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.
Wi ausgschdorm sichds bai denna aus.
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.
Vo dera neugierichn Kuni däfsd di fai ned ausgwädschn lossn.
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Ab dem 1. August soll es in Bayern sieben Ankerzentren geben. Die AEO in Bamberg wird dabei sein. Was wird sich ändern? Die Staatsregierung will zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Nur noch Personen mit realistischer Bleibeperspektive dezentral verteilen

»In einem Interview der Online-Ausgabe der Monatszeitschrift Cicero beschreibt der Staatssekretär beim Bundesinnenministerium, Stephan Meyer, was unter einem Ankerzentrum zu verstehen ist. „Ein Anker-Einrichtungszentrum ist für einen längeren Aufenthalt gedacht, der über 48 Stunden hinausgeht. In diesem Einrichtungenzentrum soll das Asylverfahren für Menschen durchgeführt werden, die ins Staatsgebiet einreisen – und zwar in kompakter und beschleunigter Form. Das erreichen wir, indem dort alle Behörden unter einem Dach versammelt sind, die mit dem Asylverfahren des Antragstellers zu tun haben. Unsere Idee ist, dass wir in Zukunft nur noch die Personen dezentral in die Landkreise und die Städte verteilen, die überhaupt eine realistische Bleibeperspektive haben.«
Auf Bamberg umgesetzt bedeutet das, es wird sich wahrscheinlich nur die Innenstruktur ändern. Derzeit gliedert sich die AEO mit ihren knapp 1500 Bewohnern in 85% „normale Gemeinschaftsunterkunft“ (A) und 15% Rückführungszentrum (B). Im Teil A befinden sich aktuell 377 Geflüchtete aus Russland, 260 aus Eritrea, 179 aus Georgien und 156 aus Nigeria sowie noch weitere kleine Gruppen. In der Einrichtung B halten sich aktuelle rd. 76 Senegalesen, 42 Ghanaer, 28 Kosovaren sowie weitere Kleingruppen auf. Die durchschnittliche Verweildauer in der AEO soll rd. drei Monate betragen. Bei einem Ankerzentrum wird die Funktion B wieder dominant sein.

AEO-Anwohner äußern weiter deutliche Kritik

Auch für die AEO Bamberg werden die von bayerischen Staatsregierung beabsichtigten Änderungen beim Sachleistungsprinzip und der Durchführung von Abschiebungen wirken. Mehr Sachleistungen bedeutet, dass die Flüchtlinge statt Bargeld eine Chipkarte erhalten sollen, mit der sie einkaufen können. Daneben soll es weiter ein gewisses Taschengeld geben. Daneben Bayern plant eigene Charterflüge, um Abschiebungen konsequenter organisieren zu können. Für die AEO-Nachbarn kann sich das durch größere Polizeieinsätze besonders zu Nachtzeiten bemerkbar machen. Bundes-Staatssekretär Mayer weißt in dem genannten Cicero-Bericht aber auch wieder auf die Tatsache hin: »Diese Erstaufnahmestelle ist mit der Billigung der Stadt entstanden.«

In einer unlängst durchgeführten Informationsveranstaltung mit den Anwohnern der AEO wurde deutlich, dass von diesen immer noch deutliche Kritik geäußert wird. Mit großer Zufriedenheit werden allerdings der an der äußeren Pödeldorfer Straße angelegte neue Eingang in die AEO und der neu gebaute Fuß- und Radweg begrüßt. >Titelbild

9.7.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+29 #7 Bürger dieser Stadt 2018-07-10 19:48
Ganz ehrlich: Leute aus GB, Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Slowenien, Kroatien, Skandinawien, Süd- und Nordamerika etc. nehme ich überhaupt nicht als Ausländer wahr. Für mich sind das keine Ausländer. Araber und Afrikaner dagegen schon...

Es stimmt schon, daß die muslimische Religion ziemlich integrationsfeindlich ist. Die muslimische Welt neigt zur Abgrenzung und v.a. bei Bildungsfernheit zur Verurteilung. Vor allem bildungsferne Muslime sind nicht in der Lage, Teile ihrer Kultur abzulegen. Das werden sie aber müßen, wenn sie im Westen ankommen wollen. Nahezu ausschließlich die muslimische Welt macht die Probleme, die bei uns im politischen Fokus stehen. Hier muß ich #11 wirklich zustimmen. All das wegen dieser sch... Koranindoktrination.

Achja: Der Bergradfahrer hat in jedem Fall meine Stimme. Ich bin mir sicher, daß er mehr Kompetenz hat als Oberkumpelandi, Klausimausi, die ganzen anderen SPD-Eventfetischisten und diese CSU-Windhunde zusammen. :-)
+22 #6 Werner 2018-07-10 19:08
@Bergradfahrer: fast hätte ich mich und meine Stimme für Sie zum nächsten OB erwärmen können. Dann war das Versprechen nach aam U und an Leberkasweckla doch bloss Wahlkampfgetöse ;-)

Sei‘s drum - ich und meine Familie werden da nicht freiwillig hingehen. Sorry, da bin ich ehrlich und leider voreingenommen.

