29.11. SMARTCITY BAMBERG ??
Seit sieben Wochen ist die Internet- und Telefonverbindung der WebZ unterbrochen. Für den betroffenen Leitungsbschnitt ist die Deutsche Telekom verantwortlich. Vor zwei Wochen wurde unter einem Gehweg ein Kabel freigelegt - seitdem ruht die Baustelle. Die StW Bamberg als Anbieter haben eine provisorische Internetverbindung aufgebaut, durch die eine eingeschränkte Herstellung der WebZ möglich ist. Gegen die Telekom wird Schadenersatz geltend gemacht. Die WebZ ist nicht als einziger Anschluss betroffen. 

 

    ANKERZENTRUM

Keine guten Aussichten für Bamberg-Ost

Das Ankerzentrum in Bamberg-Ost ist um 50 Prozent überbelegt, weiter steigende Flüchtlingszahlen lassen keine Entspannung erwarten. Wie voll wird die Einrichtung im Winter?

Die Verweildauer von Geflüchteten hat sich als Fehleinschätzung erwiesen 

Nicht nur bei unmittelbar Anwohnenden des Ankerzentrums liegen die Nerven blank, sondern auch im weiteren Umfeld des Stadtteils. Dass die überbelegte Flüchtlingsunterkunft auch  zu Frust und Aggression bei den dort Untergebrachten führt, kann man sich denken und hat sich wiederholt bestätigt. Aktuell ist die ANKER-Einrichtung mit etwa 2.330  (Stand: 14.11.2022) belegt. 

Die Verantwortlichen in der Stadt bauen darauf, dass das Ankerzentrum im Jahr 2025 aufgelöst wird. Dabei hat sich der von Innenminister Joachim Herrmann immer wi eder geäußerte Hinweis bekräftigt, dass man nicht voraussehen könne, wie sich die weltpolitische Lage - Flüchtlingsströme - entwickeln wird. Bamberg ist nun mal der einzige Standort einer sog. Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückkehr-Einrichtung in Oberfranken. Die ursprüngliche Annahme/Behauptung, dass die durchschnittliche Verweildauer von Geflüchteten in einem Ankerzentrum nur etwa zwei Monate dauern werde, hat sich als Fehleinschätzung erwiesen, weil häufig gegen einen möglichen Abschiebungsbescheid Einspruch erhoben wird. 

Bamberg will über die gesetzlichen Quoten hinaus Geflüchtete aufnehmen

Eine  mögliche Lösung kann eigentlich nur sein, die Menschen dezentral unterzubringen. Wenn schon der Zustrom nicht gebremst wird. Doch selbst wenn der Freistaat Bayern auf eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten umschwenken würde: Es fehlt insgesamt an Unterkünften. Die AEO Bamberg ist gegenwärtig Zielort für so viele Menschen, dass es schon an die Jahre 2015/2016 erinnert. Im Landkreis Bamberg wird verzweifelt nach geeigneten Gebäuden gesucht. Glaubt man den veröffentlichten Zahlen so wurden dem Landkreis Bamberg bis August 22 wöchentlich im Schnitt weniger als zehn Flüchtlinge von der Regierung zugewiesen, jetzt sind es inzwischen pro Woche 35 Geflüchtete. Im Landratsamt sollen jetzt Planungen für Wohncontainersiedlungen an drei Standorten im Landkreis angelaufen sein. 

Die Verantwortlichen im Bamberger Rathaus können oder wollen nicht ernsthaft handeln. Wenn man von oft vollmundigen Willensbekundungen absieht. In der erst kürzlich verabschiedeten Resolution zur Zukunft des Ankerzentrum steht der Satz: “Der Bamberger Stadtrat bekräftigt gleichsam seine Bereitschaft, Geflüchteten auch über den gesetzlichen Quoten Integration und soziale Teilhabe zu gewährleisten.”
Mit “gesetzlichen Quoten” ist der sog. Königsteiner Schlüssel gemeint, in dem die Aufteilung der Flüchtlingszahlen geregelt ist. Die Kommunen drängen normalerweise auf die Einhaltung des Verteilerschlüssels. 
Für das für die Stadtentwicklung bedeutende Konversionsgelände in Bamberg-Ost gibt es keine guten Aussichten.

Geschrieben: mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto); 

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G.D. Hillert
Wer schert sich noch darum. Die Leute da draußen sind zu bedauern. Die Gutmenschen haben ihr Wohnquartier in anderen Stadtbereichen.
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Bewertungsbilanz 23.11.22: +20/4-

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der wechselbalg
ich sag nur mal *mundo arabico* und *wir haben platz* und keiner dieser damaligen schwätzer hat sich davon bis heute distanziert
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Bewertungsbilanz 23.11.22: +23/2-

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Peter Schleer
Passt doch zusammen. In der rechten Spalte lesen: "Mann auf offener Straße niedergeschlagen".
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Bewertungsbilanz 24.11.22: +28/3-

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Eulenspiegel
Alles so gewollt. Von Anfang an.
Immer schön weiter das Gelände dem Wohnungsmarkt entziehen, auch über '25 hinaus. Schön abwohnen und zerstören lassen. Man hört ja mittlerweile schon einiges, wie es drin aussieht shocked
Ich warte noch auf die grosse Randale, entweder von der einen oder anderen Seite. Diese kann sich dann der Stadtrat auf die Rechnung schreiben lassen.
Aber, es findet ja alles nur im Osten statt. Wichtig bleibt für andere:
Das euer Bilderbuch,- und Traumtänzer-Bamberg in den anderen Stadtteilen erhalten bleibt.
Aber da habt ihr euch geschnitten, ihr bekommt euer Fett, bzw. ein großes Stück dieses Kuchens ebenfalls ab. Verlasst euch darauf!
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Bewertungsbilanz 24.11.22: +27/3-

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