.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern als ihr treu zu bleiben.
Friedrich Hebbel

 



 

Entgegen anderer Berichte in den vergangenen Monaten streicht Brose 400 Arbeitsplätze an den Standorten Bamberg und Hallstadt. Auch weitere Streichungen scheinen nicht ausgeschlossen.

Einfach eine schöne Zahl gesagt?

Es ist noch keine vier Wochen her, dass Oberbürgermeister Andreas Starke bei einer Ortsbegehung in Kramersfeld sagte: »Die Unternehmensgruppe in Bamberg wird von derzeit ca. 700 auf ca. 2400 Arbeitsplätze weiter ausgebaut werden“. Entweder  hat er sich geirrt oder einfach eine schöne Zahl gesagt – was nicht das erste Mal wäre.« Fakt ist nun, dass nach Bosch, Michelin nun auch bei Brose Personal abgebaut wird.
In der Region Bamberg sind immer noch 20 000 Beschäftigte in der Automobilwirtschaft beschäftigt. Eine Tatsache, die sich viele Bürger/innen und Lokalpolitiker/innen verstärkt bewusst machen sollten. Es ist zu befürchten, dass die Krise der Automobilindustrie sich besonders bei den Zulieferern negativ auswirkt. Arbeitnehmer/innen treibt die bange Frage um: Welcher Betrieb ist der nächste und bin ich dabei?

Bosch: Brennstoffzelle als ein neues Geschäftsfeld?

Auch OB Andreas Starke möchte jetzt »weitere Turbulenzen« in der Automobilwirtschaft der Region nicht ausschließen. Die offene Frage sei, was nach dem Verbrennungsmotor kommt, der insbesondere bei Bosch-Bamberg eine Schüsselrolle einnimmt. Bekannt ist, dass der E-Motor deutlich weniger Arbeitskräfte beansprucht, als z.B. die in  Bamberg u.a. produzierten Teile für die Diesel-Hochdruckeinspritzung oder die Benzin-Direkteinspritzung. Wie man hört, versucht man bei Bosch-Bamberg eine Vorserienproduktion für die Brennstoffzelle als ein neues Geschäftsfeld aufzubauen. Das könnte Zukunft bedeuten.
Man wird auch sehen, was Stadt und Landkreis zustande bringen, die mit Hilfe einer »Taskforce« alles dafür tun wollen, um die Folgen der Brose-Entscheidung abzufedern und etwa Auszubildende in anderen Unternehmen unterzubringen.
Laut einem FT-Bericht von heute spricht die Brose-Unternehmensgruppe von einem massiven Gewinneinbruch bei einem stabilen Umsatz, der weltweit knapp über sechs Milliarden € liegt. FT-Chefreporter Michael Wehner schreibt: „Brose hustet, und Stadt und Landkreis Bamberg rechnen mit einer langwierigen Lungenentzündung.“
19.10.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+9 # WeBZet 2019-10-19 19:23
Die WeBZet kann aus Erkrankungs-Gründen zurzeit nicht regelmäßig berichten. Es kann immer wieder zu größeren Lücken kommen. Wir bitten um Entschuldigung.
Antworten | Dem Administrator melden
+15 # CFRA2 2019-10-20 08:31
Gute Besserung!
Antworten | Dem Administrator melden
+7 # Werner 2019-10-19 22:44
Für solche D. (geänd. v. WeBZet) wie den Bergradler und seinen Konsorten müssten das doch alles Meldungen zum Jubeln sein.
Antworten | Dem Administrator melden
-15 # Bergradfahrer 2019-10-21 09:09
So, so, warum sollte ich denn jubeln? Ich finde es bedauerlich, wenn Menschen als Spielball von verfehlter Unternehmenspolitik und auf Grund von Spekulation und Gewinnsucht ihre Arbeit verlieren. Ein guter Arbeiter mit adäquater Ausbildung dürfte aber recht sicher wieder etwas finden.
Zum Umgangston: Wir können uns auch gerne mal persönlich unterhalten, so dass Sie mir das "Depp" ins Gesicht sagen, gar kein Problem. Wahrscheinlich fehlt ihnen aber in dem Moment zum einen der Mut und eine Windel.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # Werner 2019-10-21 19:35
Mittwoch, 22.10.2019, 17:30: am mittleren Fenster des Schlenkerla, draußen in der Dominikanerstr. !
So what, Ökofuzzi!
Antworten | Dem Administrator melden
-16 # Bergradfahrer 2019-10-22 08:19
Draußen trinken geht schon gar nicht, zum einen gegen Stadtrecht, zum anderen stillos. Wenn Sie angetrunken kommen möchten oder müssen, dann können wir uns gerne vor Anwesen Schranne 2, südwestliche Parkplatzecke Richtung Brudermühle treffen.

