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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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WOHNUNGSBAU

 Konversionsflächen für Wohnungsbau erschließen

Der Wohnungsmarkt ist angespannt. Eine Kernfrage ist: Wie kann die Versorgung von Geringverdienern und anderen Zielgruppen (z.B. anerkannte Asylbewerber) gesichert werden?

Formal-Instrumente um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern

Seit der Volkszählung 2011 erhöhte sich die Einwohnerzahl in Bamberg um rd. 6.100 Personen auf rd. 76.800 Einwohner. Diese Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Bamberg und die anhaltende Nachfrage auf dem lokalen Wohnungsmarkt haben deutlich gemacht, dass die Flächen für Wohnungsneubau knapp sind und die Neubautätigkeit nicht mit der Nachfrage Schritt halten konnte. Namens der Stadtverwaltung berichtete Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller in der Sitzung des städt. Konversionssenates (20.10.21) über mögliche “Städtebauliche Grundlagenuntersuchungen im Rahmen der Konversion”. Aus dem schriftlichen Sitzungsbericht lässt sich die Thematik zusammenfassen. Da heißt es:
Die Miet- und Kaufpreise haben in den letzten Jahren massiv an Dynamik gewonnen und dadurch zur Angebotsverknappung beigetragen, wodurch insbesondere Nachfragegruppen mit Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche oder Niedrig-Einkommensbezieher benachteiligt werden. Durch den demographischen Wandel, insbesondere wenn die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben ausscheiden, kommt eine weitere Dimension auf den Bamberger Wohnungsmarkt zu.
Die Stadtverwaltung ist der Meinung, dass mit den Instrumenten des Stadtentwicklungsplanes Wohnen (SEW) und des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEK) die Situation auf dem Bamberger Wohnungsmarkt verbessert werden kann..

Einen Masterplan für das heutige Ankerzentrum entwickeln

Die Stadtverwaltung empfiehlt deshalb die Arbeiten zur Fortschreibung des SEK für den Bereich Bamberg Ost auszuschreiben, um einen Masterplan für das heutige Ankerzentrum und weiteren Flächen zu entwickeln. Die Schließung der Ankereinrichtung im Jahr 2025 sowie die allmähliche Konzentration der Bundespolizei auf die eigentlichen Kernflächen eröffnen weitere Potenziale der städtebaulichen Entwicklung, insbesondere auch für Wohnen, in Bamberg Ost, die in den gesamtstädtischen Kontext gesetzt werden müssen. Die planerischen Überlegungen sollten unbedingt mit dem Stadtentwicklungsplan Wohnen (SEW) abgestimmt werden.
Die Verwaltung empfiehlt daher eine zeitlich parallele Beauftragung für beide Gutachten (SEK+SEW). Für die Erarbeitung des Stadtentwicklungsplanes Wohnen hat die Verwaltung Haushaltsmittel in Höhe von 50.000 € für das Haushaltsjahr 2022 angemeldet.
Für die Erarbeitung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Bamberg Ost hat die Verwaltung Haushaltsmittel in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2022 angemeldet.
Der Senat stimmte einem entsprechenden Beschlussantrag einstimmig zu.
HINWEIS: Mittel “anmelden” bedeutet nicht, dass diese schon im Haushalt berücksichtigt worden sind.

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27.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare freigeschaltet.

Kommentare   
+21 # 762mm FMJ 2021-10-27 09:12
Dieses Konzept ist nur solange sozial und gut, wenn die Bestandsgebäude z.B. in der Flynn in die Planung mit einbezogen und saniert, und dann sobald als möglich auf den Markt gebracht werden....
Sollten die Abrissbagger anrollen und dann solche Gelände wie Megalith oder Ulanenpark entstehen, kann man es wieder vergessen, weil es wieder nur ein Bruchteil bezahlen kann. Solange der Bestand nicht bleibt, drehen wir uns auf ewig im Kreis und die Katz' beißt sich in den Schwanz!
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+19 # Es Reicht 2021-10-27 10:24
Die "Versorgung von Geringverdienern und anderen Zielgruppen (z.B. anerkannte Asylbewerber)" sollte doch schon längst und dauerhaft gesichert sein. Wofür gibt es eigentlich die Sozialklausel bei Neubauprojekten?

