RATHAUS-AFFÄREN

Schrecken jenseits der Stadtgrenze

“Wo die SPD unter Verfolgungswahn leidet” heißt die Überschrift eines Artikels der Süddeutschen Zeitung v. 20.7.21. Aus Sicht der SZ geht es in Bamberg drunter und drüber.

“Er benimmt sich schon mal daneben”

Wer den Originalartikel lesen will, kann ihn hier aufrufen. 

Die Webzet-Blog zitiert hier nur kurze Auszüge. Natürlich gewichtet sich der auch im Internet verbreitete SZ-Artikel auf die Bamberger RATHAUS-AFFÄREN. Die Hauptpersonen sind Oberbürgermeister Andreas Starke und Klaus Stieringer, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bamberger Stadtrat. Wer sonst? Den aufmerksamen Bamberger Bürgern und Bürgerinnen ist natürlich schon bisher nicht entgangen, dass die beiden in einem engen Verhältnis stehen. Mit einer TikTok-ähnlichen Publikation springt der Stadtmarketing-Chef dem Rathaus-Chef immer dann bei, wenn es für diesen eng wird. Dabei benimmt er sich schon mal daneben, was von die Lokalredakteure des Bamberger FT schon wiederholt zu förmlichen Kommentaren veranlasste - und auch im genannten SZ-Artikel aufgegriffen wird. Da steht geschrieben: Stieringer hatte ein Bild gepostet, das einen Menschen unter Wasser zeigt, lediglich zwei in die Höhe gereckte Daumen sind zu sehen. Betitelt ist das Bild mit: "War gerade im Garten. Alles in Ordnung." Angesichts der Flutkatastrophe hatte der FT dies als "geschmacklos" kritisiert.

Die Bamberger SPD in der Wagenburg

Der SZ-Reporter Olaf Przybilla, der schon seit Jahren über Bamberg schreibt und als Franken-Berichterstatter gelten kann, kommt natürlich nicht umhin, einige Sätze über die Wirkung der speziellen Rathaus-Affären außerhalb der Stadt zu schreiben: Während sich die örtliche SPD in die Wagenburg begibt, versuchen Genossen jenseits von Bamberg zu retten, was noch zu retten ist. Dass OB Starke endlich die SPD-Attacken auf die Lokalzeitung bereinigen, den Druck von den Rathausmitarbeitern wegnehmen und sich ausführlich öffentlich erklären müsse - gilt schon kurz nach der Stadtgrenze als ausgemachte Sache. Sonst müsse die Partei bei künftigen OB-Wahlen gar nicht erst antreten.
Dass dieser immer noch weitermacht bzw. weitermachen will, kann derzeit aus diversen Verhaltensweisen oder besser: Winkelzügen interpretiert werden. Der Stoff wird also auch der Webzet-Blog nicht ausgehen. Als Nächstes steht ein Prozess an, den die Staatsanwaltschaft gegen ihn angestrengt hat. Starke weigert sich, einem finanziell bewehrten Strafbefehl nachzukommen, den er sich im Wahlkampf 2020 wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen eingehandelt hat: Er hatte wahlberechtigte Bürger in deren Muttersprache angeschrieben, wofür das städt. Ordnungsamt die Staatsangehörigkeiten herausgegeben hatte.
Angeblich soll hierfür immer noch ein Bauernopfer gesucht werden… oder für die Boni-Affäre?
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21.7.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-13 # Bergradfahrer 2021-07-21 12:53
Man mag zu den angesprochenen Personen stehen wie man will, diese zunehmende, puritanische Bigotterie und Empörungskultur, die sich auch beim FT inzwischen etabliert hat, ist einfach nur noch furchtbar.
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+9 # Baba Yaga 2021-07-21 13:36
Das war den Leuten hier alles längst bekannt, das Wesen der einschlägigen Personen, der Stil, die Kunpaneistrukturen, das Niveau. Trotzdem hielten sie an das "Bewährte" fest, instinktlos und töricht, aber bewusst.
Jenseits der Stadtgrenzen sind sie anscheinend vernünftiger, ziehen logische Schlussfolgerungen. Aber in der Stadt? Nö. Tut mir leid, wer aus Angst vor Parkplatzreduktion oder vor dem Ungewissen insgesamt so merkwürdig und jenseits vernünftiger Logik wählt, darf auch die Konsequenzen tragen.
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+13 # Marlene 2021-07-22 07:37
Die Parkplatzreduzierer tragen doch dieses System mit für ein paar Fahrradstraßen: Politik gegen die Bamberger (z.B. Erlich Straße), Akzeptanz illegalen Verhaltens (z.B. Adressen), undurchsichtiges Geschäftsgebaren (z.B. Stadt marketing).
Eigentlich hatte ich für einen anderen Politikstil gewählt, nicht für eine Fahrraddiktatur.
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+28 # CFRA2 2021-07-21 17:54
Das der Lärm-Event-Manager Stieringer und sein Busenfreund Starke, beide nicht mal aus Bamberg, sondern aus Norddeutschland stammen, soll hier nichts zur Sache tun. Aber nach diesen Skandalen:
o Starke: Corona Verstöße, Bonizahlungen, Datenschutzverstößen bei der letzten Wahl, ...
o Stieringer: Veruntreuung von Stadtmarketingeldern für seine Stadtratswahl, Verhöhnunga der Flutopfer, ...
sollten beide endlich Bamberg erlösen und zurücktreten!
Alles andere ist nicht mehr tragbar!
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+6 # supi 2021-07-22 10:50
der schrecken sitzt wohl ehr dieseits der stadtgrenzen, in mitten der stadt.
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+15 # Werner 2021-07-22 11:40
Eine bodenlose Frechheit, was sich die SZ und der Schmierfink hier erlaubt! Das ist billige Meinungsmache, polemisch, ja fast schon gar populistisch, so auf unserem König von Bamberg und seinem Lakaien herumzutrampeln. An seiner Stelle würde ich diese unseriöse Scheisshäusleszeitung (SZ) in den Grund und Boden klagen. Wenn Starke/Stieringer untergehen sollten, werden die mit Sicherheit die SZ, den BR, den FT und auch den Kleinstadtkasper FH mit in den Abgrund reißen. Nur BambergFacts ist das alleinige Allheilmittel, unser aller Bibel.

;-)
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+1 # Michael Wagner 2021-07-26 12:16
Die Reaktion auf den Artikel spricht Bände über das Selbstverständnis. Manch rauer Stein ist halt so lange bearbeitet worden, bis nur noch Kiesel übrig geblieben sind. Wird Zeit, dass die SPD endlich aufwacht. Politisches Gespür geht anders:

- Reaktion auf Spende der Brose an die SPD
- Reaktion auf Hochwasserfoto
- Maskenfoto mit Andi
- Schweigen auf Anfragen zum Cityverein
- Abtauchen während der Coronakrise (Warum die Einzelhändler das auch noch stützen, bleibt mir ein Rätsel)
- und und und, die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen

Wie die örtliche SPD hier zum Ergebnis kommt, das er der Einzige ist, der den Fraktionsvorsitz "kann" bleibt ein Rätsel, die SPD in Bamberg hat sich abgeschafft.
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