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Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
Ich glaube, meine Kleine wird krank.
-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

Forts.

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Im Grunde nichts Neues: Auch wenn jetzt aus der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg ein "Ankerzentrum" wird, sollen die Zusagen des Freistaats gelten. Der Stadtrat hat aber Zweifel.

Auf eine verträgliche Mischung der Nationalitäten achten

Die Staatsregierung hat am gestrigen Dienstag einen „Bayerischen Asylplan“ beschlossen. Das Maßnahmenpaket beinhaltet u.a. eigene bayerische Abschiebeflüge, ein Rückführungsprogramm für Afrikaner und insgesamt sieben Ankerzentren, eines in jedem Regierungsbezirk, in dem in dem Asylbewerber während ihres Asylverfahrens bleiben sollen.
Für Oberfranken soll die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg-Ost ab Sommer zum "Ankerzentrum" werden. "Anker" steht für Ankunft, Entscheidung, Rückführung. Für Bamberg wird sich dadurch aber nicht viel ändern.
In der Sitzung des städt. Konversionssenates am 5.6.18 berichtete OB Andreas Starke aus seiner Sicht kurz über die wenig überraschende Entwicklung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) habe ihm zugesagt, dass die Einrichtung im Jahr 2025 endet und die begrenzte Größe auf 1500 Plätze sollen weiter gelten. Weiterhin vorgehalten werden müsste aber eine Gesamtkapazität von 3400 Plätzen, sollte wieder eine extreme Ausnahmesituation mit vielen Flüchtlingen kommen, so Herrmann. OB Starke betonte das aus seiner Sicht Wichtigste: »Die max. Obergrenze muss eingehalten und auf eine verträgliche Mischung der Nationalitäten muss geachtet werden.« Zudem müsse verhindert werden, dass ein reines Abschiebezentrum entsteht. Sollten in der Einrichtung nur Menschen unterkommen, die keine Aussicht auf ein Bleiberecht haben, könnte das ein Problem für die Stadt bei der Sicherheit bedeuten, wie es etwa jetzt schon bei der Gruppe der Georgier der Fall sei.

»Ein großer Rest Misstrauen«

Die Wortmeldungen im Stadtrat machten Bitternis und Enttäuschung deutlich. Heinz Kuntke (SPD) sprach von einem »großer Rest Misstrauen« gegenüber den Aussagen der Staatsregierung. Er kritisierte auch, dass schließlich ein großer Teil der Gebäude leer stehen bleibe, die von der Staatsregierung als Notreserve bei einer neue Flüchtlingswelle bereit gehalten würden. Kuntke forderte deshalb, dass die Stadt auf eine Wohnnutzung von Gebäuden drängen müsse.
Mit dieser Forderung rief er bei Norbert Tscherner (BBB) eine heftige Reaktion hervor. Dieser erinnert an die Entscheidungen vor knapp zweieinhalb Jahren, bei der Stadtspitze, CSU, SPD und GAL die Weichen für die jetzigen Probleme stellten: »Ihnen fehlt der Weitblick«, wetterte Tscherner.
Tscherner wetterte zurecht. Ende August 2015 kam es zu einem dramatischen Sitzungsablauf. Der Vorsitzende der BA-Fraktion, Dieter Weinsheimer, berichtet bisweilen davon, wie sein Versuch auf die Probleme bei einer Einrichtung mit Flüchtlingen hinzuweisen, die nur wenig Bleibeaussicht haben, abgeschmettert wurde. OB Starke habe seinen Redebeitrag als »unseriös« und »peinlich« bezeichnet und ihm faktisch die Redemöglichkeit genommen. Heute argumentiert Starke nicht anders, aber mittlerweile haben (fast) alle die faktische Wahrheit erkannt.
6.6.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+3 #15 supi 2018-06-14 19:14
na ja sagen wir mal so, wir wissen, wenn auch scheibchenweise wieder was mehr, das vor ort ist alles ne sparbüchse und darüber hinaus ein steuersparmodell, wartet mal den herbst ab, also die wahlen, dann erst werdet ihr die augen, sprich die glotzer, meterweit aufdrehen, ihr/wir sind jetzt schon verraten und verkauft
+22 #14 Werner 2018-06-10 17:57
@13: es sind Fakten, Fakten, Fakten! Sie beleidigen. Anders kenn ich so was von Leuten wie Ihnen nicht. Gute Besserung noch
-48 #13 sonnenschein 2018-06-09 00:49
#7
wollen sie tatsächlich als geistiger Bruder der AfD-Nazischlampen da stehen?

