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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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WIRTSCHAFT - FREIZEIT

Parkplätze vs. Freischankflächen

Die Diskussion eine Freischankfläche auf der Unteren Brücke einzurichten, hat bewirkt, dass auch andere Flächen auf eine mögliche Eignung überprüft worden sind/bzw. werden. Ein Überblick.

Nicht durch einen Biergarten „verschandeln”

In ihrem Vortrag zur Vollsitzung des Stadtrates am 28.7.2012 nahm die Stadtverwaltung auch Stellung zu Überlegungen, weitere mögliche Freischankflächen im Bereich der Innenstadt auszuweisen. In der Sitzung gab es dazu keine mündliche Erörterung, die webzet-blog liefert aber einen kurzen Abriss aus den schriftlichen Darlegungen.

a) Elisabethenplatz:
zunächst wurde als Vertreterin der Gastronomie telefonisch die DEHOGA Kreisstelle Bamberg befragt (Deutscher Hotel und Gasstättenverband). Diese hält den Elisabethenplatz für einen Biergarten nicht geeignet. Der Platz biete für die dort angesiedelten Restaurants einen attraktiven Rahmen, der nicht durch einen Biergarten „verschandelt“ werden sollte. Denn für einen geordneten Biergartenbetrieb sei regelmäßig die Vorhaltung von Bänken, ggf. einem Regenschutz und einer abschließbaren Versorgungseinheit entsprechender Größe sowie einem Toilettenwagen o. ä. in unmittelbarer Nähe, erforderlich.

b) Nördliche Promenade:
Auch eine Freischankfläche auf der Nördlichen Promenade wird von der DEHOGA als nicht zielführend erachtet, da damit Lärm in einen Teil der Innenstadt gezogen wird, der bisher eher ruhig gewesen war. Ferner ist dieser Platz von Wohnbebauung gesäumt und es wäre – um mögliche Konflikte von vornherein gar nicht erst entstehen zu lassen - bestenfalls eine Tagesgastronomie vorstellbar.
Auch die Kurzzeitparkplätze (es gibt auf der Fläche unter den Bäumen nur Kurzzeitparkplätze von 8 h bis 19 h, jedoch kein Bewohnerparken) würden in der Zeit der Bewirtschaftung dauerhaft wegfallen. Dafür kann in den städtischen Parkhäusern und Tiefgaragen keine Alternative angeboten werden.

Zusätzliche Angebote ziehen immer mehr Menschen in die Innenstadt

c) Hofbereich Staatliches Bauamt im Sand:
Die Freigabe des Parkplatzes im Hof des Staatlichen Bauamtes für die gastronomische Bewirtschaftung wird ebenfalls verworfen. Dort befinden sich ca. 30 Parkplätze, für die jedoch seitens der Stadt keine kostenfreien, alternativen Stellplätze angeboten werden können.

d) Fläche Am Leinritt (Sandkerwazelt):
Hier handele es sich um eine Anlage an einem Gewässer, die zudem teilweise in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet liegt. Für eine wasserrechtliche Genehmigung muss das Wasserwirtschaftsamt (WWA) als zuständige Fachbehörde einbezogen werden. Eine solche Anfrage sei bereits gestellt, eine Antwort steht jedoch noch aus.

e) Maxplatz/Einrichtung eines „Ratskellers“:
Die Verwaltung nimmt ebenfalls Stellung zu einem bereits “alten” Vorschlag: Die Einrichtung einer Gaststätte („Ratskeller“) im Erdgeschoss des Rathauses am Maxplatz im Zuge der anstehenden Generalsanierung. Man befinde sich derzeit noch in einer sehr frühen Planungphase. Aktuell wird eine Voruntersuchung für das Gebäude vorbereitet. Erst danach seien Aussagen zu einem Raumkonzept möglich.
In der Gesamtwürdigung weist die Stadtverwaltung u.a. auch darauf hin, “dass durch zusätzliche Angebote immer mehr Menschen in die Innenstadt gezogen werden könnten. Ebenfalls muss mit einbezogen werden, dass viele junge Menschen mehr erwarten, als nur eine klassische Freischankfläche.”

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8.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # CFRA2 2021-08-08 12:08
Wir brauchen keine, unter Aufgabe von notwendigen Parkplätzen, zusätzlichen Freischankflächen!
Notwendig wären endlich alle Corona-Grundrechtseinschränkungen aufzuheben, um endlich wieder zur Normalität zurückzukehren.
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-4 # Bergradfahrer 2021-08-09 08:49
Wir bieten den Menschen Freischankflächen, dann können sie sich die Tatsache schön trinken, dass man z.B. rund 40% der Bevölkerung auf Grund einer höchst privaten Entscheidung dauerhaft Grundrechte entziehen will.
Im alten Rom haben wenigstens die amtierenden Magistrate und dergleichen die Spiele und öffentlichen Bankette für das Stimmvolk gezahlt.
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+8 # Martin Sch. 2021-08-09 07:04
Danke für diesen Hinweis. Man kann daraus entnehmen, dass es Kräfte gibt, die lieber Gastro-Lärm in Kauf nehmen, wenn sie dafür nur die verhassten Parkplätze wegnehmen können.
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+3 # Baba Yaga 2021-08-09 11:06
Man kann von Freischankflächen halten was man will, aber die Gegenüberstellung mit Parkplatzflächen ist etwas deplatziert. Es gibt so viele Parkplätze, der Großteil der Straßen ist an den Seitenflächen zugeparkt. Und trotzdem reicht's nicht. Man muss schon die Frage stellen, woran das liegt. Sicher nicht an zu wenigen Parkplätzen. Zu wenig ist immer. Es scheinen eher zu viele zu sein...
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0 # supi 2021-08-09 17:32
also das mit der suche nach saufflächen find ich echt gut, als da wären ab 18 uhr die parkflächen bzw zumindest teile davon bei bosch,brose usw und nicht vergessen, man könnte im hafen auch das überflüssige nicht mehr benötigte zweite hafenbecken zu schütten und zu einer echt gigenatischen freisaufläche machen, der städtische verkehrsbetrieb richtet bestimmt einen shuttleverkehr ein, und wenn man gar noch einen schritt weiter geht und das hafenbecken der hotelschiffe gleich mit zu schüttet, hätte man ne echte win-win-situation. man muss nur bereit sein, mal das unmögliche zu denken, nicht nur störbeleuchtung und freischankflächen auf brücken.
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