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A 35

awall: einstweilen
Fangd awall oo, iech kumm glai!
Fangt einstweilen an, ich komme gleich!

-

Awäsion: Aversion, Ablehnung
Iech waass, du hosd a Awäsion geechä mä.
Iech weiß, dass du mich nicht magst.

-

äworm: erworben
Hosd däs Grundschdügg äworm?
Hast du das Grundstück erworben?

-

äwüschd: erwischt, ertappt
Dän hon si bain Schdraang äwüschd.
Den hat man beim Stehlen erwischt.

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Eine ereignisreiche Woche. Die Zelte des Protestcamps am Markusgelände der Universität sind mittlerweile wieder verschwunden. Die Veranstalter sind mit dem Ergebnis zufrieden.

»Wir haben viel Solidarität erfahren«

Die Aktion „Bezahlbarer Wohnraum für alle“ in der vergangenen Woche wurde von einem „studentischen und zivilgesellschaftliche Bündnis für städtischen Wohnraum“ durchgeführt.
In einer Pressemitteilung wird zusammenfassend aufgezeigt, was alles geboten war: ein Protestcamp auf dem Uni-Markusgelände, eine Kundgebung am Gabelmann (> Bild l.), dazu Flugblätter, die auf die Problematik hinwiesen, eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Bamberger Stadtrats (> Bild r.u.) sowie zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.
Insbesondere die Gespräche und Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass bezahlbarer Wohnraum in allen Gruppen der Bamberger Stadtbevölkerung dringend gebraucht wird. »Wir haben viel Solidarität erfahren«, heißt es der Mitteilung. »Wir erfuhren von Studierenden, die eher von Coburg pendeln statt als Pärchen eine bezahlbare Wohnung in Bamberg zu finden. Andere Studierende bekamen im Bamberger Vorort Hallstadt eine unmöblierte 40 m² Wohnung für 600 Euro kalt angeboten, nachgebende Böden und marode Heizung inklusive.«

Der Abriss eines Wohnheims mit 200 Plätzen überraschte

Weiter heißt es: Die Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Bamberger Stadtrates fast aller Fraktionen zum Thema „Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen in Bamberg?“ war mit 70 Zuschauern gut besucht. Zudem konnte mit der Diskussion der Bamberger Lokalpolitik die aktuelle Wohnungssituation eindrücklich vor Augen geführt werden. Der Abriss und Neubau eines Wohnheims mit 200 Plätzen war den Stadträten größtenteils unbekannt. Somit konnte eine Debatte zur Übergangslösung angestoßen werden.
Mit dem Medienecho waren die Veranstalter sehr zufrieden: Der Bayerische Rundfunk filmte im Protestcamp und interviewte Teammitglieder des Aktionsbündnisses bei der Kundgebung. Radio Bamberg und Radio Galaxy berichteten mit Nachrichten und Interviews über die Aktionswoche und das Protestcamp. Die Tageszeitung „Fränkischer Tag“ berichtete ebenfalls über die Aktionswoche.
Das Fazit der Veranstalter: »Nur wenn die Stadt Bamberg, der Freistaat Bayern und das Studentenwerk Würzburg gemeinsam an einer Lösung arbeiten, kann sich die Situation auf dem Mietmarkt verbessern und die Mieten wieder bezahlbar werden.«
Das Aktionsbündnis wird deshalb weiter daran arbeiten, das wichtige Thema Wohnraum auf der Agenda zu halten und die Politik an diese vergessene „Baustelle“ zu erinnern. »Für uns steht weiterhin fest: Eine bezahlbare Wohnung muss für alle Menschen drin sein!«
15.5.18 Bilder: Bündnis Wohnraum. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+37 # sonnenschein 2018-05-15 08:52
:sad:
Warum nimmt niemand den Uni-Präsidenten an die Kandarre?
Er ist doch der Hauptschuldige, dass sich die Zahl der Studenten exorbitant erhöht (fast verdoppelt) hat. Für ihn zählte nur die Gier nach höheren Zuwendungen und dem Zahlenwerk mit viel zu vielen Studenten. Aber um die Infrasturktur hat er sich nen feuchten Kehricht gekümmert. Im Gegenteil, hat er doch ständig auf die besch...70000 Denkmalschützer in Bamberg eingedroschen und nimmt alles in Beschlag, was in der Innenstadt nicht festgenagelt ist.
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+11 # Katharina Doro 2018-05-15 09:17
an #1 Sehr gut. Richtig!!!
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+12 # BaFöG-Empfänger 2018-05-15 15:14
Vielleicht findet WeBZet heraus, wie das Einkommen von bayer. Uni-Präsidenten gestaffelt ist, bei z.B. 3000 Studenten od. bei 5000, bei 7.500, bei 10.000 od, bei über 10.000 Studenten.
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-1 # Der Bamberger 2018-05-15 23:13
Bitte beachten Sie doch in diesem Zusammenhang das gleichzeitige Abitur des G8 und G9 zum einen, wie die durch die Eurokrise hervorgerufene Flucht in Immobilien zum anderen, welche den Preis erst so recht getrieben hat.
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+10 # sonnenschein 2018-05-16 23:45
#4
und warum haben die Verantwortlichen davon nichts gewusst? Wurde G8 über Nacht und gar noch heimlich durchgeboxt? Hinter dem Rücken aller handelnden Personen? Dann hätte der vorrausschauende Präse bestimmt nieeeemals nicht beschlossen, absolut JEDEN hier nach Bamberg zu locken, egal ob Platz da ist.