Man kann diesen Bericht klar und deutlich, sogar mit Nationalität lesen. Sie wohl nicht? Wo also wurde etwas unterdrückt, sie Populist in Ausbildung?
+8 #12 GodFather 2018-06-08 21:54
"Im Grunde nichts Neues"? Ja, aber Altes!
Es sollte selbstverständlich sein, dass Bamberg in kürzeren Abständen als bisher über die Entwicklung der Personenzahl im ANKER Zentrum berichtet wird. Und auch detailliertere statistische Auswertung.
1. Wieviele Personen
2. Länder
3. Status im Asylprozess
4. Dauer des Aufenthalts
5. Anzahl Neuzugänge
6. Anzahl Abgänge (aufgegliedert nach z.B. Anerkennung, Rückführung, Umzug o.ä.)
Nachdem gleich nebenan der Flugplatz ist und "Private" Rückflüge politisch geplant sind fürchte ich wir werden hier eine steigende Konzentration an abgelehnten Asylbewerbern haben die hier auf ihren "Heimflug" warten. Der Anteil also der besonders schlechte Perspektiven hat. Da wären weiter steigende Kriminalitätszahlen kein Wunder!
+11 #11 Frank Reich 2018-06-08 10:45
@ 10: "Unter den Teppich kehren" kann man einen Mord wohl kaum, insbesondere heute im Zeitalter des Internets. Unterscheiden muss man allerdings auch schon zwischen Mord, Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge. Das Problem liegt zum großen Teil auch darin, dass Personen aus deutlich anderen Kulturkreisen mit dem mitteleuropäischen Leben einfach nicht zurecht kommen (Siehe hierzu Sondersendung gestern 20.15 Uhr im Hessischen Rundfunk und dem Interview mit der bekannten Ethnologien Prof. Dr. Schröter. )
+7 #10 Baba Yaga 2018-06-08 06:19
#9: Moment mal. Reden wir hier "nur" von sexuellen Übergriffen oder schon von anschließendem Mord. Das sollte man unterscheiden, denn letzteres ist doch eher selten und kann, so meine ich, auch von den Medien nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden.
+15 #9 Frank Reich 2018-06-08 00:43
#5: Ich kann Ihnen gerne den Kontakt zu Personen vermitteln, die über ihr ganzes Berufsleben hinweg mehrere Tausend Straftäter kennengelernt haben und folglich über entsprechendes Fachwissen verfügen. Man wird Ihnen dann schon erklären, wie es da so mit den sogenannten "Einzelfällen" aussieht, ebenso über die oftmals unrühmliche Rolle der Medien.
+16 #8 cityman 2018-06-07 19:57
@6
Richtig, selbst ich, der immer an das Gute im Menschen glaubte (Vergangenheit ), weiß jetzt, dass es das nicht gibt, zu mindest bei manchen Völkergruppen. Rede da mal keiner von Integration, die wissen ja nicht mal, Respekt vor anderen, deren Gesundheit und Eigentum zu haben. Schickt sie wieder heim, Bayern!
+22 #7 Werner 2018-06-07 19:49
@ #5: auf welcher Wolke leben Sie denn, oder arbeiten Sie beim BAMF?

Natürlich hat das alles mit allem zu tun, oder warum erklären Sie, daß solche Berichte unterdrückt werden (passiert in Bamberg):

https://www.bamberger-onlinezeitung.de/2018/06/04/haft-nach-sexuellen-uebergriffen/#more-45333
+23 #6 Michl 2018-06-07 17:28
@ #5
Stimmt einerseits, hat und wird es leider immer geben.

Wenn man aber den Anteil der Täter mit Migrationshintergrund bei solchen Straftaten in Relation zum Anteil an der Gesamtbevölkerung setzt, schaut das ganz anders aus!
Da ist einfach eine völlig andere Denke vorhanden!!
Außer ein paar "Gutmenschen" mir rosaroter Brille hat das mittlerweile der Großteil der Bevolkerung kapiert!

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