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Sog. Ankerzentren sollen die Asylpolitik effizienter zu machen. Bambergs AEO wird wohl auch zum Ankerzentrum umgetauft werden. Es formiert sich Protest gegen eine mögliche Vergrößerung.

Mit der AEO an sich scheint man sich abgefunden zu haben

Vergangene Woche wurde bereits in Manching bei Ingolstadt gegen das dortige Aufnahme- und Abschiebezentrum demonstriert. Auch Manching steht in der engeren Wahl ein Ankerzentrum zu werden. Die Demonstranten dort wollen die komplette Abschaffung solcher Unterkünfte. Initiator war maßgeblich der bayerische Flüchtlingsrat, der dieses Zentrum als menschenunwürdig und integrationsschädlich sieht. Das bayerische Innenministerium hat unterdessen angekündigt, die Zahl der Sicherheitsmitarbeiter erneut aufzustocken.
Seit sich die Befürchtung verdichtet, dass auch die Flüchtlingseinrichtung (AEO) in Bamberg nur umbenannt, aber sonst erhalten bleiben wird, regt sich auch hier vorbeugender Widerstand. Allerdings mit einer anderen Zielrichtung als in Manching: Mit der AEO an sich scheint man sich abgefunden zu haben, mit Vehemenz will man sich allerdings gegen eine mögliche Ausweitung zur Wehr setzen.
Markus Ritter, der für eine parteiunabhängige Bürgerinitiative bereits eine Online-Petition für eine Obergrenze von 1500 Flüchtlingen der AEO initiiert hatte, hofft auf ein breites Bündnis, um ein Zeichen für die Bamberger Interessen zu setzen. Noch ist nicht heraus, worin die genaue Zielsetzung besteht. Laut Ritter soll die Protestaktion ein Zeichen gegen die aus seiner Sicht nicht auszuschließende Vergrößerung der Aufnahmeeinrichtung (AEO) an der Pödeldorfer Straße setzen.

Bamberg soll keine Polizeistadt werden

Ritter und seinen Mitstreitern schwebt vor, eine friedliche Kundgebung (beispielsweise auf dem Maxplatz durchzuführen. Dazu hat er unter anderem bereits Oberbürgermeister Starke angeschrieben, und um Unterstützung gebeten. Seine Argumentation: Die Belastung der Bamberger Bürger - nicht nur im Bamberger Osten, der Polizei, der Rettungskräfte und vielen anderen ehrenamtlichen Helfern sei bereits jetzt in einem kritischen Zustand. Der soziale Frieden wäre mit einer Erhöhung nachweisbar gefährdet - die Kriminalitätsstatistik 2017 zeigt dies. Das Argument der erhöhten Polizeipräsenz auch durch das Ausbildungszentrum der Bundespolizei bedeute keinesfalls eine Linderung, zumal Bamberg keine Polizeistadt werden soll. Bamberg habe bereits viel für die Bewältigung der Flüchtlingskrise getan. Nun müsse aber sichergestellt werden, dass die Einrichtung in Bbg-Ost nur bis maximal 2025 betrieben wird und nur mit Augenmaß belastet wird.

Für Ritter stellt sich insbesondere die Frage, wer dann die Verantwortung für die Bamberger Aufnahmeeinrichtung trägt, wenn sie zu einem Ankerzentrum würde. Kann es sein, dass die Höchstzahl auf 3400 Flüchtlinge umgesetzt wird? Und was passiert nach 2025, wenn der Vertrag zwischen dem Freistaat und der Stadt ausläuft? Faktisch sei es so, dass jetzt ein Abkommen zwischen der Stadt Bamberg und dem Freistaat besteht, bei einem Ankerzentrum aber der Bund höherrangige Rechte hätte.
OB Starke soll mittlerweile seine Unterstützung zugesagt haben. Er sei gerne bereit, bei einer solchen Kundgebung als Redner aufzutreten. Es steht damit zu rechnen, dass sich im Laufe der Woche auch noch andere melden, beispielsweise die Fraktionen im Bamberger Stadtrat oder die Abgeordneten der verschiedenen Parteien.

> vgl. WeBZet-Bericht v. 5.4.18 »Die Einrichtung in Bamberg läuft gut!«

16.4.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+23 #13 Birkenallee 2018-04-19 12:20
Ich habe noch eine Anmerkung zur Kundgebung die unbedingt stattfinden sollte.

In Bamberg Ost gibt es viele große Vereine, vorne dran der große "Bürgerverein Ost" mit vielen Mitgliedern. Diesen sehe ich in der Pflicht die Kundgebung zu organisieren. Ich hätte mir vom Bürgerverein schon länger gewünscht, dass er aktiver für die Belange der Bürger eintritt.

