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       Corona-Lockerungen in Oberfranken
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Informationstext kann in BR24 nachgelesen werden.

      Corona-Inzidenzwerte in Stadt und Lkr. Bamberg 

Stand: 7.3. 2021 > Fälle in Stadt Bamberg: 2.188 +zum Vortag  und  Lkr. Bamberg: 3.828 +13 z.V. > 7-Tages-Inzidenz: Stadt Bbg: 49,1  // Lkr. Bbg 42,8  Quelle: Bay. LA f. Gesundheit u. Lebensmittelsicherheit

Die Brennstoffzelle weckt Hoffnungen

Bosch will einen Millionenbetrag in Festoxid-Brennstoffzellen investieren. Davon könnten einige deutsche Standorte profitieren. Auch Bamberg. 500 Arbeitsplätze könnten entstehen.

Dieselgeprägte Produktion wird weiter verringert

Vor einigen Tagen hat die Firma Bosch bekannt gegeben, dass in Bamberg mit der Serienfertigung von stationären Brennstoffzellen begonnen werden soll. Nicht gleich, erst ab 2024, dennoch ist das eine Topmeldung für den Wirtschaftsstandort Bamberg.
Das Bamberger Traditionsunternehmen muss und will die dieselgeprägte Produktion weiter verringern. Durch das Wachstum der Elektromobilität ist die Beschäftigung stark bedroht. Mit der Wasserstoff-Technologie soll die heimische Wirtschaft wieder Impulse erhalten. Immerhin könnten bis zu 500 Arbeitsplätze entstehen, heißt es zumindest in diversen Medienberichten.
Der Freistaat Bayern hat die fränkische Initiative zur Brennstoffzelle mit viel Geld forciert. Dennoch muss auch der Stiftungskonzern viel Geld investieren. Laut diverser Verlautbarungen aus der Fachwelt hat Bosch angekündigt, in vier Jahren mit der Serienfertigung der neuen Technologie beginnen zu wollen. In den kommenden Jahren soll dafür ein dreistelliger Millionenbetrag in die Marktreife der sog. Festoxid-Brennstoffzelle investiert werden.

                                                  Antrieb zunächst nur für Lkw auf der Langstrecke

Mit stationären Brennstoffzellensystemen will der Technologiekonzern ein neues Geschäftsfeld aufbauen, in dem Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Service aus einer Hand kommen. Diese Technologie gilt als ein möglicher Baustein für nachhaltige Energiegewinnung in der Zukunft und kann für eine vernetzte, dezentrale Energieversorgung - zum Beispiel auch von Städten - dienen.
Das Prinzip der Brennstoffzelle wird auch als möglicher Antrieb der Zukunft für Autos gehandelt, konnte sich bislang vor allem wegen des hohen Preises des Antriebsaggregats aber nicht wirklich durchsetzen. Zudem liegt der Wirkungsgrad bislang nur bei 60 Prozent und damit deutlich unter dem von reinen Batteriefahrzeugen.
Vorteile fürs Klima hat der Antrieb nur, wenn der Wasserstoff – wie auch der Strom beim Elektroauto – nachhaltig aus regenerativen Quellen erzeugt wird.
Aber Bosch hat sich zur Brennstoffzellen-Technologie als Antrieb entschlossen - zunächst allerdings nur für Lkw auf der Langstrecke.
Bosch kooperiert bei der Umsetzung der Projekte mit der schwedischen Firma Powercell und mit dem britischen Unternehmen Ceres Power, das hauptsächlich für die technologische Seite verantwortlich zeichnet.
13.12.20 Bilder: webzet; Boschpresse. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+9 # Bamberger 2020-12-14 10:31
Man sollte sich keiner Illusion hingeben. Das was Bosch da macht geschieht nur aufgrund massiver Förderung von staatlicher Seite. Eine Massenfertigung dieser Technologie wird es im Hochlohnland Deutschland auf Dauer nicht geben.
Man erprobt die Fertigungsmethoden, die Technologie etc. Und wenn dann große Stückzahlen produziert werden, wird das früher oder später in Osteuropa passieren.
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-3 # nervensäge 2020-12-14 17:06
alles klar..
dann hätte man also nach dem fatalen Betrug einfach weiter die Hände in den Schoß legen sollen?

wollen sie wirklich warten, bis der technische Kuchen ein weiteres Mal ohne uns zu rollen beginnt?
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+5 # Bamberger 2020-12-15 08:51
Der Standort Deutschland wird kein Produktionsstandort mehr werden. OEMs sind auf Rentabilität getrimmt und diese Rentabilität wird sich bei den Zulieferern geholt. Wenn man glaubt ein Zulieferer baut in Bamberg Brennstoffzellentechnik mit mehreren hundertausend Einheiten pro Jahr, dann sollte der sich mal anschauen, wie hoch in Bamberg die Löhne im Vergleich zu Tschechien sind, dann im Vergleich zu Rumänien. Danach kann er sich anschauen wie hoch der durchschnittliche Krankenstand und die Anzahl der Urlaubstage im Vergleich zu o.g. Ländern ist.
Dann schaut er sich an, wie hoch in Bamberg die Steuern und die Sozialabgaben sind. Und jeder, der 3+3 zusammenzählen kann und nicht der Fehlannahme unterliegt, Unternehmen wären Sozialstationen, wird feststellen, dass Serienproduktion in hohen Stückzahlen, wo jeder Cent auf die Waagschale gelegt wird, einfach keine Zukunft in Deutschland hat.

Deutschland muss dieses Strukturwandel endlich angehen und sich nicht in seinen Traumwelten aus dem letzten Jahrhundert flüchten. Und das auch noch mit viel Steuergeld gepampert.
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+3 # Michl 2020-12-15 00:02
Leider wahr! Osteuropa oder China.
Die Bosch-Motoren für E-Bikes werden auch nicht bei uns gefertigt!
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+2 # supi 2020-12-15 16:57
nu das klingt ja alles so als ob die IG METALL DIE LETTZTEN JAHRE WAS WIRKLICH FALSCH GEMACHT HÄTTE ???
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