Auf einen guten Tag

                                    

Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.

Henriette Wilhelmine Hanke

 

inBAMBERG wichtig!

Vereine und Institutionen

für soziale Aufgaben

> weiterlesen

 

Notrufe!
Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

A 24

Weiterlesen ...

Besucherzaehler

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 2-18-638- 120 409 - 1231

Aktuell sind 64 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

RSS-Abo

Bitte beachten Sie unsere Erklärung zur neuen Datenschutz-Verordnung  > Link in der linken Spalte ganz unten öffnen.

Jetzt gutachterlich: In den vergangenen Jahren wurden in Bamberg zu wenig niedrigpreisige Wohnungen gebaut. Wohnungsneubau fand fast nur im Hochpreissegment statt.

Anzahl der Sozialwohnungen von 2.748 auf 2029 Wohneinheiten reduziert

Seit Jahren werden die Sozialwohnungen in Bamberg immer weniger. Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen mit geringem Einkommen. Zur Verschärfung des Mangels an preisgünstigen Sozialwohnungen trägt auch die Anzahl von Flüchtlingen ("Zuzüge") bei, die auf den Wohnungsmarkt drängen.

In einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Analyse zu „Bedarf und Verfügbarkeit von Sozialwohnungen in Bamberg“, kam der Gutachter Dr. Klaus-Peter Möller (Hameln) zu einem ernüchternden Ergebnis. Im Konversionssenat des Stadtrates trug er am 7.2.18 vor, dass für die Haushalte im niedrigen Einkommensbereich bei den Wohnungen mit Mieten bis 6,00 €/qm offensichtlich eine erhebliche Übernachfrage besteht. Er stellt dazu fest, dass „die von privaten Vermietern im Niedrigpreisbereich unter 6,00 €/qm angebotenen Wohnungen fortlaufend weniger werden. Das Angebot der Wohnungsunternehmen in diesem Bereich nimmt seit Jahren abnimmt. Der Neubau von Wohnungen derzeit ausschließlich im Hochpreissegment stattfindet. Die Bevölkerung und Haushalte in Bamberg rasant wachsen und dabei die Netto-Zuzüge der letzten drei Jahre zu 75% aus Haushalten mit niedrigem Einkommen bestehen.“

Aus dem Gutachten ist in Klarzahlen zu entnehmen, dass in Bamberg zwischen 2006 und 2016 sich die Anzahl der Sozialwohnungen von 2.748 Wohneinheiten auf 2029 Wohneinheiten durch das Auslaufen der Belegbindung reduziert hat.

Gutachter Möller: Aus diesen Gründen müssen „in den nächsten Jahren mindestens 350 bis 450 geförderte Wohnungen neu errichtet werden, um die entstandenen und voraussichtlich größer werdenden Engpässe bei der Wohnungsversorgung der Haushalte mit niedrigem Einkommen zu beseitigen“.

Es wurden auch »immer wieder neue Hürden auferlegt«

Von der Entwicklung sah sich insbesondere Ursula Sowa (GAL) bestätigt. Es habe erst einer gutachterlichen Bestätigung gebraucht, um den Nachholbedarf beim Bau von Sozialwohnungen festzustellen. »Leider ist in den vergangenen Jahren ausschließlich auf hochpreisigen Neubau gesetzt worden.« Die letzte genannte Aussage von Sowa wurde auch vom Sprecher der CSU-Fraktion, Peter Neller, geteilt. Er warf ihr aber auch vor, dafür verantwortlich zu sein, wenn dem Wohnungsbau »immer wieder neue Hürden auferlegt werden«, die letztlich auch zu höheren Kosten führten.

Ein weiteres Problem benannte Herbert Lauer (BA): In Bamberg seien gerade für die Wohnungsbauträger geeignete Grundstücke schwer zu bekommen. Im hohen Maße seien nämlich die Gesellschaften wie Stadtbau und Joseph-Stiftung gefragt, wenn wieder mehr Sozialwohnungen gebaut werden sollen. Lauer hält es dabei für durchaus möglich, dass in den nächsten Jahren 450 neue Wohnungen entstehen könnten.

