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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Warum musste ausgerechnet sein Fraktionsvorsitzender die Fete veröffentlichen? Bambergs OB Starke steht in der Kritik, weil er ein schlechtes Beispiel gab.

Kritik an Handschlag in Corona-Zeiten

Es ist nicht so einfach auf die Teletext-Seite des Bayerischen Rundfunks (gestern, 5.8.) zu kommen. Entweder man macht etwas besonders Qualitätsvolles oder vielleicht das Gegenteil. Jedenfalls wurde auch auf der Homepage des BR darüber berichtet, dass in Bamberg ausgerechnet der Oberbürgermeister gegen die Corona-Auflagen verstoßen habe, so der Vorwurf.
Im BR-Text heißt es, es sei ein lauer Sommerabend gewesen, am Montag vergangene Woche - ideales Wetter für die Eröffnung des neuen Beauty- und Ästhetik -Salons in Bamberg. Der Inhaber lässt sich stolz fotografieren, neben ihm stehen Schulter an Schulter und ohne Maske Oberbürgermeister Andreas Starke und Klaus Stieringer, Bambergs SPD-Fraktionschef (wer auch sonst?) sowie eine weitere, eher unbekannte Person. „Eine Maske trägt keiner von ihnen. Am Abend postet Stieringer, der auch Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins ist, das Foto auf seiner Facebook-Seite.“
Macht er gerne und oft. Die reale Kommunalpolitik ist ihm (und offensichtlich auch seinen Fans) wurst. Er postet halt oft einen guten Tag und was er so alles gerade macht oder gemacht hat. Zurück!  Im BR-Text heißt es weiter: „Später taucht ein Video der Veranstaltung auf. Darauf ist zu sehen, wie Starke und Stieringer jemanden überschwänglich mit Handschlag begrüßen. Starke greift zum Mikrofon hält eine kurze Rede, ehe er symbolisch ein Band durchschneidet. Von Mindestabstand und Masken ist nichts zu sehen.

Starke entschuldigt sich für sein Handeln

Nun muss sich Starke vorwiegend und anfänglich in den Sozialen Medien den Vorwurf machen lassen, er habe das Abstandsgebot missachtet. Als Hintergrund für die bisweilen zornigen Kommentare kann man die bereits hochkochenden Vorwürfe vermuten, die „Stadtspitze“, die den Stehbiertrinkern am Schlenkerla den Spaß verderbe, messe mit zweierlei Maß.
Glaubt man Kennern, dann verfügt Starke aber über noch mehrere Maßstäbe, z. B. wenn es um Pers… Zurück!
Das Video zeigt jedenfalls, wie der Herr Oberbürgermeister einen Mitarbeiter des türkischen Generalkonsuls, der bei der gleichen Veranstaltung zu Gast war, überschwänglich mit Handschlag begrüßt. Sollte man in Coronazeiten auch nicht tun, denn die allermeisten Mitmenschen – auch Bamberger und Bambergerinnen – sehen den Verzicht ein und haben sich daran gewöhnt.
"Starke hat sich mittlerweile für sein Handeln entschuldigt", heißt es weiter im BR-Text. "Die Geste sei spontan und emotional gewesen". Was er mit Stieringer gemacht hat, wissen wir nicht. Schluss!
p.s. Nähere Informationen – auch zur rechtlichen Situation – können der heutigen Ausgabe des Bamberger FT entnommen werden.
6.8.20 Bilder: webzet; Facebook. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+33 # CFRA2 2020-08-06 15:52
Die einzige Möglichkeit für Starke ist, seinen "Donald Trump", alias Klaus Stieringer, nach Bremen abzuschieben, und selbst, vorher zurückgetreten, gleich hinterher in beider Heimat zu reisen!
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+19 # Eisenbahner 2020-08-06 17:22
Den Glüsi können sie dann auf ihrem Tandem gleich auf den Gepäckträger schnallen und mitnehmen!
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+20 # Eisenbahner 2020-08-06 17:25
Apropos, der Grüßaugust, der immer so gerne mahnend den Zeigefinger hebt, vor 5 Tagen erst wegen der Demo in Berlin, ist genauso bl.... :-) :-)
Wasser predigen und Wein saufen, so ist diese Klientel eben.
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+41 # Echtjetzt 2020-08-06 16:56
Dem FT heute ist in Bezug auf Starkes Handschlag zu entnehmen, dass laut Stadt "der Besucher Wert auf eine herzliche Begrüßung gelegt habe" und deshalb die gebotenen Schutzregelungen nicht beachtet wurden.
Wenn Teenager aus dem gleichen Grund ungeschützten Verkehr haben, langt man sich an den Kopf angesichts solcher Dummheit.
Von einem Stadtoberhaupt sollte man mehr erwarten können.
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-38 # Bergradfahrer 2020-08-06 19:52
so what?
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+19 # supi 2020-08-07 18:08
* Warum musste ausgerechnet sein Fraktionsvorsitzender die Fete veröffentlichen? *

ja warum wohl, halt ein kleiner selbstdarsteller
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
Noo, däs Biägsichd kännsd doch aa! Na, dieses Biergesicht kennst (du) doch auch!

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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

Forts.

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