@Redaktion: Kann ich davon ausgehen, dass Sie die Beleidigung tangierende Einlassungen wie "Ökofuzzi" billigen?
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # supi 2019-10-22 18:37
und ? wie war das treffen ? ob nun schranne oder schlenkerla ? das geneigte publikum hat anspruch auf unterrichtung
Antworten | Dem Administrator melden
-16 # Bergradfahrer 2019-10-23 14:09
Ach Goddela, 22.10. war gestern, aber Dienstag, da war ich bis kurz vor halb zehn auf der Ärbed. Heute Abend hab ich auch schon wieder was. Wädd niggs. Aber von irgendwas muss man ja sein Bier auch bezahlen können. :-/
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # Werner 2019-10-23 20:28
War keiner da, denn ich hätte eine Deppen nennen können, weder am 22.10. (gestern) am Schlenk, noch heute am Mittwoch an der Schranne...ergo: Depperla
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # supi 2019-10-24 19:58
nachholen ???
Antworten | Dem Administrator melden
-7 # Bergradfahrer 2019-10-25 14:51
War keine Absicht, kann man schon machen.
Antworten | Dem Administrator melden
-6 # Bergradfahrer 2019-10-25 08:29
Ärbed is wichdiger als Leerwaafn, sorry.
Antworten | Dem Administrator melden
+6 # supi 2019-10-25 16:34
gschmarri mit der ärberd
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # Paul K. 2019-11-01 13:27
Wie kommt die WeBzet dazu, dass sich dieser Bergradfahrer hier wieder austoben kann? 5x Schmarrn!
Antworten | Dem Administrator melden
-3 # Eisenbahner 2019-10-23 10:37
Nix genaues weiß man nicht. Der 22.10. ist ein Dienstag gewesen und Mittwoch 17:30 Uhr liegt noch in der Zukunft
;-)
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # Schwiegermuttertraum 2019-10-21 09:42
Das ist doch einfach nicht korrekt.
Antworten | Dem Administrator melden
+20 # Heiner 2019-10-20 19:38
Mal eine Frage eines Unwissenden. Kann die Stadt die ja dem Meister Stoscheck ganz viel schon entgegenkam, die Zusagen welche er bekam rückabwickeln? Hat er doch versprochen den Standort Bamberg auszubauen was jetzt scheinbar doch nicht verwirklicht wird. Bevor jetzt wieder die Oberlehrer auf mir umherhacken, ich weiß keiner kann vorhersagen wie die Geschäfte sich entwickeln, zum positiven oder in die andere Richtung. Die Stadt, man darf nicht vergessen dass hier die Gelder der Bürger im Spiel sind hat sich ja ganz schön gestreckt um Stoschek gerecht zu werden. Ein Einblick in die Verträge wäre gut. Ausserdem wäre Interessant was der Meister zb. für das Grundstück an der Breitenau bezahlt hat. Der Flurfunk gibt ja so manches Preis.
Antworten | Dem Administrator melden
+14 # Eisenbahner 2019-10-20 20:50
Noch Fragen?
https://www.np-coburg.de/region/coburg/Verwirrende-Behauptung;art83420,6933586
Für mich ist es Erpressung, warum sollte es in Bamberg anders sein, wenn man sieht wie Starke bei Brose hantiert hat! (P+R Parkhaus, Flugplatz, Eintracht Bamberg..........)
Antworten | Dem Administrator melden
+23 # Michl 2019-10-20 22:45
Zitat von oben: "Man wird auch sehen, was Stadt (OB) und Landkreis (Landrat) zustande bringen...
In ihrer bisherigen Amtszeit sind ja beide Herren, insbesondere der Landrat, ja noch nicht wirklich positiv durch ihren Einsatz für das gemeine Volk hervor getreten. Ob das nun, da Kommunalwahlen anstehen, sich plötzlich ändern wird, ist anzuzweifeln...
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # supi 2019-10-21 18:57
Welcher Betrieb ist der nächste?

na bosch hat doch noch gar nicht gehustet, das wird was werden, da ist der bisherige rest vor ort ne kleinigkeit
Antworten | Dem Administrator melden
0 # kleingeist 2019-10-29 13:58
:sad:
huiiiiii sind sie aber schlecht informiert.
bosch hat nicht nur gehustet, sondern gleich den notarzt auf die infusionen in kenntniss gesetzt.
warum wohl sind 100e boschler auf die straße gegangen? weil sie die schuld für ihre baldige arbeitslosigkeit an falscher stelle suchen. sie rennen nach berlin, anstatt ihre eigenen betrüger und unfähigen manager in die pflicht zu nehmen.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

-

bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

-

Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

-

Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

-

Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

-

Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

-

Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

-

Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

-

Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

-

Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 12/19-629- 165 Insgesamt 1444583

Aktuell sind 21 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.