Tausende Mitarbeiter des Bamberger Autozulieferers Bosch wollen gegen die aktuelle Klimapolitik demonstrieren. Die Demonstration soll kommende Woche am Donnerstag stattfinden.

Ökologie und existenzsichernde Arbeit nicht gegeneinander ausspielen

Laut der Mitteilung der deutschen Presseagentur (dpa) wollen nächste Woche in Bamberg mehrere Tausend Beschäftigte der Bamberger Traditionsfirma Bosch gegen die Klimapolitik und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren. Der saubere Benzin- und Dieselmotor werde noch gebraucht - der Klimaschutz gehe an manchen Stellen zu weit, ist aus Kreisen der Bamberger Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) zu hören. Ökologie und existenzsichernde Arbeit dürften nicht länger gegeneinander ausgespielt werden.

Bosch hat bereits Stellen in Bamberg gestrichen

Bei Bosch hängen allein in Deutschland gut 15 000 Arbeitsplätze vom Diesel ab. Im vergangenen Jahr hat Bosch in Bamberg und im saarländischen Homburg bereits 600 Stellen gestrichen. > WeBZet-Artikel „Dieselkrise trifft Bosch-Bamberg besonders“ v. 28.3.“
Bei Betriebsversammlungen in Bamberg am Donnerstag, 4. April, werde es um den Auslastungsmangel in den Werken gehen, teilt die IG Metall mit. Mittags erwarte sie etwa 3000 Beschäftigte zu Protestkundgebungen vor den Werkstoren. Dabei sollen der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn und Bosch-Betriebsratschef Mario Gutmann sprechen. Laut IG Metall richtet sich der Protest der Beschäftigten vorrangig gegen die aktuelle Politik.
31.3.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.