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Was wird mit der Muna?

Ein großes Thema noch aus der vergangenen Stadtratsperiode rückt wieder in den Vordergrund: der mögliche Ankauf des früheren Muna-Geländes. Die Kaufverhandlungen sollen im vollen Gange sein.

Maximal 20 ha nutzbare Fläche können ausgewiesen werden

Wie aus berufenem Kreise zu erfahren ist, könnten die Kaufverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BImA) noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Die Stadt soll demnach nach wie vor die ganze Fläche kaufen wollen, der Bund jedoch will einen Teil behalten, um ihn als Ausgleichsfläche für anderweitige Vorhaben nutzen zu können.
Folgt man dem vor rd. vier Wochen diskutierten „Zukunftspapier“ der drei größten Fraktionen im Stadtrat, dann ist man nach wie vor für einen Ankauf, auch wenn sich aufgrund der Corona-Krise die finanziellen Bedingungen verschlechtert haben.
Im Rahmen haben sich Grüne, CSU-BA und SPD darauf geeinigt, dass auf der Muna Schutzzonen in Form von Bannwald, Landschaftsschutzgebieten und Naturschutzgebieten auszuweisen sind. Maßgebend sind dazu die von der BI Hauptsmoorwald eingereichten Karten. Geringe Abweichungen davon können im Dialog mit der BI Hauptsmoorwald festgesetzt werden. Es können maximal 20 ha nutzbare Fläche ausgewiesen werden, wozu vornehmlich versiegelte Flächen heranzuziehen sind. Für ein neues Bebauungsplanverfahren ist ein mikroklimatisches Gutachten einzufordern, über das Bebauungsdichte und –höhe bestimmt werden. Die gesetzliche Bürgerbeteiligung ist durch Informationsveranstaltungen zu erweitern. Für eine Bebauung werden nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Unternehmen des lokalen Mittelstands priorisiert.
Die konkrete Flächenverwendung soll im Zuge eines umfassenden Planungs- und Beteiligungsprozesses mit der Bürgerschaft entwickelt und umgesetzt werden.

CSU-BA will dort zunächst nichts planen oder bauen

Die Situation hat sich insofern verändert, weil mittlerweile Grüne (+Volt+ÖDP) und SPD eine formale Koalition eingegangen sind und die CSU-BA sich mit der Oppositionsrolle anzufreunden versucht. Die CSU-BA ist zwar weiterhin auch für einen Kauf, will sich in der Flächenverwendung aber noch nicht festlegen. Laut dem Fraktionsvorsitzenden Peter Neller soll dort zunächst nichts geplant werden. Zitat im FT v. 19.5.20: »Wir kaufen das und es bleibt erst mal so, wie es ist. Dann können wir es irgendwann nach dem Willen der Bürger/innen und bedarfsgerecht entwickeln.«
Die CSU-BA-Fraktion beruft sich dabei auf das Ergebnis des Muna-Bürgerentscheids im November 2018. Demnach habe sich die Mehrheit der Bambergerinnen und Bamberger eindeutig gegen den Bebauungsplan zum Gewerbepark und die damit verbundene Entwicklung der Fläche ausgesprochen. Die Muna könne deshalb jetzt auch ohne konkrete Festlegung auf eine bestimmte Nutzung erworben werden. »Der Kauf des Geländes ist aber in jedem Fall eine sinnvolle Investition – auch für die Zukunft«, so Neller. Was den konkreten Entwicklungsbedarf Bamberger Unternehmen angeht, müsse sich erst zeigen, wie diese nach der aktuellen Krisensituation aufgestellt seien.
20.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # supi 2020-05-20 19:40
nun lasst mal gut sein, nach bürgerbegehren und bürgerentscheid, will heissen auch wenns schwer fällt, die füsslein vorerst still halten, erst mal schauen wie die entwicklung so im grossen und ganzen gar im kleinem weitergeht, und ansonsten ein streichelzoo der läuft immer
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+14 # Charles M. 2020-05-21 18:22
Da bin ich ja gespannt. Den Leuten der Muna-Initiative die maßgeblich aus diesem Gebiet waren, ging es doch um nichts anderes, als das nichts, absolut nichts dort passiert. Denen sind schon Bauten für Kleingewerbe zuviel. Also, viel Spaß.
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0 # Happy 2020-05-24 10:34
Falsch!
Für korrekte Informationen konsultieren Sie bitte
https://rettetdenhauptsmoorwald.de/wp-content/uploads/2019/04/Karte-2-Bannwalderweiterung-1.jpg
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brässiän:   pressieren, eilen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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