Diesen Optimismus teilten auch andere Sprecher. Insbesondere OB Andreas Starke nannte dafür die Projekte, die in Bamberg in Gang gesetzt worden seien. Insbesondere setze man darauf, dass auf dem Areal der Lagardekaserne in den nächsten Jahren (ab 2020) bis zu 1000 Wohnungen entstehen werden.

16.2.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“

Kommentare   

+7 #12 Sunday 2018-02-19 19:40
Der damals ach so sehnlich herbeigewünschte Mietspiegel hat den günstigen Wohnungen den Rest gegeben, - wie es zu erwarten war. Selbst die günstigen Vermieter haben schnell noch an den oberen Rand angehoben, aus Angst, sonst länger nicht zu dürfen und womöglich in Zukunft zu wenig zu bekommen. Danke dafür.
Was ich bei Vermietern, die damit selbst ihr Auskommen ergänzen, noch halbwegs nachvollziehen kann, ist bei Vermietern mit zahlreichen Wohnungen, ohne das da Geld deren eigener Grundsicherung dient, schon wieder eher abstoßend.
+4 #11 supi 2018-02-19 19:26
es wird hier vor ort nie günstigen bezahlbaren wohnraum geben, es ist nicht beabsichtigt, so einfach ist das
+27 #10 Clavius1970 2018-02-18 12:12
Die Formel Sozialwohnung gleich günstiger Wohnraum ist falsch. Selbst 20 Jahre alte Sozialwohnungen hatten bei Erstbezug bereits Quadratmetermieten über 5,-- €. Das Rückgrat des bezahlbaren Wohnraums in Bamberg, bilden immer noch die zwischen 1950 und 1970 errichteten Nachkriegswohnungen, die zwischenzeitlich in der Mehrzahl modernisiert wurden. Die Hauptlast hierbei trugen, mit Ausnahme der Stadtbau und der Joseph-Stiftung, die genossenschaftlich organisierten Wohnungsbauunternehmen. Die Sozialwohnungen der o.g. Ära wurden in erster Linie auf Erbaurechtsgründstücken der Stadt Bamberg mit niedrigen Erbaurechtszinsen gebaut. Auch die Baustandards waren relativ niedrig und man brauchte als Bauherr keine 10 Gutachten um überhaupt mit dem Bauen beginnen zu können. Früher entschieden solche Sachen die Mitarbeiter der Baugenehmigungsbehörde. Und zwar in einem Bruchteil der heutigen Zeit. Solange das Gründach, die Pelletsheizung, nicht zielführende Energieeinsparungsstandards und die Parktiefgarage, einschließlich Ladesäulen für E-Autos bei Sozialwohnungen zum unverzichtbaren Standard erhoben werden, kann es keine bezahlbaren Wohnungen geben.
Also liebe Politiker, glaubt nicht alles, was euch die Lobbyindustrie bei gutem Essen und Wein einflüstert und schaltet mal den gesunden Menschenverstand, soweit noch vorhanden, ein. Man manchem Entscheidungsträger in Bamberg würde auch das Zunähen der Hosentaschen vielleicht was nützen. :-)
+8 #9 Heiner 2018-02-18 11:44
Jetzt nochmal:
Bezahlbare Wohnungen brauchen wir ganz klar. Hier aber machen es sich unsere Stadtoberen, Oberandi und Gefolge sammt Stadtrat sehr leicht. Die Stadtbau baut exklusive Wohnungen, wobei die eigentlich hierfür zuständig ist! Die privaten können mit Billigwohnungen ihre Häuser nicht unterhalten. Der Konzern Stadt könnte , würden die Töchter nicht immer gemolken werden. In der Gereuth zb wohnt eine Stadträtin in einer Wohnung der Stadtbau, kümmert sich aber nicht um die Sorgen der alten Mieter. Die Häuser verkommen weil nur noch gewohnt wird ZB. keine Hausordnungen gemacht werden, Müll liegen bleibt , die Grünanlagen nicht gepflegt werden.
+19 #8 ophanim 2018-02-17 21:02
herr starke versprach mir persönlich sich dieser misere anzunehmen. er sei für diese gesamtsituation nicht verantwortlich, da er damals noch in der opposition war.

nun, nach 8 jahren kann er sich stolz auf die schulter klopfen, denn er hat zu einer wesentlichen verschlimmerung in seiner amtszeit beigetragen.

