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Zusammenstellung der verschärften Corona-Regeln in Bayern von BR24.

Das „neue Atrium“ kann kommen

Die Entkernung des „alten“ Atriums ist bereits weit fortgeschritten. Der Bausenat hat an den Grundzügen der Planung festgehalten; die Fassade des Parkhauses soll allerdings großzügig begrünt werden.

Bei einem Nein wäre das Vorhaben erledigt gewesen

Der Beschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für ein neues Atrium wurde einstimmig beschlossen. Zunächst wurde befürchtet, dass die neue Stadtratsmehrheit die bisherige Planung stoppen will. Dazu kam es aber nicht.
Aufgrund von Vorstößen der grünen Fraktion wurden einige geringfügige Änderungen und Ergänzungen an der Planung vorgenommen. An den Grundzügen der Planung wurde festgehalten. (Vgl. webzet-Bericht „Das neue Atrium schafft Lebensraum“ v. 2.5.20) Letztlich sprach sich der Stadtrat einhellig für das Projekt in der vorliegenden Fassung aus. Das bedeutet: Der Investor hat seit dieser Woche die Sicherheit, dass er seine Pläne am Bahnhof tatsächlich verwirklichen kann. Die Bauherren der Eyemaxx-Gruppe können ihr Vorhaben 160-Zimmer-Hotel, Büros, Fitnesscenter und Handelsflächen bauen. Das Projekt soll bis zu 50 Mio € kosten. Bei einem Nein des Bausenats wäre das Vorhaben wohl erledigt gewesen.

Weniger Pkw-Stellplätze, mehr Abstellflächen für Fahrräder

Soweit man hört, ist den Grünen die Lage schon in der Vorbesprechung zur Bausenatssitzung klargemacht worden. Die Gegenleistung für ihr Ja soll die Begrünung der Parkhausfassade gewesen sein und Ergänzungen im Bereich der Vorplatzgestaltung und zur Fahrradabstellsystematik. So soll die Verpflichtung zur Vorhaltung von mind. 700 bewirtschafteten Pkw-Stellplätzen für die Öffentlichkeit im Gegenzug für die verpflichtende Bereitstellung von bis zu 250 bewirtschafteten Fahrradabstellflächen auf 500 Pkw-Stellplätze reduziert werden.
In seinem Wortbeitrag forderte Grünen-Sprecher Christian Hader eine Begrünung von mindestens 70 Prozent der Parkhausfläche. Auf dem Dach sollte eine Photovoltaik-Anlage entstehen sowie eine Regenwassernutzung zur gewünschten Fassadenbegrünung. Glaubt man den Aussagen der Investorenvertreter so soll die Möglichkeit einer Fassadenbegrünung am Parkhaus entlang der Ludwigstraße wohlwollend geprüft werden. 70 Prozent könne man sich aber nicht vorstellen. Eine klare Absage haben die Planer der Idee einer Grauwassernutzung und einem Photovoltaikdach erteilt.
Dennoch lobte Hader den fortgeschriebenen Bebauungsplan über den grünen Klee: »Ich freue mich auf ein begrüntes Atrium«. Die Sprecher der anderen Fraktionen sahen das weniger euphorisch, wenngleich sich alle grundsätzlich positiv für das Projekt aussprachen. Dr. Franz-Wilhelm Heller (CSU) warb dafür »die vorliegende Planung ganz schnell zu beschließen« und warnte ausdrücklich davor, »das Ergebnis der Verhandlungen zu gefährden«. Auch SPD-Sprecher Heinz Kuntke sprach sich dafür aus, »jetzt die notwendigen Beschlüsse« zu fassen und zeigte sich ebenso skeptisch gegenüber Änderungswünschen. Seine Hoffnung sei, dass hier »ein Juwel am Eingang der Innenstadt« entsteht.
17.9.20 Bilder: webzet; Planungsbüro. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+7 # supi 2020-09-19 18:14
Also ich weiss nicht, wen wir uns hier bei der letzten kommunalwahl an land gezogen und für 6 jahre auf die backe gebunden haben, wenn es einer VORBESPRECHUNG bedarf, um gewählten bürgervertretern die brisanz einer thematik zu verdeutlichen, man möchte fast meinen, hier sind einige etwas sinngehemmt
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+14 # Superbus 2020-09-19 22:24
Die neue Führungsfraktion muß offensichtlich erst lernen, daß es nicht darauf ankommt, irgendein ein grünes Detail zu fordern, sondern eine Gesamtplanung zu beurteilen. Da spielen dann halt auch finanzielle, wirtschaftliche, technische, städtebauliche, funktionale Aspekte u.a.m. eine Rolle.
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+2 # kwz 2020-09-22 15:40
Man soll in gewissen Situationen, speziell gewissen Leuten gegenüber nicht zu viele Aspekte ansprechen, damit werden diese Leute nur unnötigerweise völlig überfordert.
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-1 # Bamberger 2020-09-22 14:34
Jetzt zeigt sich eben, dass vieles, von dem man jahrelang immer gehört hat: "Das geht nicht! Das kann man nicht machen! Das kann man nicht durchsetzen! Sonst springen die ganze ab!" eben doch geht.

Eben schlicht politisch nicht gewollt war. Es war politisch nicht gewollt mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Atrium zu schaffen. Es war politisch nicht gewollt das Gebäude zu begrünen. etc.
Es zeigt sich jetzt: Es geht eben doch! Und der Investor trägt das auch mit!

Wenn sich die SPD skeptisch den Änderungswünschen gegenüber zeigt, der Architekt aber dem sehr aufgeschlossen gegenüber ist, sagt das mehr aus als alles Andere.
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