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auskängd = ausgehängt, aufgeboten
Ihr Aufgebot ist ausgehängt.(Eheschließung)
.
Di Dällä brauch dä fai ned ausläggn.
ausläggn = auslecken
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.
Dus hald ned auslaiän, däs hob i mä doch öäschd kaffd!
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Die Einwohnerzahl Bambergs wächst. Es mangelt an preisgünstigem Wohnraum. In Zukunft soll für 20 Prozent eines Neubauvorhabens eine Sozialklausel gelten.

Mehrere Fraktionen wünschen eine neu gefasste Sozialklausel

Der Stadtrat hat bereits im Jahr 1996 beschlossen, bei der Erschließung neuer Bauquartiere junge Familien besonders zu fördern, indem diese Baugrundstücke zu günstigen Konditionen veräußert werden sollen. Bei der Umsetzung dieses Beschlusses werden demnach in bestimmten Baugebieten die Bauplätze nach festgelegten Sozialkriterien vergeben.
Die nach diesem „Wohnbaulandmodell“ vorgesehene Abtretung von einem Drittel der bebaubaren Flächen hat bisher in der Praxis in folgenden Fällen stattgefunden: „Südwestlich Babenberger Viertel“, Graf-Arnold-Straße, TV 1860 und Färbersgarten. In den Fällen „Schaeffler“ und „Megalith“ wurden jeweils Sonderlösungen gefunden.
In allen Fällen von Geschosswohnungsbau jedoch hat sich die Realabtretung von Flächen nicht sinnvoll umsetzen lassen. Stattdessen wurden Einzellösungen in Form einer vertraglich vereinbarten „Sozialklausel“ umgesetzt. Aus Sicht der Stadtverwaltung hat sich diese „Sozialklausel“ im Grunde bewährt.
Dennoch wünschen mehrere Fraktionen im Stadtrat (SPD, GAL, BA, BALi) eine neu gefasste Sozialklausel. Dazu haben bereits gemeinsame Gespräche bzw. ein Workshop stattgefunden, an dem alle Fraktionen teilgenommen hatten.

„Sozialklausel“ beinhaltet vier Nachweisvarianten

In der Sitzung des Bausenats am 11.10.17 legt die Stadtverwaltung jetzt eine neue Variante der Sozialklausel vor. Sie schickt voraus, dass der „gezielte Neubau von Wohnungen im sozial geförderten Wohnungsbau, dem sich insbesondere die Stadtbau GmbH Bamberg verpflichtet fühlt, nicht Gegenstand dieser Sitzungsvorlage“ ist.
Im Wesentlichen würden die neuen Richtlinien „Sozialklausel“ vier Nachweisvarianten beinhalten:
1. Eine Einkommensorientierte Förderung
2. Eine städtische Mietobergrenze: Für 20 % der durch den Bauherren erstellten Wohnfläche wird eine Mietpreisbindung mit einer Mietpreisobergrenze über die Laufzeit von 20 Jahren durch die Stadt Bamberg vertraglich festgelegt.
3. Die Möglichkeit einer „mittelbaren Belegung“. Der 20 % Anteil der Sozialklausel im Neubauvorhaben kann durch eine wertgleiche Übertragung an bereits bestehendem Wohnraum (Ersatzwohnungen) erfolgen.
4. Die Möglichkeit einer Ablösung. Der 20 % Anteil der Sozialklausel im Neubauvorhaben kann durch eine Ablösung der Bindungen erfolgen. Die Einnahmen werden als zweckgebundene Mittel für den sozialen Wohnungsbau im Haushalt der Stadt Bamberg eingestellt.
Die umfangreichen Einzelheiten zu den jeweiligen Varianten sind in den Richtlinien „Sozialklausel“ und in einer erläuternden Anlage näher beschrieben.> öffne PDF-Datei.
Es steht zu erwarten, dass eine Mehrheit im Senat den Vorschlag der Verwaltung akzeptiert. Sollte das nicht so sein, wird die WeBZet wieder darüber berichten.
10.10.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+2 #6 schaumermal 2017-10-09 23:19
sorry...
turnhalle = brösel-kulttempel
wurde u.a. von einer wohnungsbaufirma vor der pleite gerettet :-x
+22 #5 schaumermal 2017-10-09 23:17
:-x
20%? welch eine verarsche und was für ein verlogenes szenario.

man spürt, dass die stadtbau alles nur keine bezahlbare wohnungen bauen kann oder will. sonst könnte sie dem kämmerer keine gelder für größenwahnsinnige projekte in den a... schieben. die turnhalle für 1 mio hat soviel mit sozialem wohnugnsbau zu tun, wie eine atombombe als friedensymbol.

selbst in hamburg schaffen es alle bauträger, eine quote von 30% einzuhalten. nur in bamberg sind sogar die stadträte zu feige dafür. oder haben sie andere interessen?

fakt ist, dass die stadt die mieten (vorsätzlich?) explodieren lässt, gleichzeitig aber die wohnkosten-zuschüsse seit zig jahren unverändert niedrig gelassen hat.

sollen doch die schwächsten bleiben, wo der pfeffer wächst. die können ja schließlich nichts zum wohle der gepuderten baulöwen und stadträte beisteuern. :sad:
-3 #4 Werner 2017-10-09 19:07
Versager!
+14 #3 Bürger dieser Stadt 2017-10-09 18:23
Das reicht nicht. Der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage. Einzelmaßnahmen, die das Angebot an bezahlbarem Wohnraum erhöhen (sollen), reichen nicht. Zusätzlich müßen Maßnahmen ergriffen werden, die die generelle Nachfrage an Wohnraum senken. Und hier fällt mir durchaus das Ein oder Andere ein, das u.U. wirken könnte.
+28 #2 DerBamberger 2017-10-09 17:33
und on Top kommt dann noch die Subvention für beispielsweise denkmalgeschützte Industriebrachen.
Da werden die, die sich´s eh´schon leisten können auch noch schön auf Kosten des Steuerzahlers, der sich eben nix leisten kann, subventioniert.
Unbezahlbare Mieten, von den Minirenten der Zukunft wollen wir hier ja gar nicht sprechen und keine Besserung in Sicht. 1a ist das. Und da wird sich noch über Wahlergebnisse wie das jüngste gewundert. Viele in der Politik haben längst die Bodenhaftung verloren.
+23 #1 Bamberger 2017-10-09 16:38
Betrifft nur Neubauprojekte. Folge: Luxussanierungen werden zunehmen. Neubauprohekte werden abnehmen, weil sie weniger rentabel sind als zu Renovieren.
Eine Entlastung für den Wohnnungsmarkt wird das nicht. Eher das Gegenteil.
Herzlichen Glückwunsch!

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