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Auf einen guten Tag

 

Wer keinen Sinn im Leben sieht ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein

 

Die negativen Auswirkungen der Coronakrise bei Einzelhandel und die Gastronomie sind augenscheinlich. Stadtverwaltung und Stadtrat unterbreiten Vorschläge zur Verbesserung der Situation.

Verkehrsaussage spielte (noch!) keine Rolle

Der Lockdown als Folge der Coronakrise bewirkte, dass insbesondere der Handel und die Gastronomie meistens keinen Umsatz hatten und sich dieser seit den Lockerungsmaßnahmen erst langsam erholt. Viele Unternehmen sind dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten, bei deren Überwindung sie Unterstützung benötigen. In der Vollsitzung des Stadtrates am 24.6.20 berichtete die Stadtverwaltung von tatsächlichen und möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation. Anlass des Berichts waren Anträge der CSU-BA-Fraktion und von SPD mit Grünes Bamberg, öpd und Volt. Der CSU-BA-Antrag bezog sich auf die an die Fraktion herangetragenen Wünsche der Händler und Gastronomen in der Stadt. Einige davon wurden „exemplarisch weitergeben“: + weitere Außenverkaufsflächen ohne oder mit nur geringerer Sondernutzungsgebühr + befristete Erleichterungen beim innerstädtischen Parken + Erleichterungen bei der Erhebung städtischer Gebühren und Steuern + weitere ÖPNV-Anreize für Fahrten in die Innenstadt + Einkaufsnächte + Verkürzung von Sperrzeiten. Obgleich der CSU-BA-Antrag explizit verlangte, „auf eine Sperrung der Langen Straße und sonstigen Erschwernisse bezüglich der verkehrlichen Erreichbarkeit der Innenstadt zu verzichten“ spielte diese Aussage (noch!) keine Rolle.
Der knapp zwei Wochen später nach der CSU-BA-Intervention eingegangene Antrag von SPD mit Grünes Bamberg, öpd und Volt formuliert allgemein: „Die Verwaltung wird, vor dem Hintergrund der Corona-Krise, beauftragt, die Maßnahmen vorzustellen, die bereits ergriffen bzw. kurzfristig geplant werden, um den Schaden für die lokale Wirtschaft, Bildung und soziale Fragen möglichst gering zu halten.“

Privilegierte Ausgabe von City-Checks nicht zielführend

Bei der Behandlung des Tagesordnungspunktes stellte Wirtschaftsreferent Dr. Thomas Goller die bisher getroffenen Maßnahmen der städt. Wirtschaftsförderung als auch des Stadtmarketing Bamberg e.V. dar. Daraufhin sprach Grünen-Sprecher Christian Hader dem Referenten seinen Dank für das »flexible Handeln« aus. Was die Situation auf der Unteren Brücke anbetreffe, so wünsche man sich »mehr solche Flächen, damit Hotspots entschärft werden«, meinte Hader. Für die CSU-BA bekräftigte Stadträtin Anne Rudel die im Fraktionsantrag gestellten Forderungen und kritisierte am Stadtmarketing, das die privilegierte Ausgabe von City-Checks zur Nachfrageoptimierung »nicht zielführend ist, denn nicht alle Einzelhändler und Gastronomen sind an diesem System beteiligt«. Zudem könnten dies Schexs auch im Landkreis eingelöst werden.
SPD-Sprecher (und Vorsitzender des Stadtmarketing e.V.) Klaus Stieringer stellte wortreich fest, dass »alle getroffenen Maßnahmen der Stadt gut sind«. Zur Verkehrsthematik bemerkte er, »nicht mehr Parkplätze zu schaffen«, weil die Menschen keine ausreichende gesundheitliche Sicherheit empfänden.
Der Sitzungsvortrag der Stadtverwaltung wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
29.6.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Bfrobfä: Schimpfwort. Pfropfen. Korken.
Deä Bfrobfä brauchd äs Maul aufraissn. Der "Propfen" braucht das Maul aufreißen.

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bfrobfäd voll: überfüllt, übersättigt.
Nooch dän Ässn wori bfrobfäd voll. Nach dem Essen war ich randvoll.

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bfrobfän: leise vor sich hinschimpfen.
Woos bfrobfäd si dänn scho widdä? Was schimpft sie denn schon wieder vor sich hin?

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Bfüll: Pfühl. Federkissen.
A schöss Bfüll. Ein schönes Kissen.

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