Auf einen guten Tag

                                    

An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

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-
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Ob das gut für Bamberg ist? Bamberg die prächtige Welterbestadt – einerseits. Andererseits berichten immer wieder überregionale Medien über Bamberg als Flüchtlingsstadt. 

Frust unter Flüchtlingen und Angst vor Schlägereien

Vor wenigen Tagen hat zum wiederholten Male der Bayerische Rundfunk über die Bamberger Flüchtlingseinrichtung berichtet. Zuletzt – soweit der WeBZet bekannt geworden ist - am vergangenen Wochenende > Erstsendung v. 29.1.18 Textversion. Die Überschrift lautet „Bamberg und Manching als Vorbilder? Bayerns Flüchtlingszentren in der Diskussion“.
Die WeBZet kann nur in Auszügen widergeben; obgleich vieles in dieser Reportage zu hören (zu lesen) ist, was nach Bamberg oft nur von außen vordringt.

„…Auf den ersten Blick ideale Bedingungen. Ein Problem aber ist: Menschen verschiedener Herkunft und Religion leben eng zusammen und sie haben ganz unterschiedliche Bleibeperspektiven. Die einen können auf eine Anerkennung als Flüchtlinge hoffen, bei anderen ist der Ausgang des Verfahrens völlig offen und wieder andere müssen damit rechnen, abgeschoben zu werden. Gerade bei Menschen mit einem negativen Asylbescheid ist die Frustration hoch.
Und was dann passiert, erzählt eine Tschetschenin, die in der Aufnahmeeinrichtung einen Landsmann besucht, der hier mit Frau und zwei kleinen Söhnen lebt:
»Er sagt, wenn die Menschen das mitbekommen, was hier passiert, werden sie verrückt. Jeden Tag Schlägereien, Singles und Familien werden zusammen in einem Block untergebracht. Es gibt immer Missverständnisse oder Mentalitätsunterschiede - es ist unmöglich, meint er.« …“

Deutlich mehr Diebstähle und Körperverletzungen

„Nachfrage beim Innenministerium: Wie gefährlich ist das Leben in der Aufnahmeeinrichtung? Von rund 50 gefährlichen Körperverletzungen durch Zuwanderer im vergangenen Jahr in Bamberg ereigneten sich laut Bayerischem Innenministerium die meisten in der Aufnahmeeinrichtung.
Auch im Stadtgebiet von Bamberg verzeichnet die Polizei deutlich mehr Diebstähle und Körperverletzungen. Die Gruppe der Zuwanderer ist laut Kriminalitätsstatistik auffallend stark vertreten - als Täter und als Opfer. Die Bamberger Polizei bekam bereits vorübergehend Verstärkung aus Coburg, Hof und Bayreuth, sagt Polizeichef Thomas Schreiber. Gleichzeitig aber betont er: Die Mehrheit der Bewohner in der Aufnahmeeinrichtung sei unauffällig. Es sei eine Minderheit, die den Beamten immer wieder zu schaffen macht. Das seien vor allem die Asylbewerber ohne Bleibeperspektive. …
Auf dem Weg zwischen der Aufnahmeeinrichtung und dem Bahnhof liegen mehrere Läden und Geschäfte. Arno Döring ist der Leiter eines Supermarktes. Allein in seinem Laden seien vergangenes Jahr 50 Diebstähle angezeigt worden. Die meisten Täter seien Asylbewerber, berichtet er. »Es ist natürlich auch mit Kosten verbunden, auf denen wir als selbstständige Einzelhändler einfach sitzen bleiben.….«
…Das Flüchtlingszentrum auf dem ehemaligen Kasernengelände hat viele Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt. … Anwohner Markus Ritter fühlt sich mit seiner Familie nicht mehr so sicher wie früher und hat an seinem Haus eine Videoüberwachungsanlage installiert - eine Vorsichtsmaßnahme, wie er sagt….“
11.2.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+19 #10 cityman 2018-02-12 20:15
#9
Vom Grundsatz her richtig! Wir leiden halt immer noch unter dem 2. Weltkrieg, da mussten ja leider auch Verfolgte in die Nachbarstaaten flüchten.
Darum leicht aufgeweicht: warum kaserniert man die "Einreisenden" nicht mit allen Folgen (kein Ausgang, kein Geld, keine Integration), bis über den Asylantrag entschieden ist??? Positiv, dann geht es im freien demokratischen Leben weiter. Negativ: SOFORT zurück. Aber das zu regeln, wäre Sache des Gesetzgebers!
+25 #9 Rubberduck 2018-02-12 13:09
Ich finde es langsam amüsant.
Jeder hat es prophezeit, hören wollte keiner.
Aber jetzt Jammern, greina und wehklagen
:-x
Und vorher war ja immer alles gar nicht wahr.
Zu sperren den Bunker, Leute ausweisen, fertig.
Erst dann kehrt Ruhe ein!!!
Was mich persönlich wundert ist, daß mittlerweile nicht nur regional, sondern auch überregional durchaus negativ über den Schuppen und dieses "System", berichtet wird.
Freut mich!
+13 #8 Werner 2018-02-11 18:56
Hallo Werner, wollte nur kurz darstellen, das unser Name eher ein Sammelbegriff scheint zu sein. Also ich bin nicht Sie. Aber dennoch gebe ich Ihnen recht.

