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Doo wäsd widdä wos ausgfrässn hom.
ausgfrässn = ausgefressen
Da wirst du wieder etwas ausgefressen haben. (= angestellt haben)
.
Wi ausgschdorm sichds bai denna aus.
ausgschdorm = ausgestorben
Wie ausgestorben sieht es bei denen aus.
.
Vo dera neugierichn Kuni däfsd di fai ned ausgwädschn lossn.
ausgwädschn = ausquetschen, ausfragen
Von dieser neugierigen Frau darfst du dich nicht ausfragen lassen.

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Werbung in der Stadt. Dazu gibt es sicher unterschiedliche Bürgermeinungen. Der Bausenat des Stadtrates befasste sich mit dem Konzept „digitale Informationsvitrinen“. 

Plakatwerbung im Stadtgebiet soll ersetzt werden

Die Plakatwerbung in der Stadt Bamberg ist bereits seit langer Zeit mit der „Deutschen Städte Medien GmbH“ (DSM) geregelt. Der Vertrag zwischen Stadt und DSM ist Ende des vergangenen Jahres abgelaufen. Aktuell befindet Die Plakatwerbung in der Stadt Bamberg ist bereits seit langer Zeit mit der „Deutschen Städte Medien GmbH“ (DSM) geregelt.

Der Vertrag zwischen Stadt und DSM ist Ende des vergangenen Jahres abgelaufen. Aktuell befindet sich der Vertrag in der dreijährigen Verlängerungsphase. Die bundesweit agierende Firma DSM ist nun bei der Stadt mit einem neuen digitalen Konzept vorstellig geworden.
In der Sitzung des städt. Bausenates am 10.4.18 wurde den Stadtratsmitgliedern von zwei Vertretern der DSM das neue Kommunikationssystem vorgestellt – es lässt sich kurz als „digitale Informationsvitrinen“ beschreiben. Die WeBZet berichtet an dieser Stelle über die grundsätzlichen Ausführungen der DSM und zeigt einige Musterbilder.

Ein „flexibler Kommunikationskanal“ in Richtung Bürger und Besucher

Das neue digitale Konzept zur Modernisierung des Werbeträgerportfolios sieht vor, bestehende Werbestandorte umzurüsten und für jeden neuen zwei alte Werbeträger zu entfernen. Nach den Worten der DSM-Vertreter könne man mit den digitalen Informationsvitrinen der Stadt Bamberg ein Kommunikationssystem zur Verfügung stellen, das es ermöglicht, den Austausch mit Bürgern und Gästen der Stadt zu verbessern. Zudem besteht nach Ansicht der DSM-Vertreter die Möglichkeit, das System für den Bereich Sicherheit zu nutzen. Man beabsichtige, mit der örtlichen Polizei und Feuerwehr zusammen zu arbeiten und mit verschiedenen Warn-Apps zu kooperieren. 

Durch die Vermarktung von digitalen Flächen seien zusätzliche Pachteinnahmen für die Stadt möglich. Die Stadt erhalte einen modernen und flexiblen Kommunikationskanal in Richtung Bürger und Besucher. Dem lokalen Handel würden durch stadtweite Präsenz neue und bezahlbare Werbemöglichkeiten geboten. Regelmäßige Wiederholungen der lokalen Werbebotschaft würden eingebettet in ein redaktionelles Informationsprogramm mit starkem Lokal-Fokus.

Im öffentlichen Teil der Sitzung wurden nur wenige Fragen zum Thema gestellt. Man einigte sich rasch darauf, den Sachverhalt zunächst im nicht-öffentlichen Teil zu behandeln und danach zur Meinungsbildung in die Fraktionen zu gehen. Eine Entscheidung zur Sache wurde nicht getroffen.

Amerkung: Der Artikel wurde ausgetauscht. Aus Versehen war zunächst eine veraltete Version veröffentlicht worden.

