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A 35

awall: einstweilen
Fangd awall oo, iech kumm glai!
Fangt einstweilen an, ich komme gleich!

-

Awäsion: Aversion, Ablehnung
Iech waass, du hosd a Awäsion geechä mä.
Iech weiß, dass du mich nicht magst.

-

äworm: erworben
Hosd däs Grundschdügg äworm?
Hast du das Grundstück erworben?

-

äwüschd: erwischt, ertappt
Dän hon si bain Schdraang äwüschd.
Den hat man beim Stehlen erwischt.

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Grünes Licht für den Wohnblock. Der Stadtrat hat dem Bebauungsplan für das „Hochhaus“ am Kunigundendamm zugestimmt. Somit könnten die Arbeiten schon nächstes Jahr beginnen.

An den Grundzügen der Planung wurde festgehalten

Durch den Wegzug des Autohauses Sperber an den Berliner Ring, war das Gelände am Kunigundendamm (> Bild r.) für das Wohnprojekt frei geworden.  Der Bausenat des Stadtrates hat sich wiederholt mit dem Vorhaben befasst. Auch in der Sitzung am 4.12.18 blieb der Bebauungsplan umstritten. Kritik und ablehnende Argumente waren vom Bürgerverein Wunderburg wie von einzelnen Bürgern vorgebracht worden. Seiten des städt. Baureferats wurden auch Änderungen und Ergänzungen zum Entwurf des Bebauungsplanes vorgenommen; an den Grundzügen der Planung wurde aber festgehalten.

In einem achtgeschossigen Wohnblock sollen rd. 120 Wohnungen realisiert werden. Der Investor sichert zu, dass 20 Prozent der Wohnungen als sozialer Wohnraum garantiert werden. Das Gebäude war nicht wegen des Wohnungsbaus umstritten. In der kontroversen Diskussion waren sich alle Fraktionen und Interessenträger einig, dass der Wohnungsbau wünschenswert sei, umstritten blieb allerdings die Größe des Baukörpers.
Dabei mussten die Planer bei der Höhe des umstrittenen Gebäudes bereits Kompromisse eingehen. Ursprünglich waren bis zu neun Geschosse vorgesehen. Jetzt soll es ein Geschoss weniger geben. Auch die komplette Erschließung soll jetzt über den Kunigundendamm erfolgen, dort soll eine Tiefgaragenzufahrt entstehen.

Das Gebäude ist ein »zu massiver Riegel«

Vor allem Anwohner hinter dem geplanten Wohnblock hatten sich gegen die Größe des Baukörpers gewehrt, unter anderem aufgrund des befürchteten Schattenwurfs. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung argumentierte ein Bürger, dass das Vorhaben darüber hinaus erdrückend bzw. abriegelnd auf die Wohnhäuser in der Hans-Böckler-Straße wirkt. Ein anderer Bürger schrieb, dass die »Bebauung mit modernen, einheitlichen Klötzen inklusive Flachdach weder zur historischen Bestandsbebauung des Restviertels mit den rot geziegelten Satteldächern passt, noch wird sie der Charakteristik mit ihren verwinkelten Straßenzügen gerecht«.
Von den Senatsmitgliedern sah Franz-Wilhelm Heller (CSU) das Projekt positiv. Nur so könnten viele Wohnungen geschaffen werden. Ähnlich argumentierte auch Heinz Kuntke (SPD). Die Zusage des Investors, die gewünschte Sozialklausel zu erfüllen, war laut Kuntke mit entscheidend dafür, dass die SPD jetzt ihr Ja geben könne. Obgleich sich in der Wohnungsfrage die Fraktionen einig waren, stimmten die Mitglieder der Bamberger Allianz (BA) gegen das Vorhaben: Für sie ist das Gebäude weiterhin ein »zu massiver Riegel«, wie Michael Bosch sagte. Seine Größe habe für das Wohngebiet eine »erdrückende Wirkung«.
11.12.18 Bilder: NN. WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+19 # merci 2018-12-11 15:21
Und was die Zusage der Investoren und die Aussagen der Stadtverwaltung wert sind, sieht man derzeit am Bauprojekt entlang der Starkenfeldstraße zw. Hartmannstraße und Einkaufs-Dienstleistungskomplex am Berliner Ring. Laut FT und Baureferent Beese sollte beim Bau des Hotels/altersgerechte Unterkünfte das vorhandene Biotop und der Hecken-/Buamriegel erhalten bleiben. Heute früh haben die Bagger nahezu den ganzen Baum- und Heckenbestand platt gemacht. Drei vereinzelte, verlorene Birken stehen noch. So sieht Biotoperhalt in den Augen der Stadtverwaltung aus.
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+8 # supi 2018-12-11 17:53
#1 merci

mei bin ich da aber jetzt froh, dass auf dem sperber-gelände keine bäume sind, damit kann so was schon nicht passieren, na ja und das an der starkenfeldstrasse, ein vernachlässigbarer fehler oder anders gesagt, man hat zwar vom erhalt der bäume und des natürlichen bewuchses gesprochen, aber natürlich wohlweislich nicht gesagt wieviel erhalten wird und wo, das zu grunde gelegt sind doch 3 bäume völlig in ordnung, gar wenn man bedenkt, dass die alles hätten abholzen können und unsere stadtverwaltung wie ölgötzen dagestanden hätten, das und die nimmt man halt nicht ernst und das schöne ist, die verantwortlichen arbeiten jeden tag daran, dass das auch so bleibt.
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+13 # GodFather 2018-12-11 20:43
#1 das ist bestimmt minderwertiger bewuchs. so nannte das gartenamt auch die bäume die in unserem umfeld fielen obwohl sie in naturschutzgebieten standen. da schauen sie dich mitleidig an wie blöde du bist weil du meintest naturschutz heißt dass auch die bäume erhalten bleibe die dort sind. aber so ist das bei uns in bamberg: morgens früh um 7 mit genug mann schnell fakten geschaffen.
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0 # DerBamberger 2018-12-11 23:14
This is Bamberg, not Munich!
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+1 # DerBamberger 2018-12-11 23:46
Noch was. Die, die sich dann nicht die starken Mieten an den Hotspots leisten können, werden dann prima mit Sozialklauseln in Ghetto-Großbauten stigmatisiert. Groß. Immerhin kann man eventuell aufs Pristerseminar blicken, was ja auch dem ein oder anderen ein Trostspender sein könnte.
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+3 # Vincent 2018-12-18 08:12
Immerhin gibt es eine Tiefgarage. Dafür gab es in der Starkenfeldstraße ja kein Bedarf. Das Biotop kann man ja beseitigen und für Parkplätze Platz schaffen.

Wer heutzutage in der Stadt noch ein Hochhaus ohne Tiefgarage genehmigt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Augen auf bei der nächsten Wahl
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