Auf einen guten Tag

 

Dräng dich nicht vor, sonst musst du dich wieder zurückziehen; zieh dich aber nicht ganz zurück, sonst wirst du vergessen. 
Buch Jesus Sirach 13,10

 

Vor knapp einem Jahr wurde von einer Wiederbelebung des Atriums am Bahnhof gesprochen. Die neue Planung nimmt jetzt Gestalt an. Ein Teil des Gebäudes wird abgebrochen. 

70 geplante Service-Appartements sind weggefallen

In gut zwei Wochen wird sich der Bausenat des Stadtrates mit den Planungen für ein „neues Atrium“ befassen. Der Entwurf des Bamberger Architekten Matthias Bornhofen soll den Leerstand aufwerten und wiederbeleben. Das Gebäude soll um 14 Meter schlanker werden, und dadurch mehr Platz für Grünanlagen und Fahrradparkplätze entstehen. Vor der Sitzung des Bausenats hat sich jetzt zunächst der Stadtgestaltungsbeirat am 4.7.19 mit der neuen Planung beschäftigt.
Das seit rd. einem Jahr bekannte Nutzungskonzept der Eyemaxx-Gruppe aus Aschaffenburg hat sich nur unwesentlich verändert. Die zunächst geplanten 70 Service-Appartements sind weggefallen, dafür sollen nun über zwei Stockwerke 3000 Quadratmeter als Bürofläche genutzt werden. Im Erdgeschoss soll auf rd. 7000 Quadratmeter Ladenflächen und Gastronomie entstehen; des Weiteren ein großes Fitnessstudio und ein Hotel mit 160 Zimmern. Das Kino bleibt, wird aber saniert und soll künftig auch eine Terrasse mit gastronomischer Nutzung bekommen. Die rd. 750 Parkplätze im Atrium-Parkhaus bleiben bestehen.

Das neue Atrium könnte bis Ende 2020 fertig sein

Auch die Außenbereiche des ehem. Einkaufszentrums sollen Veränderungen erfahren. Der Die Planung zeigt neue Vorplätze für die Geschäfte im Erdgeschoss, die über den breiteren Gehsteig hin zu Grünstreifen mit Mehrfachnutzung führen sollen. Dort sollen auch Fahrradstellplätze entstehen und daneben Haltestellen für Busse.
Die Mitglieder des Stadtgestaltungsbeirats lobten insgesamt die Pläne des 34-jährigen Architekten. Das für seinen kritischen Blick bekannte, unabhängige Expertengremium fand aber dennoch einige Punkte, die aus seiner Sicht einer weiteren Überarbeitung und Diskussion bedürfen. Nach Darstellung von Bornhofen ist geplant, das neue Atrium bis Ende 2020 fertig zu stellen und zu eröffnen. Sollte der Bausenat der Planung zustimmen, dann könnten die Arbeiten Anfang nächsten Jahres aufgenommen werden.
8.7.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentar schreiben

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 26
bäldsn: faulenzen.
Deä bäldsd si wos. Der faulenzt ...

-

bälfän: schimpfen, husten.
Höä auf dsä bälfän! Hör auf zu schimpfen!
Di bälfäd scho drai Dooch. Die hustet schon seit drei Tagen.

-

Balggn: Balken.
Deä lüüchd, dass si di Balggn bieng. Der lügt, dass sich die Balken biegen.

-

Balmäs: Kopf.
Deä hod dä an Balmäs aufsidsn! Der hat (vielleicht) einen Kopf drauf (aufsitzen)!

-

bälln: bellen. schimpfen.
Woos si nä scho widdä dsä bälln hod? Was sie denn schon wieder zu schimpfen hat?
Di Hünd, wuu bälln, di baissn ned. Hunde die bellen, beißen nicht.

-

bämbän: klopfen, hämmern, schmieden.
Wos ä nä scho widdä dsä bämbän hod, deä old Bämbärä! Was er schon wieder zu klopfen hat, der alte Klopfer.

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 12/19-629- 350 Insgesamt 1409872

Aktuell sind 26 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.