Was die #5 angeht: ich kritisiere die Politik und die Aktivisten nach meiner Meinung und nicht diese Leute.
+34 #7 Werner 2018-02-11 18:17
Ich dachte immer, Multikulti ist super... Was in der Einrichtung vorkommt, geschieht auch außerhalb nur bekommen das die wenigsten mit. Manche Menschen sind einfach nichts für eine Freie Gesellschaft, in der alle die selben Rechte haben und es keine wirklichen Strafen für Leute ohne Job und Führerschein gibt. Erst heute habe ich gelesen, dass unbegleitete Minderjährige 50.000 EUR im Jahr kosten und eine große Anzahl falsche Altersangaben macht. Medizinische Alterskontrolle wird jedoch abgelehnt. Ebenso die kriminellen Einwanderer, die anscheinend nicht weggesperrt werden: Wenn wir vor den Schutzsuchenden geschützt werden müssen und das Problem nicht abgestellt wird, ist das eine riesen Sauerei und einfach nicht vermittelbar. Der Schaden, die Kosten - das ist mein Geld, das hierfür verschwendet wird.
+30 #6 M. Bender 2018-02-11 15:06
Lieber Wolfgang X., Sie schieben die Diskussion wieder auf die Ebene pro und contra Flüchtlinge.Da ist der Konflikt wieder programmiert. Die BR-Reportage beschäftigt sich aber mir dem Konzept AEO. Bamberg als Beispiel. Der BR-Zündfunk ist nicht dafür bekannt, gegen Flüchtlinge zu polemmisieren.
Der WeBzet-Bericht greift auf, daß durch die AEO in überregionalen Medien Bamberg in keinem guten Licht erscheint. Steht doch schon in den ersten Zeilen.
-46 #5 Wolfgang 2018-02-11 13:39
Hauptsache Stimmung gegen die Geflüchteten machen. Es ist ganz natürlich, dass Menschen, wenn sie auf engstem Raum miteinander leben müssen, auch mal streiten. Es ist völlig natürlich, dass Menschen gefrustet sind, weil irgendjemand ihnen anderes erzählt hat und sie nun mit der Realität konfrontiert werden. Es ist aber nicht normal, wenn Menschen diesen Menschen ihre Existenzberechtigung absprechen oder wenn nur noch das negative berichtet wird. Über Projekte, die Integration fördern und die auch Erfolg haben, wird nicht berichtet, auch hier in der sogenannten Webzet nicht.
Jeder sollte sich mal die Zeit nehmen und mit den Menschen über ihre Erlebnisse sprechen, was die Geflüchteten alles durchgemacht haben, vielleicht ja eine Anregung für die Fastenzeit, einfach mal auf die Vorurteile verzichten und den Kontakt suchen und sich interessieren für die Menschen und die Hintergründe verstehen.
Aber nein, es wird gejammert, dass denen alles in den A... geschoben wird, über ein paar Milliardäre und Arbeitgeber, die Menschen trotz großen Gewinnen entlassen, wird sich mal kurz bis gar nicht aufgeregt und dann gehts wieder auf die Geflüchteten, die ja angeblich den eigenen Landsleuten alles wegnehmen.
+25 #4 Werner 2018-02-11 10:48
#2 - ich bin da nicht ganz ihrer Meinung, die CSU konnte nur reagieren und hat das falsch gemacht. Entschieden hat aber die CSU mit allen Beteiligten, die sich moralisch über alle Stellen, vorwiegend aus dem links-rot-grünen Lager. Jegliche andere Meinung wurde diffamiert und an den Pranger, bis hin zur Ächtung gestellt. Dies war meiner Beobachtung nach nicht nur bundes- oder landespolitisch der Fall, auch stark ausgeprägt auf kommunaler Ebene. Ich erinnere daran, wie Weinsheimer damals hingestellt wurde. Eingebrockt habens uns das die Wendehälse von heute, die Rudels und unsäglichen Flüchtlingsräte dieser Zeit, sowie die als NGO fungierenden Schlepperbanden und die in der Folge die Nutznießer der prosperierenden Asylindustrie.
+15 #3 brunzerla 2018-02-11 10:17
Was wollt ihr, 87% wollten es doch nicht anders. Könnten auch ca. 77% gewesen sein, aber bei der FDP weiß man nicht so genau, was sie wollen.
Ein interessanter Artikel ist auch dieser hier, nun kann sich jeder ausrechnen, welche wertvollen Kreaturen da jetzt in der Brennerstraße abhängen:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article173425414/Fluechtlinge-50-000-Euro-pro-unbegleiteten-Jugendlichen.html
+24 #2 schaumermal 2018-02-11 10:04
danke CSU, danke herrmann und danke müller...

ihr habt uns bambergern diese scheisse mit lug und trug absichtlich eingebrockt, nur damit ihr der AfD den rang als menschenfeinde ablaufen könnt.

damit alles noch dramatischer wirkt, pfercht ihr querbeet alles dermaßen zusammen, dass sie mit 100% sicherheit aufeinander losgehen müssen. kein wunder, dass die stimmung drinnen und draußen explodiert.

schickt doch einfach die asyltouristen unter den flüchtlingen gleich beim erkennungsdienst nach hause und sofort herrscht ruhe im karton.
aber nein ... ihr braucht das professionelle kriminelle klientel aus marokko, georgien oder sonst welchen ländern, die den echten flüchtlingen alle habseeligkeiten klauen, frauen vergewaltigen und den ruf von willigen menschen ruinieren.

ja... liebe CSU... anstatt populismus a la rechtsaußen solltet ihr mal ehrliche politik machen. für die menschen und nicht nur für eure wirtschafts-klientel. wetten, dass der söder auch nur auf den eigenen (oder schwiegerelterns) geldbeutel schaut?

quo vadis bamberg... deine groko ist so lächerlich gegen diese regierung im gaunerstil aus münchen.
+13 #1 Werner 2018-02-11 09:30
Man beachte auch den Artikel in der Welt vom 09.02.2018:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173374983/Asylpolitik-in-Bamberg-Auch-Staedte-brauchen-eine-Obergrenze.html

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