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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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GESUNDHEIT - SOZIALES

“Ausweichende Mittel” für Suchtkranke

Von Betäubungsmitteln abhängige Menschen gibt es überall. Um ihnen zu helfen, von ihrer Sucht loszukommen, gibt es sog. Substitutions-Programme. Jetzt bald auch in Bamberg.

Auch aus polizeilich-präventiven und sozialen Gesichtspunkten

 

Durch die Ermittlungen gegen eine Ärztin aus der Region, die bisher ein Substitutionsangebot vorgehalten hat und die damit verbundene Praxisschließung, ist vor Ort eine Versorgungslücke entstanden, die für Betroffene schwere Konsequenzen im Hinblick auf therapeutische Erfolge nach sich zieht. Die nächste Substitutionspraxis soll sich in Nürnberg befinden. Eine Entfernung, die Betroffene vor eine finanzielle und zeitliche Herausforderung stellt und viele scheitern lässt. Die verlässliche Teilnahme an dem von der Krankenkassen finanzierten Substitutions-Programm, bei dem “ausweichende Mittel” (=Substitutionsmittel) ausgegeben werden, ist von großer Bedeutung bei dem Bemühen, von der Sucht los zu kommen und sich aus der kriminellen Szene zu lösen.
In einem bereits im Mai des Jahres gestellten überfraktionellen Antrag wurde die Stadt Bamberg aufgefordert, ein Substitutionsangebot für die betroffenen Menschen zu schaffen.
In dem Schreiben an OB Andreas Starke heißt es: Es gehört zur Fürsorgepflicht der Stadt, auch für diese Menschen zu sorgen und ihnen zu helfen - “auch aus polizeilich-präventiven und sozialen Gesichtspunkten”.

Eine geeignete Örtlichkeit gefunden

Für den Stadtrat stand das Thema in der Vollsitzung am 29.9.21 auf der Tagesordnung. In ihrer Stellungnahme schreibt die städt. Sozialverwaltung, dass “die Einrichtung einer Substitutionsambulanz in Bamberg grundsätzlich medizinisch machbar ist”. Wesentlich dabei sei die Beteiligung der Sozialstiftung Bamberg (= Bamberger Kliniken), die im Rahmen der Errichtung des vierten Bettenturms vier Entgiftungsbetten … im Klinikum am Bruderwald eingerichtet habe. Mittlerweile habe die Sozialstiftung gemeinsam mit den zuständigen Behörden auch “eine geeignete Örtlichkeit gefunden, die ein verlässliches Substitutionsangebot schaffen kann und dadurch auch illegalen Drogenkonsum in der Region einschränkt”. Der Standort befindet sich im Umgriff des Bahnhofs in der Ludwigstraße.
Im Stadtrat gab es dazu keine Aussprache. Als Mitiniatorin des überfraktionellen Antrags äußerte sich auf Anfrage Stadträtin Dr. Ursula Redler (CSU/BA-Fraktion) positiv zu den im Sitzungsvortrag genannten Ergebnissen. Sie sieht die Substitution nun »endlich dauerhaft in verlässlichen Händen. Die Aufnahme des Praxisbetriebs setzt den Antrag weitgehend um und ist positiv für die Betroffenen und die Stadtgesellschaft«, sagt Redler.

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5.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

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