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Auf einen guten Tag

 

Man sollte nie aus sich herausgehen, bevor man nicht in sich gegangen ist.
Günther Baruschke, dt. Aphoristiker und Essayist

 

Ein großes Thema noch aus der vergangenen Stadtratsperiode rückt wieder in den Vordergrund: der mögliche Ankauf des früheren Muna-Geländes. Die Kaufverhandlungen sollen im vollen Gange sein.

Maximal 20 ha nutzbare Fläche können ausgewiesen werden

Wie aus berufenem Kreise zu erfahren ist, könnten die Kaufverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BImA) noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Die Stadt soll demnach nach wie vor die ganze Fläche kaufen wollen, der Bund jedoch will einen Teil behalten, um ihn als Ausgleichsfläche für anderweitige Vorhaben nutzen zu können.
Folgt man dem vor rd. vier Wochen diskutierten „Zukunftspapier“ der drei größten Fraktionen im Stadtrat, dann ist man nach wie vor für einen Ankauf, auch wenn sich aufgrund der Corona-Krise die finanziellen Bedingungen verschlechtert haben.
Im Rahmen haben sich Grüne, CSU-BA und SPD darauf geeinigt, dass auf der Muna Schutzzonen in Form von Bannwald, Landschaftsschutzgebieten und Naturschutzgebieten auszuweisen sind. Maßgebend sind dazu die von der BI Hauptsmoorwald eingereichten Karten. Geringe Abweichungen davon können im Dialog mit der BI Hauptsmoorwald festgesetzt werden. Es können maximal 20 ha nutzbare Fläche ausgewiesen werden, wozu vornehmlich versiegelte Flächen heranzuziehen sind. Für ein neues Bebauungsplanverfahren ist ein mikroklimatisches Gutachten einzufordern, über das Bebauungsdichte und –höhe bestimmt werden. Die gesetzliche Bürgerbeteiligung ist durch Informationsveranstaltungen zu erweitern. Für eine Bebauung werden nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Unternehmen des lokalen Mittelstands priorisiert.
Die konkrete Flächenverwendung soll im Zuge eines umfassenden Planungs- und Beteiligungsprozesses mit der Bürgerschaft entwickelt und umgesetzt werden.

CSU-BA will dort zunächst nichts planen oder bauen

Die Situation hat sich insofern verändert, weil mittlerweile Grüne (+Volt+ÖDP) und SPD eine formale Koalition eingegangen sind und die CSU-BA sich mit der Oppositionsrolle anzufreunden versucht. Die CSU-BA ist zwar weiterhin auch für einen Kauf, will sich in der Flächenverwendung aber noch nicht festlegen. Laut dem Fraktionsvorsitzenden Peter Neller soll dort zunächst nichts geplant werden. Zitat im FT v. 19.5.20: »Wir kaufen das und es bleibt erst mal so, wie es ist. Dann können wir es irgendwann nach dem Willen der Bürger/innen und bedarfsgerecht entwickeln.«
Die CSU-BA-Fraktion beruft sich dabei auf das Ergebnis des Muna-Bürgerentscheids im November 2018. Demnach habe sich die Mehrheit der Bambergerinnen und Bamberger eindeutig gegen den Bebauungsplan zum Gewerbepark und die damit verbundene Entwicklung der Fläche ausgesprochen. Die Muna könne deshalb jetzt auch ohne konkrete Festlegung auf eine bestimmte Nutzung erworben werden. »Der Kauf des Geländes ist aber in jedem Fall eine sinnvolle Investition – auch für die Zukunft«, so Neller. Was den konkreten Entwicklungsbedarf Bamberger Unternehmen angeht, müsse sich erst zeigen, wie diese nach der aktuellen Krisensituation aufgestellt seien.
20.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # supi 2020-05-20 19:40
nun lasst mal gut sein, nach bürgerbegehren und bürgerentscheid, will heissen auch wenns schwer fällt, die füsslein vorerst still halten, erst mal schauen wie die entwicklung so im grossen und ganzen gar im kleinem weitergeht, und ansonsten ein streichelzoo der läuft immer
Antworten | Dem Administrator melden
+14 # Charles M. 2020-05-21 18:22
Da bin ich ja gespannt. Den Leuten der Muna-Initiative die maßgeblich aus diesem Gebiet waren, ging es doch um nichts anderes, als das nichts, absolut nichts dort passiert. Denen sind schon Bauten für Kleingewerbe zuviel. Also, viel Spaß.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # Happy 2020-05-24 10:34
Falsch!
Für korrekte Informationen konsultieren Sie bitte
https://rettetdenhauptsmoorwald.de/wp-content/uploads/2019/04/Karte-2-Bannwalderweiterung-1.jpg
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B 42

Bfennich, Bfenning, Bfenni: Pfennig.
Deä dreed an jeedn Bfennich um. Der dreht einen jeden Pfennig um. (= sehr sparsam, knausrig)
Schaiss auf di boä Bfenning! Scheiß/pfeif auf die paar Pfennige!

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Bfennich|fugsä: Pfennigfuchser, Knauserer 
Deä old Bfennichfugsä nimmd fai aa niggs mied. Der alte Pfennigfuchser nimmt (fai) auch nichts mit (wenn er stirbt).

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Bferde|schdoll: Pferdestall.
Doo riechds wi in an Bferdeschdoll. Da riecht es wie in einem Pferdestall.

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Bfiffä: Pfiffer. Pilze.
Du bisd mä dä a Bfiffä! Du bist mir (dä) vielleicht ein Pfiffer.
Iech möchäd widdä amoll naus di Bfiffä. Ich möchte wieder einmal hinaus zu den Pilzen. (Pilzsammeln)

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Bfiif: gepanschtes Bier, Gesöff
Gee mä fai mid dän Bfiif, eerä sauf i goä niggs! Geh mir (fai) weg mit diesem Gesöff.

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Bfingsd|ogs: Pfingstochse = sehr herausgeputzt
Deä laffd aa immä rum wi a Bfingsdogs. Der läuft auch immer herum wie ein Pfingstochse.

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Bflaadschn: großes, flächiges Stück.
A Bflaadschn Schnidsl woä dä däs! Ein großes Schnitzel war das.

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Bfläädschn: beleidigtes Gesicht od. weinerliches Gesicht
Braugsd goä ka Bfläädschn dsieng! Du brauchst gar kein beleidigtes Gesicht zu ziehen/machen.

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bfläädschn: regnen, weinen.
Äs bfläädschd äs wi. Es regnet wie selten/sehr stark.
Höä auf dsä bfläädschn, sunsd fängsd nu aana! Hör auf zu weinen, sonst fängst/bekommst noch eine Ohrfeige.

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