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FINANZ- UND PERSONALAFFÄRE

Rathaus-Affäre wird gruselig

83 000 € erhielt ein Beamter im Rathaus für 4000 Überstunden, die nicht mehr nachzuprüfen sind. Stadträte fragen nach der Verantwortung für die möglicherweise rechtswidrige Zahlung.

Wieder ein Sündenbock gesucht?

Die Finanz- und Personalaffäre im Bamberger Rathaus wird immer gruseliger. 4000 Überstunden will ein Rathaus-Beamter am Ende seiner Karriere aufgehäuft haben. Die Überweisung von 83 000 € wirft viele Fragen auf – vor allem die nach der Verantwortung. Kernfragen sind: War es eine einsame Entscheidung des Personalamts? oder was wussten der OB und die Referenten?

Wer die inflationären Vorgänge im Rathaus einigermaßen mitbekommen hat oder die seit Wochen erscheinenden Berichte gelesen hat, kann sich mittlerweile ein Bild machen. Jetzt scheint es darauf hinauszulaufen, dass wieder ein Beamter unterhalb der Führungsriege Sündenbock sein soll. Im kostenlosen Newsletter “FTäglich” kann unter der Überschrift "Bamberg hat Überstunden im großen Stil ausgezahlt" ein ausführlicher Artikel über das genannte Teilgeschehen im Rahmen der Bamberger Personal- und Finanzaffäre gelesen werden. 

“Das ist ein wirklicher Skandal“

Die webzet-blog widmet sich dem Sachverhalt hier nur kurz. “Gruselig” ist der Sachverhalt, wenn man sieht, in welchem Zickzack mancher Aufklärer im Stadtrat agiert oder zu argumentieren versucht. “Das ist ein wirklicher Skandal“, so wird ausgerechnet jener Stadtrat zitiert, der Ende Februar in der Vollsitzung des Stadtrats noch die Festsetzung einer Belohnung gefordert hatte, um des verräterischen Whistleblowers habhaft zu werden. (Vgl Webzet-Artikel v. 3.3.21 Kopfgeld für den Whistleblower!!) Nun erhebt auch er Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung, um aber festzustellen: “Oberbürgermeister Andreas Starke trifft keine Schuld.” (Lies dazu den webzet-Artikel v. 7.3.21 Verlagerung des S-Bahn-Halts Süd gefordert .)

Verantwortlich sei der vor kurzer Zeit aus dem Dienst geschiedene, langjährige Leiter des Personalamtes. Andere - auch ältere, ehem. - Stadtratsmitglieder wissen, dass dieser eigentlich immer sehr pingelig war.
Im FT-Artikel quält sich FT-Chefreporter Michael Wehner durch den Morast. Wie bereits festgestellt, interessant zu lesen.
In der webzet-blog können mittlerweile etliche Artikel zum Thema unter der Kopfzeile “FINANZ- UND PERSONALÄFFÄRE” nachgelesen werden.

Webzet-blog unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!

14.3.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # merci 2021-03-15 09:47
Kleine Korrektur:
Der FT-Newsletter ist nicht kostenfrei. Einige Artikel darin sind kostenfrei, aber die meisten nicht. Auch der erwähnte Artikel ist ohne Abo nicht einsehbar. Das online-Abo im kleinsten Umfang kostet 9,99 € im Monat.
(Die Artikel auf infranken sind mittlerweile alle kostenfrei, aber auch sehr ausgedünnt.)

Webzet: Vielen Dank. Da wird´s wieder einen Mahnbrief geben.
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+8 # Leser 2021-03-16 13:56
Ich hab den FT-Bericht gelesen. Es ist schon verwunderlich, das immer wieder was neues zutage kommt. Morast ist ein treffendes Wort.
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+8 # supi 2021-03-16 16:08
Nun um die vollständige dimension des ganzen auch nur annähernd verstehen zu können, muss man sich das genüsslich auf der zunge zergehen lassen. Als da wären ein beamter, kurz vor dem ruhestand stehend, der es doch tatsächlich geschafft hat, binnen ein paar jahren noch gut 4000 überstunden anzusammeln. Dies ist eine leistung, welche einem nur noch hochachtung abringen kann. Wahrscheinlich war der gute die ganze zeit damit beschäftigt, alle seine übersekunden gedanklich zu erfassen, aufzeichnungen scheinen wohl nicht zu existieren, was den immensen stundenanfall nur noch erklären kann. Aus dem ganzen verhalten und sich das noch alles auszahlen zu lassen, kann nur der schluss gezogen werden, dass dieser beamte tatsächlich in einem ganz besonderen treueverhältnis zu seinem dienstherrn, letztendlich zu uns gestanden hat. Böse zungen würden bzw sagen, der hat uns abgezockt, der hat uns ausgenommen.
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+5 # Heiner 2021-03-18 06:04
Schon seltsam. Da wird dem Rat bei Anträgen und Haushaltsbesprechungen vorgegaukelt dass kein Geld da ist , die Finanzen sind miserabel. Der Herr der Finanzen weiß um jeden Cent auf den städtischen Konten. Wurden die unberechtigten Zahlen doch glatt übersehen oder elegant anderweitig " verpackt" . Nun wenn man sich selbst prüft könnte man (n) ja ...….die Gedanken sind frei!
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B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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