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Auf einen guten Tag

 

Man wächst durch seine Aufgaben.
unbekannt

 

Auf allen politischen Ebenen werden Vorschläge gemacht, um Handel und Gastronomie wieder in Schwung zu bringen. In Bamberg hat sich die CSU-BA-Fraktion mit Ideen für Konzepte und Maßnahmen zu Wort gemeldet.

Erste Vorschläge werden von der Verwaltung bereits umgesetzt 

Zwei Vorschläge der Fraktion sind von der Stadtverwaltung bereits übernommen worden und sollen zeitnah umgesetzt werden, so ist in einem Antrag der Stadtratsmitglieder Peter Neller, Anne Rudel, Anna Niedermaier, Stefan Kuhn (alle CSU) und Dr. Ursula Redler (BA) zu lesen. Sie haben vorgeschlagen, dezentrale Ersatzstandorte im Stadtgebiet für Schausteller, Fahrgeschäfte, Imbisse u. ä. zur Kompensation ausfallender Kirchweihen, Volksfeste etc. nach dem Vorbild der Landeshauptstadt München einzurichten sowie dezentrale Freilicht-Kultur-Veranstaltungen auf Flächen und mit Unterstützung durch die Stadt zu ermöglichen.

Die verkehrliche Erreichbarkeit der Innenstadt nicht erschweren

Jetzt hat die CSU-BA-Fraktion mehrere auf einem Treffen der innerstädtischen Einzelhändler gemachte Anregungen und Wünschen per Antrag auf den Weg gebracht. In dem Schreiben an den Oberbürgermeister heißt es zunächst, dass „die innerstädtischen Einzelhändler und Gastronomen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation infolge der Corona-Pandemie als prekär, sogar teilweise als existenzbedrohlich einstufen“.
Dann heißt es weiter: „Von den an uns herangetragenen Wünschen der Händler und Gastronomen dürfen wir exemplarisch ein paar wie folgt weitergeben“:
• weitere Außenverkaufsflächen ohne oder mit geringerer Sondernutzungsgebühr
• befristete Erleichterungen beim innerstädtischen Parken
• Erleichterungen bei der Erhebung städtischer Gebühren und Steuern
• weitere ÖPNV-Anreize für Fahrten in die Innenstadt
• Einkaufsnächte
• Verkürzung von Sperrzeiten
• keine Sperrung der Langen Straße und keine sonstigen Erschwernisse bezüglich der verkehrlichen Erreichbarkeit der Innenstadt - Rücksichtnahme bei der Einrichtung von Baustellen
• Koordination von Aktionen und Marketing über Online-Plattformen
• Unterstützung bei Online- und Social-Media-Auftritten
• Etablierung fester Ansprechpartner bei Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing"
Aus Sicht der CSU-BA-Stadträte/innen fehlt zudem ein „einheitliches Unterstützungskonzept von Seiten der Stadt und des Stadtmarketings“. Es sei die zentrale Aufgabe des Stadtmarketings und es falle in die Kernkompetenz des Citymanagers, hier tätig zu werden.
Man verlange deshalb von der Verwaltung, dass sie „entsprechend dem dargelegten Punktekatalog ein Konzept für ein Maßnahmenpaket zur Förderung des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie zum Zwecke der Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie zu erstellt und dem Stadtrat bereits in der nächsten Vollsitzung zur Beschlussfassung vorlegt.
8.6.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+25 # D. Müller 2020-06-07 16:08
71 Jahre Gestaltungsmehrheit gewesen und jetzt dem Rathaus die großen, ambitionierten Konzepte vorlegen. Naja.
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+34 # supi 2020-06-07 16:09
kompetenz, gar kernkompetenz des citymanagers - der brüller der saison
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-19 # Bergradfahrer 2020-06-08 08:44
Brandneue und innovative Ideen, Wahnsinn!
Außer das Parken zu erleichtern und noch mehr Verkehr in die Stadt zu locken, was fällt noch ein?

