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A 29

Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
Ich glaube, meine Kleine wird krank.
-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

Forts.

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Die WeBZet dünnt während der Ferienzeit ihre Berichterstattung aus. Nur bei besonderen Ereignissen wird sie sich melden. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit. 

Regelmäßig wieder: Ein Sachstandsbericht über die aktuelle Situation in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken für Geflüchtete. Kaum unterschiedliche Meinungen.

Ombudsteam für die AEO sieht weiterhin Anlass für Kritik

Die Berichterstattung über die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg-Ost hat man in den Integrationssenat geschoben. Dort diskutiert man gerne und die Vollversammlung des Stadtrates hat eine Aufgabe weniger. Die Sitzung des Integrationssenats am 15.11.17 wurde überschattet von den tragischen Ereignissen in der Nacht zuvor. Bei einem Brand kam ein Insasse der AEO ums Leben, 14 andere wurden verletzt. Die Debatte begann deshalb mit einer Schweigeminute für das Opfer des Brands und dem Dank an Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. »Durch ihren Einsatz ist Schlimmeres verhindert worden«, sagte Stefan Krug von der Regierung von Oberfranken.

Zwei Stunden nahm man sich Zeit für den Sachstandsbericht AEO. Glaubt man den Vertretern der Regierung, Stefan Krug und Markus Österlein, ist deren Entwicklung positiv zu bewerten. Die Einrichtung beherberge zurzeit rd. 1300 Menschen; ein Überschreiten der Marke von 1500 Menschen ist auf Sicht nicht zu befürchten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei auf acht Wochen gesunken. Auch, weil die Zahl der Anerkennungen deutlich gestiegen sei.
Einen längeren Bericht trugen die derzeitigen Sprecher des Ombudsteams für die AEO, Ursula Sowa (GAL) und Peter Ehmann von der Caritas, vor. Beide kritisierten weiterhin die Unterbringungssituation. Die eingeforderte und von der Regierung zugesagte Zahl von 7 m² pro Person werde weiter unterschritten. Das Schutzkonzept für Frauen und Kinder müsse weiter ausgebaut werden und grundsätzlich auch für Männer gelten. Die Möglichkeiten einer Asylrechtsberatung für die Menschen in der AEO sind weiterhin schwierig, betonte Sowa. Die Asylsozialarbeit habe sich langsam verbessert, sei aber noch nicht ausreichend. Positiv hoben die Vertreter die medizinische Versorgung in der AEO hervor, die mittlerweile gewährleistet sei.

Bei schweren Straftaten hat sich die Situation entspannt

Vornehmlich auf die Kritik des bayerischen Flüchtlingsrates an der vermeintlich rechtswidrigen Kürzung von Taschengeld für so genannte Dublin-Fälle ging Richard Reiser vom städt. Sozialamt ein. Er wies die Kritik zurück. Seine Behörde habe keinerlei Ermessen bei ihren Entscheidungen. Die Kritik wurde auch von Heinrich Schwimmbeck (BALi) aufgegriffen. In einem umfangreichen Antrag ging er noch auf weitere, seiner Meinung nach kritikwürdige Punkte ein. In der Diskussion wurde der Sachstand rund um die AEO allgemein positiv bewertet. Lediglich Dieter Weinsheimer (BA) merkte gegenüber den Vertretern des Ombudsteams an, dass im Bericht die Interessenvertretung der Nachbarn sehr kurz gekommen sei. Dort sei man weiterhin empfindlich. Nicht wenige Leute sähen im Ombudsteam den »verlängerten Arm« des bayerischen Flüchtlingsrats. Die Kritik wurde von Wolfgang Metzner (SPD) relativiert. Er sprach dem Flüchtlingsrat in München zwar die »demokratische Legitimierung« ab. Der Verein sei auch nicht an objektiver, sachlicher Arbeit interessiert, was aber nicht für das Bamberger Ombudsteam gelte.
Kurz ging Ordnungsreferent Ralf Haupt auf die Entwicklung der Kriminalität ein. Bei schweren Straftaten habe sich die Situation entspannt. Andererseits bewege sich die Zahl der Ladendiebstähle rund um die Unterkunft unverändert auf hohem Niveau.
16.10.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

0 #6 BestChristoper 2018-08-14 14:42
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+13 #5 Werner 2017-11-17 09:29
Ein Hoch auf den Familiennachzug. Ich freue mich schon! Bevor ich anfange, darüber überhaupt nachzudenken, müssen die hunderttausende Illegale und Abgelehnte unser Land verlassen. Schnellstens!
+2 #4 Frau Holle 2017-11-16 23:26
Darf man eigentlich sagen, dass Ankunftszentren eine Verwaltungsvereinfachung und Effizienzsteigerung sind? Wenn sich die Menschen, Behörden und Probleme an einem Fleck befinden, bedeutet das Synergieeffekte.
+12 #3 FranzKe 2017-11-16 22:53
Bevor man nicht in der Lage ist, über Probleme und Aufgaben auch kontrovers miteinander zu reden, ohne die jeweiligen Keulen rauszuziehen, wird das Thema für uns immer schwierig sein. Das sich Weinsheimer getraut hat, die Interessenvertretung der Anwohner anzumahnen, ist schon wieder grenzwertig. Es ist noch nicht lange her, da war so eine Bemerkung für viele Leute "rechtspopulistisch".
+11 #2 Rubberduck 2017-11-16 20:10
Guter Post, CFRA2!
Geht mir langsam auch auf den Sack. Egal was man schreibt - irgendeiner bekommt sowieso was in den falschen Hals.
Gesagt ist sowieso alles über diesen Schuppen - meine unumstrittene Meinung werde ich nicht ändern.
Tragisch dieser Vorfall von gestern -
War aber Vorauszusehen.
Auf dieses Plus/Minusgewäsch gebe ich eh' nichts!
+15 #1 CFRA2 2017-11-16 19:53
Was soll ich jetzt posten?

Poste ich meine Meinung, bin ich ein Nazi, poste ich mein Bedauern über die ach so "armen Insassen", bekomme mind. ein 2-Stelliges Minus!

Ich glaube ich poste am besten nichts!

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