Die AEO greift empfindlich ein in das Sicherheitsgefühl in Bamberg und in die Lebensqualität rund um das Lager.

Liegt es daran, dass der Bürgerverein hauptsächlich von Bamberger Politikern geführt wird: Weil aus dieser Richtung kommt überhaupt nichts!
Eigentlich hätte es schon lange eine Kundgebung und weitere Aktionen gegen den Betrieb und Ausbau der AEO geben sollen. Andere Städte sind da wie immer vornedran und schneller. Das merkt auch die Regierung in Berlin.

Wo am wenigsten Widerstand ist, da kann man in aller Ruhe weitermachen.

Und wer heute die Nachrichten verfolgt hat, der hat sicher auch gehört, dass 10.000 weitere Flüchtlinge (z.B. aus Nordafrika) kommen werden. Das ist eine beschlossene Sache. Haben wir nicht genug Probleme mit der Sicherheitslage in Bamberg? Ich erinnere mich an die Autoaufbruchswelle vor ein paar Monaten....

Hurra schönes Ankerzentrum.
Hurra CSU und Herr Seehofer. Von der lieben Frau Müller gar nicht zu sprechen.

Mit einem anderen Eingang zur AEO ist es einfach nicht getan.
+13 #12 Werner 2018-04-18 23:03
@ 11. richtig, aber dagegen sind ja auch wieder die gutmenschen unter uns.

Ich bin ja auch dafür: hello or goodbye. Bei letzterem: dann biste wieder ein nazi.

Ich kann diese „XXX-Stadt ist bunt“ - Kacke auch nimmer hören. In jeder Stadt der gleiche Mist, ohne Konsequenzen.
+9 #11 GodFather 2018-04-18 22:32
Ob diese Demonstration gut begründet ist oder nicht, ist aus der Berichterstattung nicht ersichtlich. Das ist auch nicht mein Punkt, das weiß ich nicht, also urteile ich darüber nicht. In der SZ steht nur mehr zur Situation.
Ich finde es daneben wenn Leute in dieser Anzahl in einer Kleinstadt über ein Jahr herumhängen müssen weil sich die ganze Sache dermaßen hinzieht. Das ist für niemanden gut. Weder für die Leute im Lager, noch für die Bewohner der Stadt noch für den Steuerzahler. Solch eine Situation möchte ich auch in Bamberg nicht. Es braucht effiziente Verfahren.
+12 #10 Brunzerla 2018-04-18 21:56
Ja und? Die sind hier in Sicherheit, was wollen die sonst noch? Wenns nicht passt- die Heimat ruft zum Wiederaufbau
+3 #9 GodFather 2018-04-18 21:19
@brunzerla und alle: weniger tendenziös, etwas mehr inhalt: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-asylbewerber-demonstrieren-gegen-lebensbedingungen-in-unterkunft-1.3949496
+5 #8 Brunzerla 2018-04-18 17:26
Hach wird das lustig ab Herbst: https://www.welt.de/vermischtes/article175567141/Tumulte-in-Fuerstenfeldbruck-Fluechtlinge-protestieren-fuer-besseres-Essen-und-mehr-Taschengeld.html
+12 #7 Birkenallee 2018-04-18 14:46
Abgefunden haben wir uns mit der AEO definitiv nicht. In meiner Straße herrscht nur Resignation die immer mal wieder in Wut umschlägt. Zu Gewalt ist es bis jetzt zum Glück noch nicht gekommen.
Ich hoffe dass die Kundgebung nicht zu spät kommt, andere Städte waren wie immer schneller dran!
Hier sehe ich die Vereine vor Ort in der Pflicht!
+21 #6 Werner 2018-04-17 23:14
Ich wundere mich, wo die ganzen Bärchenwerfer Bambergs hin sind, wo sind sie die Graders, Rudels, Laasers und der legale Sperrmüllabladeverein FremdStattFreund?
+17 #5 Brunzerla 2018-04-17 15:25
Es scheint nur so, daß man sich mit der AEO abgefunden hat. Man hat resigniert, da man sobald man was gegen das Ding da draußen sagt, als Nazi hingestellt wird. Die Wahl kommt und dann wird abgerechnet.
+10 #4 Baba Yaga 2018-04-16 14:58
Wenn das neue Ankerzentrum in die Zuständigkeit des BAMF übergehen sollte, kann ja nichts mehr schief gehen. Diese Behörde zeichnet sich schließlich durch Struktur, Effizienz und Gelassenheit aus.

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