Davon können sich die anfangs finanzstarken Investoren frei kaufen. Das ist gut, denn wenn dann die ausgegründete Firma in die Insolvenz geschickt wird, hat der Unternehmer immerhin die Anzahlungen der solventen Kunden abgesahnt. Da wäre ja von "Geringverdienern" (nomen est omen) eher weniger zu erwarten.

Würde dieser Praxis von Seiten der Stadt endlich ein Riegel vorgeschoben, anstelle jeden neuen Investor als Heilsbringer abzufeiern, hätte sich die Sachlage in den letzten Jahren nicht dauerhaft verschlechtert. Zudem wäre eine soziale Durchmischung der Wohngebiete gewährleistet gewesen.

Stattdessen soll der ehemalige Totalausfall der Stadt Bamberg in verhandlungstechnischer und städtebauentwicklungstechnischer Sicht - der Teil des Konversionsgeländes auf dem nun die Bundespolizeit und die AEO verortet sind, konnte 2014/2015 NICHT von der Stadt Bamberg erworben werden - plötzlich als Allheilmittel für die verkorkste Wohnungsbaupolitik herhalten.

Die dem FT völlig neue Erkenntnis (https://www.fraenkischertag.de/lokales/bamberg/warum-es-immer-mehr-familien-aufs-land-zieht-art-85537) der Flucht von Familien aus dem Stadtgebiet kann schon seit ca. 15 Jahren beobachtet werden.

Anstelle diese Zielgruppe im Blick zu haben kündigt sich eine institutionalisierte Ghettoisierung an. Die Probleme solcher Viertel für deren Bewohner, aber auch für die Anwohner im Umgriff sind hinlänglich bekannt und tunlichst zu vermeiden. Die Anwohner im Bamberger Osten müssen endlich einmal entlastet werden.

Da die durch die AEO genutzten Wohnblöcke mittlerweile tatsächlich den Stand der Renovierungsbedürftigkeit erreicht haben dürften, den die Stadt Bamberg in den damaligen Verhandlungen reklamiert hatte, müssen die Bewohner vor der Umwandlung in reguläre Wohnungen sowieso temporär anderweitig untergebracht werden.

Und hier zähle ich auf auf die Solidarität all derer, die diese lautstark fordern. Als ein Beispiel sei an folgende Aktion erinnert:

https://www.wiesentbote.de/2020/09/23/rettungsring-aktion-bamberg-sicherer-hafen-am-samstag-auf-dem-maxplatz/

Ich hoffe, dass diese Zusammenführung der Hilfesuchenden und Helfenden so gut läuft, dass das Wohnviertel im Grünen vor den Toren Bambergs eine gesunde Mischung von Bewohnern erhalten kann.

Auf geht's!
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+29 # Gerhard 2021-10-27 10:38
Tolle Idee, sozial Schwache auf einem Fleck zu konzentrieren. In anderen Städten sieht man die dramatischen Folgen dieser Ghettobildung. Aber Bamberg ist einfach 30 Jahre hinterher. Außer in der Kriminalitätsstatistik der Bayerischen Städte. Die führt Bamberg seit wenigen Jahren an.
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+22 # Herbert A. 2021-10-27 12:41
Will man jetzt nachholen, was man 2015 verbockt hat. Damals hätte es aus den US-Beständen so viele Wohnungen in attraktiver Lage gegeben, dass es diese Probleme gar nicht mehr geben würde. Was haben wir dafür jetzt?
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+18 # Bambergerin 2021-10-27 14:54
Mal so ganz nebenbei: Da soll also ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden für ein Areal, von dem noch gar nicht sicher ist, ob im Jahr 2025 das Ankerzentrum überhaupt komplett aufgelöst wird?

Und das alles wieder mal auf Kosten der Steuerzahler, die dann eh durch die Finger schauen, wenn Vater Staat das Ankerzentrum doch nicht wieder zurück gibt.
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+8 # supi 2021-10-27 20:33
ja mei so sind sie halt, wenn sie sich bewegen sollen - stillstand- ansosten überdüsig
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