Ja, latürnich dem Hl. Auto nichts in den Weg stellen, keine Baustellen und auch keine Verkehrsberuhigung.

Einkaufsnächte, super, gab es noch nie, bringt sicher nachhaltig ganz viel.

Klar, verkürzte Sperrzeiten. Zum einen ist es ja eine Wonne unter diesen eigenartigen Einschränkungen in der Gastro oder einer Bar zu sein, zum anderen genießen Innenstadtbewohner ja das nächtliche Gegröle und den Verkehr.

Sollte es CSU und BA noch immer nicht klar sein, warum sie die Wahlklatsche bekommen haben, dann noch einmal langsam ihre Vorschläge durchlesen. ;-)
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+2 # Samson 2020-06-08 10:27
Man kann über manchen Vorschlag unterschiedlicher Meinung sein, aber immerhin zeigt die Fraktion endlich wieder mal Profil und Zähne.
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+15 # Werner 2020-06-08 11:03
Ihre Meinung teile ich leider nicht, denn gerade die Werte Frau Rudel hat in ihrem Einkaufsmarkt das wahrscheinlich schlechteste Corona-Management aller Nahversorger und Einkaufmöglichkeiten fabriziert. Während andere Märkte, u.a. die benachbarten Lidl oder DM seit Beginn Desinkektionsmittel und Verhaltensmaßnahmen und Zugangsbeschränkungen eingeführt haben, war bei der RudelRewe sehr lange nichts davon zu sehen. Da durfte jeder rein und erst seit sehr kurzer Zeit steht da manchmal ein HiWi, der die Einkaufswagen desinfiziert (oder so tut). Jeder x-beliebige Baumarkt ist hier besser organisiert.

Wahrscheinlich hatte sie einfach keine Zeit vor lauter Geldzählerei.
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+4 # CFRA2 2020-06-08 19:25
Man kann die in Bayern gegebenen Verordnungen, die in der Bundesrepublik die schärfsten sind, adequat umsetzen oder auch übererfüllen.
Wenn sie letzteres erwarten, sollten sie sich, der Sicherheit wegen, in freiwillige, verschärfte Dauerquarantäne begeben!

Für mich zählt der gesunde Menschenverstsand, und der sagt mir und vielen anderen, die diesen Markt besuchen, daß man die Maßnahmen nicht bis zur persönlichen Selbstaufgabe übertreiben muß!
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+16 # Heiner 2020-06-08 20:15
@Werner
Vielleicht gibt es für die Stadträtin Rudel eine Sonderregelung. Naja gewieft ist sie ja, Geschäftsfrau durch und durch, umgeben von Leibeigenen HiWi s.
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-9 # Bergradfahrer 2020-06-09 19:16
Wofür steht eigentlich das Akronym "WUMMS"?

WirtschaftsUnterstützung Mittels Mediokrer Strategie?

Wollmer einen Wettbewerb draus machen, wer die lustigste Erklärung hat?
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+3 # Clavius1970 2020-06-09 20:32
Naa, so geeds,
(W)irddschaft (U)nd (M)aadla (M)üssn (S)ei :-)
Gell doo schausd ;-)
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+15 # cunningham 2020-06-10 10:49
Während der schwersten Stunden in der Corona-Krise hat der Herr Citymanager seinen innerstädtischen Handel und seine Gastronomie im Stich gelassen, indem er seine Geschäftsstelle einfach geschlossen hat. Dessen Aufgaben haben die Geschäftsleute dann selbst übernommen, z.B. mit der Gründung des Portals liefert.jetzt. Mit dem jetzt dargelegten Punktekatalog übernehmen Handel/Gastro erneut die Aufgaben des untätigen Stadtmarketing. So bleibt neben der Untätigkeit leider nur noch der Selbstdarstellungstrieb für die "Kernkompetenz des Citymanagers" übrig.
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 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

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bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

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Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

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Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

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Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

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Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

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Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

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Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

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Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

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Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

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