Auch das 2. Argument der Immoblase gilt nur dann, wenn NIEMAND vorher etwas unternimmt. Statt dessen protzt der Eine mit Massenzahlen und die Anderen lassen zu, dass ihre städtische Immobilienfirma eine Turnhalle kauft, statt Wohnraum zu schaffen.
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+11 # Bergradfahrer 2018-05-17 08:42
Ne, ein kleiner Unipräsident kann nun wirklich nichts für die massive Zunahme von Abiturienten und Studenten in den letzten Jahren. Von 1985 auf 2015 sich die Quote der Studienanfänger von 19,3% auf 58,2% gesteigert.
Was ist passiert? Fortschritte in der Pädagogik? Ein Evolutionssprung in der Entwicklung des menschlichen Gehirns?
Au contraire würde ich mal mutmaßen. Viel mehr wurde die Latte immer niedriger gelegt und zudem Krethi und Plethi ermutigt immer seltsamere "Studiengänge" aufzunehmen. "Veganes Foodmanagement" oder ähnlichen Mumpitz.

Ich weiß, jetzt schreien gleich die Studenten, dass die Argumentation unfair sei, aber bitte, erkläre man mir doch mal schlüssig die unbestreitbaren Zahlen ohne deus e machina.
Nein, ihr seid nicht schlauer geworden als wir seinerzeit, und auch die Lehrer und Lehrmethoden nicht besser.

Studium war immer was für ein paar Prozent an der Spitze, es geht eher in Richtung "Leistungssport" nicht "Breitensport".

Eine anständige Selektion (sic!) in Schule und an Uni würde helfen. Auch dass nicht jedes Kaff eine "Hochschule für angewandten Kokolores" ins Leben rufen, wäre ein schöner Ansatz.Vielleicht gäbe es dann auch endlich wieder gute Auszubildende und weniger überforderte, zunehmend psychisch erkrankende Studienabbrecher.

Aber natürlich sind "Hochschulen" und die wirtschaftlich davon Profitierenden dankbar für die Flut an Studenten und tun einen Teufel, dagegen zu steuern.
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-3 # babsi 2018-05-17 16:25
diese schdudenden brauchd ja ma echd kei sau.
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+22 # Goblmoo 2018-05-17 20:13
Der Unipräsident hat es vor nicht langer Zeit abgelehnt die Uni-Erweiterung auf dem Konversionsgelände überhaupt in Betracht zu ziehen. Dort wäre Platz für Unigebäude und Wohnraum nicht nur für Studenten sondern auch für die Bamberger Bevölkerung gewesen.
Unsere „Stadtväter“ und „-mütter“ haben sich stattdessen für die AEO entschlossen und sich über den „Sechser im Lotto“ (Bundespolizeischule) gefreut.
Vielen Dank an die weitblickenden Bürgermeister, Stadträte und Stadträtinnen.
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+2 # supi 2018-05-20 18:02
wenn die universität, in totaler verkennung der vor ort gegebenen realitäten, ihr studienangebot immer mehr ausweitet, muss sie sich auch um die folgen kümmern, das ist keine aufgabe der stadt bamberg !
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