass man sich die Erfahrung anderer Städte mit einbezieht«. Dies könnte – wie beantragt - beispielsweise durch eine Informationsveranstaltung geschehen, die zur Zeit mit der Familienbeauftragten und der Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs, wenn möglich in Kooperation mit der städtischen Anlaufstelle für gemeinschaftliche Wohnformen geplant ist, geschehen.
Das Schreiben an den Oberbürgermeister schließen die Antragsteller mit der Feststellung: »Unseres Erachtens ist es nun Aufgabe der Stadt hier eine konkrete Prüfung an- und entsprechende Konzepte aufzustellen.«
Info: >  Welche Vorteile bietet gemeinschaftliches Wohnen? 

> Artikel in "Inselrundschau" v. April 2016 über Villa Kunigunde Bamberg

9.9.17 Titelbild: Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen: Amsterdam, Stichting Vrijburcht, VLGUP, DigiDaan; Bild: M. Gorski. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+10 #2 Heiner 2017-09-13 07:19
Eine gute Idee, besser als immer "junges wohnen". Junges wohnen wird in 40 Jahren ein großes Altersheim.
Bedenken habe ich aber weil in Bamberg immer die selben Investoren auftauchen und sich sogenannte Filetstücken sichern um entsprechend zu bauen. Hier zB. Erba Park. Jetzt kommt dazu die Wunderburg mit dem vielversprechenden Namen Ulanenpark. Jahrelang hat es niemanden gejuckt was in BA Süd sich tut Auch die Stadträte aus dem Distrikt nicht. Eine CSU Stadträtin wohnt sogar direkt vor dem Klotz der jetzt in der Wunderburg gebaut wird. Dieses Ulanenpark Gelände könnte man für so ein Projekt gemeinsammes Wohnen als Pilotprojekt nehmen. Ob die Bamberger Politik das aber wirklich will ist fraglich, bekommen die nicht kompetenten Stadträte doch so manches schöngerechnet präsentiert !
+13 #1 BeA 2017-09-10 14:33
:-) Gute Initiative.

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