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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Bamberg erhält in den nächsten sieben Jahren insgesamt 15,75 Mio € Fördergelder des Bundesinnenministeriums, um zu einem Leuchtturm der Digitalisierung zu werden.

Förderbetrag zielorientiert einsetzen

Im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ wurden bundesweit 32 Städte für eine Förderung ausgewählt und sind nun Smart City Modellstandort. In Bayern konnten sich zwei Städte qualifizieren: Neben Bamberg darf sich auch Kirchheim b. München Smart City nennen. Oberbürgermeister Andreas Starke sieht „einen Riesengewinn für die Stadt Bamberg“, heißt es dazu in einer Mitteilung des städt. Presseamtes. Die Verwaltung habe in monatelanger Arbeit, fleißig und konzentriert den Antrag für die Bundesförderung erarbeitet. „Dieser Erfolg bringt uns dem Ziel, die Verwaltung zu modernisieren und die Digitalisierung zum Wohle der Bürgerschaft zu nutzen, deutlich näher, wird OB Starke zitiert. „Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller und sein Mitarbeiter Sascha Götz haben sich enorm und vorbildlich engagiert. Jetzt gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Universität, der Bürgerschaft und allen Institutionen und Einrichtungen dafür zu sorgen, den Förderbetrag von 15,75 Mio € zielorientiert einzusetzen“, sagte Starke.

Zweijährige Strategieentwicklung und eine fünfjährige Umsetzungsphase

Beworben hat sich die Stadt mit einem Bündel von digitalen Vorhaben, die von der Verwaltung der Stadt, der Universität, den Stadtwerken, der Stadtbau Bamberg, dem Welterbezentrum und über 150 Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und bewertet worden sind. Dies erfolgte in einem Online-Verfahren, da eine geplante Open Space Veranstaltung wegen Corona kurzfristig abgesagt werden musste.
Die Bewerbung der Stadt umfasst eine zweijährige Strategieentwicklung und eine fünfjährige Umsetzungsphase. Thematisch gehören unter anderem das digitale Welterbe, die neue Mobilität, „ein Research Lab“ der Universität Bamberg, moderne und digitale Formen der Bürgerbeteiligung und des Bürgerservice, wohnortnahe Quartiersprojekte und digitale Gesundheitsdienste dazu.
Aus der Sicht von Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller „war es genau richtig, dass wir mit der Digitalen Agenda der Stadt Bamberg schon früh angefangen haben, um die Digitalisierung erfolgreich voranzutreiben. Nun können wir dank der großzügigen Förderung Fahrt aufnehmen und werden die Ideen aus der Bamberger Bürgerschaft aufgreifen und den Nutzen neuer Techniken und Methoden für alle Bürgerinnen und Bürger dabei konsequent in den Mittelpunkt stellen.“
10.8.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+8 # merci 2020-09-10 10:38
Dann spricht ja jetzt nicht mehr gegen einen Live-stream oder einen zeitnah archivierten Videomitschnitt der Stadtratssitzungen. Dies wurde ja schon seit Jahren als Verbesserungsvorschlag im Sinne einer guten Bürgerbeteiligung von der Bürgerschaft vorgeschlagen. Leider immer wieder abgelehnt, obwohl jedem klar sein muss, dass nicht alle politisch interessierten Bürger am Nachmittag an den Sitzungen teilnehmen können, weil sie arbeiten müssen. Aber nun in Zeiten von Corona und mit der Förderung der Digitalisierung als SmartCity im Rücken, gibt es doch eigentlich keine Argumente mehr gegen dieses Projekt. Insbesondere da die Grünen ja ohnehin eine bessere Bürgerbeteiligung wollen und dieses Ziel ja auch explizit bei der Digitalförderung genannt wird!
Aber der Verwaltung fällt bestimmt wieder etwas ein, dass einen Livestream bzw. Videomitschnitt völlig unmöglich macht.

Als weiteres digitales Projekt zur Bürgerbeteiligung könnte man ja auch mal versuchen umsetzen, dass die Bürgerschaft online zu den geplanten Tagesordnungspunkten der nächsten Stadtratssitzung abstimmen kann (evtl. auch mit Kommentarfunktion). Dann könnten sich die gewählten Vertreter im Stadtrat zumindest mal ein Meinungsbild der Bevölkerung einholen. Das dieses nicht unbedingt immer repräsentativ sein muss und natürlich von Anzahl und Auswahl der Forumsteilnehmer abhängt, ist auch klar.
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+5 # Werner 2020-09-11 09:24
Digitalisierung und Smart-City in Bamberg? Dass ich nicht lache; mobile digitale Services in Bamberg? Gibts nicht. Die Behörden der Stadt Bamberg sind digital auf dem Stand eines 3. Welt-Landes. Alles geht nur mir persönlicher Vorsprache und viel Papier. ePA? Noch nicht vorgekommen bzw. ist die Stadt schlicht nicht angeschlossen. Vernetzung der Services? Nicht existent. Einzig die Stadtwerke sind in der Gesamtheit etwas innovativer als der klägliche Rest der öffentlichen Verwaltung in Bamberg. Sonst alle digitalen Trends der letzten 20 Jahre verschlafen!

Dies scheint lediglich der Versuch, wieder an die Futtertröge von weiteren Fördermitteln zu kommen, anstatt Eigeninitiative zu ergreifen!
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+2 # supi 2020-09-11 18:27
Leuchtturm, wohl mehr ein schwaches kerzenlicht. Nicht mal eine soforteinwohnermeldeamtsnachfrage ist möglich. Im landkreis und den umlandgemeinden standard. Die liste ließe sich beliebig fortsetzen.
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B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

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Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

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Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

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Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

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Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

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binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

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