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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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STADTENTWICKLUNG

Bamberg hat Wachstumsprobleme

Laut einer Prognose wird Bamberg bis 2040 eine Stadt mit 85.000 Einwohnern sein. Pro Jahr kommen rd. 350 Neubürger dazu. Wie verteilen sich diese in den Stadtteilen?

Bamberg besitzt eine generelle Anziehungskraft

Bamberg wächst. Ein Forscherteam der Bamberger Uni sagt dazu, dass Bambergs Bevölkerungsentwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten von einem stetigen
Zuzug u.a. aufgrund der Einrichtung des Anker-Zentrums sowie des Wachstums der Universität geprägt sei, darüber hinaus besteht aber auch eine generelle Anziehungskraft der Stadt aufgrund ihres Status als Weltkulturerbe mit sehr hoher Lebensqualität. “Das realistische Modell einer moderaten Migration geht von durchschnittlich (!) 350 Zuwanderern pro Jahr bis 2040 aus”, belegen Henriette Engelhardt-Wölfer und Martin Messingschlager von der Uni Bamberg mit zahlreichen computer-erstellten Szenarien.
Fazit: Obgleich sich auch Bamberg “dem säkularen Trend einer alternden Bevölkerung nicht entziehen kann, ist bereits mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Zunahme zu erwarten, die bereits 2030 bei über 80.000 Einwohnern liegen wird”.
In der Vollsitzung des Stadtrates am 27.10.21 benannte der Leiter des Stadtplanungsamts, Achim Welzel, ein Beispiel möglicher Probleme. Mit Blick auf die 30 000 Pendler, die täglich in die Stadt strömen, sei es kaum auszumalen, wie es auf Bambergs Straßen zuginge, wenn es einmal 40 000 Pendler wären.

Stadt Bamberg schon jetzt an der Grenze ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit

In der von den Ratsmitgliedern geführten Debatte setzten die Redner/innen unterschiedliche Akzente. Christian Hader (Grünes Bamberg) sprach von »einem vernünftigen, einem organischen Wachstum«. Ein Schwerpunkt müsse der Wohnungsbau sein, weil sonst Abwanderung drohe. Hader sieht keinen Widerspruch zum Wunsch, die Flächenversiegelung in den Griff zu bekommen. Er ist überzeugt: »Wenn wir nicht handeln, dann wird in den Umlandgemeinden gebaut - und bei uns bleibt der Verkehr.«
Der Vorsitzende der CSU/BA-Fraktion, Peter Neller, betonte gegenüber seinem Vorredner, dass es »nicht darum geht, besondere Aspekte herauszugreifen, sondern um die Gesamtbetrachtung«. Man stehe jetzt »am Anfang eines Prozesses, die Stadtplanung sinnvoll weiterzuentwickeln«. Heinz Kuntke (SPD) schloss sich mit der Feststellung an, dass »der Flächennutzungsplan abbildet, wohin die Stadtgesellschaft will und was sie erwartet«. Seine Fraktion wolle »Gewerbe und bezahlbares Wohnen«, erklärte Kuntke.
Mehrere Beiträge ließen die Furcht erkennen, dass die Stadt beim Überschreiten der 80.000 Einwohner-Grenze bisher vom Freistaat geleistete Unterhaltslasten etwa für die Brücken des Münchner Rings übernehmen müsse. Und das vor dem Hintergrund, dass die Stadt Bamberg schon bei der gegenwärtigen Einwohnerzahl am der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit ist, wenn es den notwendigen Neubau von Kitas und das dafür eingestellte Personal zu finanzieren gilt.
Mit “schweigsamen” Interesse wurden die Prognosen der wahrscheinlichen Wachstumszahlen in den einzelnen Stadtteilen aufgenommen. Dazu heißt es “Stadtteile mit einer wachsenden Bevölkerung stehen auch bei einer gewissen positiven Nettomigration Stadtteile mit einer stagnierenden oder sogar rückläufigen Bevölkerungszahl entgegen. Für die Stadtteile ist dabei im Detail folgendes zu erwarten:” > öffne die Tabelle r.

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7.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+4 # nachdenkerla 2021-11-07 12:15
der einfachste Weg ist die Schließung des Ankerzentrums.

a) werden diese Menschen zur Bevölkerung Bambergs gezählt, obwohl sie nie integriert werden
b) es würde Platz für neuen Wohnraum freigeben, der dringend notwendig ist

gelingt es der Stadt wieder nicht, die kolossale Wohnungsnot in den Griff zu bekommen, droht ein mega Chaos, wenn nicht gar Aufstand der Bürger.
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+6 # Norbert a.G. 2021-11-07 22:20
Wenn man die Tabele unten anschaut, dann ist es doch interessant, welche Stadtteile wachsen werden. Und noch interessanter warum?
Naja interessiert j e t z t sowie nur wenige. Aber der Tag wird kommen ...
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+1 # supi 2021-11-08 17:06
eigentlich sollte man die zugereisten nach einer stadtrundfahrt jenseits der ortsschilder wieder absetzen, und tschüss
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