14.4.18 Bilder: DSM. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+1 #8 Matthias 2018-06-20 14:03
Es ist mir ein völliges Rätsel, wie diese Schilder im Straßenverkehr überhaupt zugelassen werden können. Sie sind schon bei leichter Dämmerung viel zu grell. Für viele Autofahrer sind sie ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Ich stelle mir das so vor, wie das Schild, dass bereits in der Memmelsdorfer, Höhe Jet, angebracht ist. Das ist definitiv eine Zumutung.
0 #7 R. Pfaff 2018-04-17 15:06
Es spricht meiner Ansicht nach nichts dagegen, dass die Stadt öffentliche Flächen vermarktet. Etwas absurd wird es wenn die Stadt dann aber für die Nutzung ihrer eigenen Flächen zahlen muss und nicht mehr frei über diese verfügen kann, auch wenn es z.B. um ehrenamtliches Engagement geht. Diese Erfahrung musste im letzten Jahr ein Bürgerverein machen als er zwei Banner für seine Kirchweih aufhängen wollte. Auf öffentlichen Flächen? Nur gegen Bezahlung. Ohne die Hilfe des Schulamtes und der Kirchgemeinde hätte der Verein seine Banner einstampfen können. Für dieses Jahr sucht der Verein Kirchweihpaten. Kirchweihpate können Privatpersonen oder Firmen werden, indem sie ihre Zäune ehrenamtlich zur Verfügung stellen, damit der Verein für seine Kirchweih werben kann. Wenn die Nutzung von Werbeflächen neu geregelt wird, dann sollte dieser Aspekt unbedingt berücksichtigt werden.
-9 #6 Hahu 2018-04-17 08:09
Ich hoffe, wir bekommen dann gleich die vernetzte mit Kamera ausgestattete Deluxe Ausführung, So daß man die Informationen gezielt erhält, abhängig davon ob alter oder junger Fahrradfahrer, Rollator oder Kinderwagen. So daß sichergestellt wird, daß man nicht zweimal die gleiche Information lesen muß, ggf. mit den Hinweis, daß man bei der letzten Infotafel bei Rot über die Ampel gelaufen ist.
Redaktionell könnten wir die Info-Tafeln auf die Stadtratsfraktionen aufteilen.
Aber ich würde die Tafeln erstmal zusätzlich aufstellen zwischen Berliner Ring und Kanal, um nebenbei den Verkehr zu leiten, während des Bahnausbaus. Vielleicht zahlt sie dann auch die Bahn.
+8 #5 supi 2018-04-16 11:07
# 4 bergradfahrer
stadt bamberg ? doch das geht, ist simpel
+8 #4 Bergradfahrer 2018-04-16 07:47
Genau, es besteht ein immenser Bedarf, die Bürger vor den am laufenden Band passierenden Katastrophen zu warnen. Es gibt ja ansonsten keinerlei Möglichkeit, hier hat ja kaum einer Radio, Mobiltelefon oder Fernsehen.

Und "redaktionelle Inhalte", vor allem komplexere mit mehr als fünf Wörtern sind an solchen Tafeln optimal platziert. Wer hält nicht mal gern im Berufsverkehr an, um einen Leitartikel mit zehn Wörter pro Seite am großen Display zu lesen? Es lebe die Entschleunigung!

Jetzt mal im Ernst, hier versucht ein "Plakateaufsteller" die öffentliche Hand mit fadenscheinigen Vorteilen dazu zu bewegen, seine teure Infrastruktur mit zu finanzieren. Den einzigen Vorteil hat allein der "Plakateaufsteller", weil der sehr flexibel wird und sein Angebot verbessert. Sollte es so simpel sein, die Stadt über den Tisch zu ziehen?
+21 #3 Baba Yaga 2018-04-14 23:00
Im “redaktionellen Informationsprogramm mit starkem Lokal-Fokus“ dürfen diese affenstarken Events bloß nicht fehlen. Damit das auch jeder mitkriegt. Flexibel und zuverlässig.
+15 #2 Frolic 2018-04-14 22:38
Was soll das bedeuten: "eingebettet in ein redaktionelles Informationsprogramm mit starkem Lokal-Fokus"? Kann dann die Pressestelle ihre Propaganda auch über diese Plakattafeln verbreiten?
Hoffentlich lässt sich der Stadtrat nicht wieder mal für blöd verkaufen.
+20 #1 CFRA2 2018-04-14 14:45
Welcher Bürger schaut den noch auf die Werbe-Plakate wenn er daran täglich vorbeigeht? Richtig: (fast) keiner!
Wem soll dann eine sogenannte "Warn-App" überhaupt auffallen, da ja die normale Werbung schon "plakativ" genug ist?
Am besten man verzichtet ganz auf diese "kommunale Infrastruktur" und gibt die Fassaden und Sichtachsen wieder frei.

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