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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Das Thema Schlachthof ist in Bamberg derzeit ein sensibles. In diesen Tagen soll dort eine neue Betäubungsanlage im Wert von ca. 400.000 € installiert werden/worden sein.

Manche städtischen Mitarbeiter/innen verfallen in Schockstarre

Auch wenn sich die Meldungen und Gerüchte überschlagen. Von der zuständigen Verwaltung sind öffentlich wirksamen Auskünfte leider nicht zu bekommen. Allein bei dem Namen Webzet scheinen manche städtischen Mitarbeiter/innen in Schockstarre zu verfallen. Dabei bekräftigt die Webzet immer wieder ganz treuherzig den Spruch von Oberbürgermeister Andreas Starke: Die Webzet liest sowieso keiner! Die webzet hat sich deshalb durchgerungen, den dezenten Hinweis eines fachkundigen städt. Mitarbeiters zu veröffentlichen, dass in diesen Tagen im Schlachthof eine neue Betäubungsanlage im Wert von ca. 400.000 € installiert wird. Viel Geld in dieser finanziell prekären Zeit. Aber die webzet begrüßt - vielleicht aufgrund ihrer fachlichen Inkompetenz - diese Anlage, weil man daraus schließen kann, dass diese zum Vorteil der Schlachttiere ist. Naja, im temporären Maße, vor ihrem Schlachttod wird ihnen dank dieser neuen Betäubungsanlage ohne Qualen das Bewusstsein genommen.

Kritische Fragen zum Tierwohl wurden stets vehemt zurückgewiesen

Freilich drängen sich auch Fragen auf: Noch nicht vor allzu langer Zeit gab es Anträge und Anfragen vornehmlich der Stadtratsfraktionen von GAL (früher) und der CSU-BA-Fraktion (jetzt) zum Tierwohl im Schlachthof. Da war auch von der tiergerechten Betäubung die Rede. Diese Vorstöße wurden von der Stadtverwaltung stets vehemt zurückgewiesen, mit der einfachen Behauptung, dass die Schlachtsituation ohne Fehl und Tadel sei. Kein Wort davon, dass sie verbessert werden könnte und man das auch vorhabe.
Jetzt ist sie doch wohl verbessert worden, aber weil das offenbar klammheimlich geschehen sollte, hat man zwar den Tieren einen Gefallen getan aber nicht sich selbst, der Stadtverwaltung. Denn die webzet-blog sah jetzt durchaus einen Grund, das Thema wieder aufs Tapet zu bringen. Schön.
5.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

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Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

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Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

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Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

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Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

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binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

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