Noch vor Jahren, zum deutsch-amerikanischen Volksfest war das kein Problem. Aber heute...ich habe nichts gegen Migranten aus UK, Skandinavien, Mercosur oder Süd/Westeuropa. Aber bei den anderen Kandidten beschleicht mich einfach ein ungutes Gefühl. Und glauben Sie mir (oder auch nicht): ich war selbst jahrelang im Libanon. Wer einmal die imaginäre Grenze in Beirut zwischen dem Nordteil und dem Südteil erlebt hat, kann sich vlt ein Bild erlauben, welchen Einfluss Moral, Verhaltensweisen und aufeinandertreffende Weltanschauungen haben können.
+21 #5 brunzerla 2018-07-10 14:46
Grad die Bunten sind ja oft die, die den Anderen ihre politische Ausrichtung aufzwingen wollen. Während mir ein Grüner oder Linker ja eher sowas von egal ist, bin ich vielen ach so Bunten eher ein Aussätziger. Stört mich aber wenig bis gar nicht!
+12 #4 supi 2018-07-10 13:44
#11 Moritz59

gerade dort, wo man es nicht erwartet, ist der standesdünkel weit verbreitet
+30 #3 Moritz59 2018-07-10 10:49
Ein interessantes Thema hier.
Ich habe beruflich und teilweise im Ehrenamt über 30 Jahre lang mit Menschen zu tun gehabt, die am Rande der Gesellschaft stehen und es waren nun mal leider überproportional viele Zeitgenossen mit Migrationshintergrund dabei.

Während dieser langen Zeit konnte ich wiederholt folgende Beobachtungen machen:

Eltern aus den gehobenen Gesellschaftsschichten (z.Bsp. Akademiker) sehen es häufig nicht so gerne, wenn ihre Kinder zu engen Kontakt mit Kindern aus der sozialen Unterschicht pflegen (Zitat: "Spiele doch nicht mit diesen Hauptschülern, spiele lieber mit dem "X" und der "Y", die gehen auch auf das Gymnasium). Dabei ist es egal, ob es sich um einheimische Kinder, oder um die von Migranten handelt. Nicht selten war dieses Phänomen sogar bei Eltern zu beobachten, die dem politisch eher linken Spektrum zuzurechnen sind, was natürlich schon irgendwie widersprüchlich ist. Kinder von Migranten aus der sozialen Oberschicht werden hingegen meist voll akzeptiert, wobei deren Anzahl aber bekanntlich außerordentlich gering ist.
Es handelt sich daher in solchen Fällen nicht um Rassismus im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um einen Standes- oder Sozialrassismus, den es auch innerhalb der Einheimischen untereinander gibt.

Bei den Migranten-Kindern sieht es häufig so aus, dass deren Eltern , sofern sie eher bildungsfern und besonders strenggläubig sind, keinen zu nahen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wünschen. Dies gilt insbesondere für die Religion des Islam und dann auch noch besonders, wenn es sich bei ihren Kindern um Mädchen handelt. Hier könnte man von einem religös motivierten Rassismus sprechen. Bei den Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften oder bei Zuwanderern aus dem europäischen Raum ist dieses Verhalten erfreulicherweise deutlich weniger anzutreffen.

Wie bereits eingangs erwähnt handelt es sich hier um Beobachtungen aus über drei Jahrzehnten in einem fachbezogenen Beruf & Ehrenamt. Dass es in den genannten Fällen natürlich auch (leider zu wenige) Ausnahmen gibt, soll dabei nicht geleugnet werden.
-24 #2 Bergradfahrer 2018-07-10 08:26
#6, 7
Ja, klar, wessen Familie nicht seit dem Dreißigjährigen Krieg hier wohnt und dessen Vorfahren nicht mindestens stets Cousins zweiten Grades waren, dem ist nicht zu trauen, der ist zu allem fähig und zwar schon vom Zeitpunkt der Empfängnis an!

Die so beängstigenden, jungen, alleinstehenden Männer, spielen die auch mit im Sand und klauen Schäufelchen, die sie dann für Zigaretten verhökern? Ich glaube ja, basierend auf Beobachtungen außerhalb des Inselgebiets gar außerhalb Europas, dass die, falls sie überhaupt da rumhängen würden, recht schnell von den eher konservativen Familien vergrämt würden.
+12 #1 Frau Holle 2018-07-10 07:31
Also in den 90ern zur Zeit des Jugoslawienkrieges war es kein Problem, seine Kinder in den Asylantenheimen mit Flüchtlingskindern spielen zu lassen.

Gut, es gab Unterschiede. Damals waren es überwiegend Frauen und Kinder und nicht so viele alleinstehende junge Männer, auch das kulturelle Fundament war ähnlich bis gleich, alles näher dran.

Trotzdem würde ich gemeinsames Spielen nicht so verteufeln wie das hier getan wird.

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