Auf einen guten Tag

 

Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht.
Oscar Wilde

 

 

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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 21
bäglaidn: begleiten.
Äs Allähailichsda bäglaidn. Das Allerheiligste (bei einer Prozession) begleiten.

-

bägroom: begraben.
Doo lichd dä Hund bägroom. Da liegt der Hund begraben - bedeutet: Das ist der Kern der Sache.

-

bähalln: behalten.
Dus bähalln, iech hob nu aans! Behalts, ich habe noch eines.

-

bähoong: behagen.
Däs dud mä fai ned bähoong. Das gefällt mir aber gar nicht.

-

bähaubdn: behaupten.
So klaa wi si is, dud si sich scho bähaubdn. So klein sie noch ist, behauptet sie sich schon (setzt sie sich durch).

-

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. Den werden wir schon auch noch bekehren. Weniger in Glaubensfrage gemeint, sondern generell auf den richtigen Weg gebracht.

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das ist mir nicht bekommen.

Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Die generelle Krise in der Autoindustrie macht sich natürlich auch bei den Zulieferern bemerkbar. Im Raum Bamberg muss das Hallstadter Reifenwerk Michelin zumachen.

Solidarisch mit den Beschäftigten sein

Das Hallstadter Werk soll im Januar 2021 geschlossen werden. So wurde es neben anderen auch der Stadt Bamberg mitgeteilt. Der Bamberger Oberbürgermeisters Andreas Starke wird von seiner Pressestelle mit den Worten zitiert: „Das ist eine schlimme Nachricht für die Region, insbesondere für auch für Bamberg“. Der Wirtschaftsreferent der Stadt Bamberg, Dr. Stefan Goller kündigte an, dass man nun solidarisch mit den Beschäftigten sein müsse. »Wir müssen die Kräfte bündeln, um Ersatzarbeitsplätze zu finden«, so Dr. Goller.
Der Oberbürgermeister und der Landrat vereinbarten nun die Bildung einer „Task force“, um der betroffenen Belegschaft zu helfen. Die Wirtschaftsförderungsabteilungen aus dem Rathaus und dem Landratsamt wollen nun gemeinsam mit der Werkleitung, der Bayerischen Staatsregierung und dem Betriebsrat nach Mittel und Wegen suchen, »um die Krise abzumildern«, erklärte der Wirtschaftsreferent.

Stadt Bamberg puscht wieder die Suche nach freien Gewerbeflächen

Schon seit Monaten war die Krise beim dem 1971 in Hallstadt angesiedelten Werk des französischen Reifenproduzenten zu spüren, nachdem der Konkurrenzdruck insbesondere aus dem asiatischen Markt immer stärker geworden ist. Die bevorstehende Schließung des Hallstadter Werks müsse man im Zusammenhang mit der weltweiten Krise der Automobilzuliefererindustrie sehen. Gerade die Bamberger Region sei davon stark betroffen, weil hier ca. 20.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Automobilzuliefererindustrie abhängig sind. In der Stadt Bamberg gibt es dazu eine klare Strategie: Das Konversionsgelände und die noch freien Gewerbeflächen sollen genutzt werden, um neue Unternehmen aus anderen Branchen anzusiedeln oder die vorhandenen Kompetenzen so zu nutzen, dass innovative Produkte in der Bamberger Region entwickelt und produziert werden können. Mit zukunftsweisenden Geschäftsfeldern sollen Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.
Michelin hat ein „Revitalisierungsprogramm“ mit rund 167 Mio € in Aussicht gestellt. Laut der Unternehmensführung soll für jeden Mitarbeiter eine entsprechende Zukunftsperspektive gefunden werden.
27.9.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+7 # GodFather 2019-09-27 08:53
Dass das Bamberger Werk schon über Jahre nicht mehr in der Gunst des französischen Reifenkonzerns stand hat man immer mal wieder vernehmen können.
Michelin schließt Bamberg, aber nicht weil sie auf dem Zahnfleisch gingen. Die Bilanzen von Michelin sind solide, die Wachstumsaussichten lt. Analysten robust. Aber wie es so oft ist, wenn man die eigene Unfähigkeit oder Unwilligkeit hinter anderen "unveränderbaren" Gründen verstecken kann, tut das Management sich mit solchen Schritten leichter.
Leider hilft diese Erkenntnis den Betroffenen trotzdem recht wenig. Ich hoffe, das Revitalisierungsprogramm wird sinnvoll eingesetzt.
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+5 # Eisenbahner 2019-09-27 10:21
Es ist jetzt natürlich leicht auf die Verbotspartei zu schimpfen, eine Gelegenheit die ich ja auch gerne wahrnehme. Diesmal können sie aber, leider , nichts dafür. In dem Werk werden überwiegend 16 Zöller Schlappen hergestellt, eine Größe, die praktisch niemand mehr braucht und wenn doch, dann kauft man da lieber LingLong oder ähnliches Billiggummi, da sich diese Klientel nichts anderes leisten kann!
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+3 # supi 2019-09-27 17:49
michelin - das war erst der anfang, wenn schaeffller, gar am schluss hier bosch noch anfangen zu husten, dann gehen die lichter aus, viele schreien nach e-mobilität, haben aber vergessen, dass ein e-auto weder zündkerzen noch einspritzer benötigt, na ja viele sitzen hoch oben auf ihren ästen und sägen munter daran, das erwachen wird böse sein.
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0 # Bergradfahrer 2019-09-27 23:00
Es wird sogar so weit gehen, dass nicht jeder mehr ein eigenes Auto oder zwei oder drei haben wird. Die Tage des Irrsinns, so viele Autos individuell zu haben, sind mit großer Sicherheit gezählt. Intelligente Mobilität der Zukunft wird mit wesentlich weniger Fahrzeugen auskommen. Da wurde in der Annahme, dass es ewig so weiter geht und vielleicht jeder per Gesetz zum Drittwagen verpflichtet wird, nicht über den Wandel des Marktes nachgedacht, weder bei Michelin noch bei den größeren Automobilzulieferern, die als nächste ins Straucheln kommen werden.
Hauptsache der Shareholdervalue stimmt, der Arbeiter kommt in der Gleichung der Konzerne nicht vor. Und das hat weder was mit Klimaschutz noch sonst was "Linksgrünversifftem" zu tun. Es ist schlicht das längst absehbare Ende eines schon zu lange währenden Wachstums einer überholten Mobilitätsform und der peripheren Wirtschaft darum herum.
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0 # Baba Yaga 2019-09-28 16:02
Eine Branche, die sich über Jahrzehnte in seiner Dekadenz gesuhlt hat und erst vor wenigen Jahren geschnallt hat, dass sich grundlegend etwas an der Ausrichtung ändern muss. Die Branche wird nicht untergehen, eine Durststrecke wird es aber geben, jedenfalls so lange bis sie sich zeitgemäß positioniert hat.
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0 # Eisenbahner 2019-09-29 10:42
Was hat das mit dem konkreten Fall (Michelin) zu tun?
Mein SUV hat 20" Schuhe an, wer braucht noch 16"?
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-2 # Bergradfahrer 2019-10-01 08:32
Wenn wir schon beim Größenvergleich sind: Meine Reifen haben 26, 28 und 29 Zoll. Sind aber nicht Michelin, sondern von Schwalbe ;-)
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