danke dafür.
0 #7 Bürger dieser Stadt 2018-02-17 16:03
#6:
Gutachten dienen nicht immer nur der Ergebnisfindung. Sie dienen auch der Absicherung und der Vermeidung des Anscheins, nach Gutsherrenart zu entscheiden.
Die Gutachten und die dadurch anfallenden Kosten sind nicht das Problem. Die Probleme, die in den Gutachten genannt werden, sind es aber. Diese sollten dann auch angegangen werden, auch wenn es wohl keine kurzfristige Lösung für das Wohnungsproblem in dieser Stadt gibt.
+9 #6 Werner 2018-02-17 10:00
Für was heutzutage alles Gutachten in Auftrag gegeben werden, und was das wieder kostet.....ist doch eh alles offensichtlich! Willkommen in Schilda.
-14 #5 supi 2018-02-16 18:50
na ja man muss sowas auch positiv sehen, wenn die billigeimer hier keinen wohnraum bekommen, gelingt es der stadt die einwohnerzahl unter 80.000 zu halten und das ist wieder für die strassen- und brückenbaulast von vorteil, also jedes ding hat halt mal zwei seiten
+6 #4 Baba Yaga 2018-02-16 17:17
Warum sind damals eigentlich nicht die (geänd. WeBZet) Gemeinden wie Hallstadt, Memmelsdorf, Bischberg etc. eingemeindet worden? Das sollte schleunigst nachgeholt werden. Um endlich mal Platz zu schaffen für Wohnungsbau, Gewerbe etc.
+12 #3 Wolfer 2018-02-16 15:12
an #2
Ich vermute, daß für die Bbger Wohnungspolitik genau das die beiden Punkte sind:
- mit dem Bau, dem Verkauf oder Vermietung von hochpreisigen Wohnungen läßt sich mehr verdienen
- die Leute mit weniger Kohle kann man dadurch abschrecken.
Was nicht reinpaßt ist natürlich, daß ja auch anerkannte Flüchtlinge auf den Wohnungsmarkt drängen.
Die Verlierer sind deshalb wer? ...

Kommentar schreiben

"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet.Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

Weiterlesen ...

 

 

in BAMBERG aktuell

 

Welterbe feiern für einen guten Zweck

Zentrum Welterbe Bamberg veranstaltet am 2. Juni zusammen mit den Lions Clubs Bamberg ein Welterbefest auf dem Maxplatz.

Weiterlesen ...
 

Festival am Wochenende

Zum 14. Mal öffnet kontakt – Das Kulturfestival, getragen vom AStA Bamberg e.V., seine Pforten. Das vierte Jahr in Folge findet das Festival auf der ehemaligen Lagarde Kaserne statt.

Weiterlesen ...
 

Tag der Umwelt 2018

Das Umweltamt der Stadt Bamberg lädt vom 8. bis 10. Juni zum bereits 29. Mal zum Tag der Umwelt. Unter dem Motto „Der Hain – Naturschutzgebiet und Gartendenkmal von europäischem Rang“ stehen drei interessante Veranstaltungen auf dem Programm, zu denen die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Weiterlesen ...

 

„Bamberg on tour 2018“
Die Stadt Bamberg lädt seit 2010 jährlich zur Aktion „Bamberg on tour“ ein. Auch dieses Jahr werden zwischen Mai und Juli vier spannende Fahrradtouren angeboten. Die nächste am 10.Juni.

Weiterlesen ...
 

Was bleibt? bleibt was?

Der Berufsverband Bildender Künstler/innen Oberfranken e.V. lädt zur Besuch der Ausstellung: was bleibt? bleibt was? ein. Eine Kunstausstellung zum 25. Jubiläum des Weltkulturerbetitels für Bamberg  in der Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4a. Noch bis zum 27. Mai 2018; Do. – So. und feiertags 12 – 18 Uhr

Weiterlesen ...
 

AKTUELLER POLIZEIBERICHT
Mitteilung der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt am 26.05.2018 vom Tag vorher. 

Weiterlesen ...
 

Stadtratstermine
Öffentliche Sitzungen, Mai 2018

Weiterlesen ...

 

Termine in der WeBZet
Die WeBZet erhält viele Termine mitgeteilt. Sie übernimmt nur per E-Mail zugesandte Ankündigungen.
Weiterlesen ...

Copyright © 2015.