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CORONAPANDEMIE - FINANZHILFEN

Zahl der Privatinsolvenzen deutlich gestiegen

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Bayern ist im Februar deutlich angestiegen. Aber wider Erwarten ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr gesunken.(1,5 Min)

Gesetz zur Restschuldenbefreiung bewirkt Verdoppelung

Wenn Hans Müller zahlungsunfähig ist und keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt bzw. ausgeübt hat, dann gerät er in Privatinsolvenz. Die Schuldenregulierung kann gerichtsmassig werden.
Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik in Fürth wurden im Februar 821 Verbraucherinsolvenzen angemeldet. Das ist im Vergleich zum Vormonat Januar ein Anstieg um 67,2 %. Im Vergleich zum Februar vor einem Jahr hat sich die Zahl der Privatinsolvenzen fast verdoppelt, nämlich um 93,2 % erhöht.
Als möglichen Grund nannten die Statistiker ein Bundesgesetz zur Restschuldenbefreiung, das seit Oktober 2020 gilt. Statt nach sechs Jahren können private Schuldner jetzt bereits nach drei Jahren die Befreiung von ihren Restschulden beantragen. Viele Insolvenzverfahren wurden vermutlich bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zurückgehalten, so das Landesamt für Statistik.

IHK Oberfranken: Corona-Hilfen für Unternehmen kommen an

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bleibt dagegen auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau. Im Februar 2021 wurden laut Landesamt ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum angemeldet. Bereits im März 2020 wurde vom Gesetzgeber die Insolvenz-Antragsflicht für Unternehmen ausgesetzt, um die Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Seitdem seien die Unternehmensinsolvenzen im Vorjahresvergleich stetig zurückgegangen, meldet das Landesamt für Statistik.

Die IHK Oberfranken teilt in einer Pressemeldung mit, dass die Corona-Hilfen für Unternehmen mittlerweile ankommen. Gut 86 % der beantragten Unterstützung im Rahmen der Novemberhilfe und der Überbrückungshilfe II wurden im Einzugsgebiet der IHK für Oberfranken ausbezahlt.

Bei der Novemberhilfe erstattet der Staat den Betrieben, die während des Teil-Lockdowns im November schließen mussten, bis zu 75 Prozent der ausgefallenen Umsätze. Betroffen von den Einschränkungen waren vor allem Hotels, Gaststätten, Fitnessstudios, Freizeiteinrichtungen, die Reisebranche und Veranstalter. Insgesamt wurden bisher knapp 4.100 Anträge auf Novemberhilfe im Einzugsgebiet der IHK Ofr. mit einer Gesamtfördersumme von 55,6 Mio € bewilligt. Davon flossen, Stand Mitte März, knapp zwei Drittel in das Gastgewerbe, gefolgt von 13,5 % in den Bereich "Kunst, Unterhaltung und Erholung". 92 % der Anträge wurden positiv beschieden, 86,4 % der beantragten Gelder bisher bewilligt. 347 Wörter
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Kommentare   
+8 # beni 2021-04-10 02:11
Der Gesetzgeber muss hierfür komplett zur Haftung herangezogen werden, denn nicht Corona, sondern die Maßnahmen verursachen diese Pleiten!

Politiker müssten sofort auf 10% ihrer Diäten herabgestuft werden. Harz4 Satz ist hier völligst ausreichend, allein aus Solidarität.
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-2 # supi 2021-04-12 14:55
Also sagen wir mal so, wer aus einer insolvenz ärmer heraus als er hinein gegangen ist, der hat fehler gemacht und war schlecht beraten.
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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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