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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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GASTRONOMIE UNTERE BRÜCKE

Nur ein einziger Gastronom will es wagen

Der bisherige Zick-Zack-Kurs der Stadt für eine Lösung der Probleme auf der Unteren Brücke scheint weiter zu gehen. Obwohl es jetzt einen (!) Bewerber für eine Bewirtschaftung gibt.

“Flucht nach vorne”

Gestern war Bewerbungsschluss. Fünf Tage hatten mögliche Bewerber/innen Zeit, um sich für eine gewagte Aufgabe zu entscheiden: Auf der Unteren Brücke unter den gegegeben Auflagen eine Bewirtungsangebot durchzuführen.
Zwei Interessensbekundungen hat die Stadtverwaltung erhalten, aber nur ein Gastronom habe ein den Anforderungen entsprechendes Konzept vorgelegt. Dieser dürfe nun die Bewirtung der Unteren Brücke übernehmen. Wer allerdings genau die Bewirtung der Unteren Brücke übernehmen wird, will die Stadt noch nicht verraten.
Am 28. Juli hatte der Stadtrat nach einiger Ratlosigkeit beschlossen, auf der Unteren Brücke zeitlich begrenzt eine beidseitige gastronomische Nutzung der rund sechs Meter breiten und 70 m langen Brücke zuzulassen und auszuschreiben. Mit dieser “Flucht nach vorne” sollten die teils bis in die frühen Morgenstunden feiernden Menschen vertrieben werden, die seit Monaten für Ärger sorgen. Die Idee wurde von der CSU/BA-Fraktion eingebracht, diese soll sie wiederum von dem ehem. Liveclub-Betreiber Volker Wrede und weiteren Gastronomen erhalten haben.

Neu geforderte Regelung “voll daneben

Doch kaum eine Woche später verwarfen Oberbürgermeister Andreas Starke und die Stadtverwaltung den ursprünglichen Plan: Die Sicherheitsbehörden hätten bei einer beidseitigen Bewirtschaftung Bedenken geltend gemacht, wenn die Fußgängerverbindung weiterhin möglich sein soll. Der Durchgang von dann nur 3,5 m sei nicht ausreichend für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge. Die beiden Bamberger Radfahrclubs VCD und ADFC haben in einer Presseerklärung davon gesprochen, dass mit einer bewirtschafteten Unteren Brücke “man ganz offensichtlich den Radverkehr blockieren will”.
Das Ergebnis war, dass nun nur noch eine Seite bewirtschaftet werden durfte. Der Gastro-Betreiber sei außerdem für Ruhe und Ordnung auf der leeren Seite verantwortlich.

In einem FT-Bericht (12.8.21) zum Thema wird in deutlicher Weise beschrieben, welche Fronten in den Fragen nach Sinnhaftigkeit und grundsätzlicher Machbarkeit der neuen Regelung sich jetzt gegenüberstehen. Von mehreren “Profis” der Freischank- und Event-Gastronomie wird die neu geforderte Regelung für eine einseitige Bewirtschaftung als “voll daneben” bewertet. Ein entsprechendes Konzept sei organisatorisch und wirtschaftlich nicht umsetzbar.
Auf der parteipolitischen Schiene wird vermutet, dass hinter der von OB Starke eingebrachten Regel-Änderung SPD und Grüne stecken, weil der ursprüngliche Vorschlag von der CSU kam und grüne Bannerträger den Radverkehr über die Brücke beeinträchtigt sehen. Die Sicherheitsbedenken seien nur vorgeschoben worden… u.s.w.
Die Verwaltung werde jetzt jedenfalls mit dem einzig verbliebenen Interessenten Kontakt aufnehmen, “um einzelne Punkte zur Umsetzung abzustimmen”, verlautet das städtische Presseamt.
Das Thema wird vom Feriensenat des Stadtrats am 19. August erneut behandelt.

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12.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+13 # Bergradfahrer 2021-08-12 09:43
Ich schwanke ja öfter zwischen meinem inneren Kinski und Sarkasmus, wenn es um die Großtaten der Bamberger Stadtregierung geht. Hier kann ein Lied helfen:
https://youtu.be/K_WgCGOWae4
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+9 # Michjaco 2021-08-12 14:23
Ich wette darauf, dass das nichts mehr wird. Pfuscher!
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+20 # Werner 2021-08-12 15:31
Ich lach mich freckt, keiner wills machen und der einzige ist wahrscheinlich ein HiWi vom Stieringer.
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+10 # Baba Yaga 2021-08-12 16:10
Hoffentlich wird's ein Etepetete-Konzept. Mit weißen Tischdeckchen, gerne mit Rüschen-Anteil, Servietten, Sushi und ansprechende Häppchen. Dazu vielleicht zart niedergegarte Schweinelende. Wohltemperierte Weine, in funkelnder Darreichungsform. Es gibt genug Publikum dafür in der Stadt. Die Patina, die die unerwünschten Leute anzieht, ist damit schnell futsch. DAS ist effektiv, der Publikumsaustausch auf dieser Brücke schnell gewährleistet.
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+17 # Querschläger. 2021-08-12 19:38
Wie war denn das am Anfang? Grün-rot wollten Sozialpädagogen und einen Gutnacht-Bürgermeister zum Händchenhalten einsetzen. Diese Lachnummer hat bewirkt, das selbst in Kulmbach die Freaks aufgebrochen sind, um in Bamberg zu feiern. Dummerweise nicht nur Fans von Grün und Rot. Und jetzt sind diese "Führungspersönlichkeiten" am Ende. Lasst sie weiter Fahrrad- und Gendersprüche klopfen.
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+16 # Clavius1970 2021-08-12 21:37
Wenn man sich das Alles so anschaut, für was braucht Bamberg eigentlich noch Kinos?
Bamberg ist mittlerweile Kino ohne Eintritt. Haben die Verantwortlichen schon mal darüber nachgedacht warum die ganzen Partypeople nach Bamberg kommen?
Genau!
Weil sie hier die Sau rauslassen können, ohne jedwede Konsequenzen fürchten zu müssen.
Die Probleme mit Schluckspechten auf der Straße hätten in früheren Zeiten, als diese Probleme auch mit amerikanischen Soldaten auftraten, 1 - 2 Streifenwagen der MP in Verbindung mit der deutschen Polizei zeitnah gelöst.
Der Kern des Problems ist die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit geltender Gesetze und Verordnungen.
Dazu muss man seitens der Stadtspitze halt eine A..... in der Hose haben. Die Ä...... an der Spitze haben wir ja. Aber leider nicht in der Hose.
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+6 # Virus 2021-08-13 08:04
Hmm, mal eine andere Frage.
Wie schaut es eigentlich mit dem Abstand aus? Muss dann nicht zum Tisch hin ein Abstand von 1,5m eingehalten werden, zumindest für den Durgangsverkehr?

Dann wird die Sache schon ganz schön eng.

MfG
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+19 # Paule 2021-08-13 10:16
Wenn das funktioniert kann man evtl. über den nächsten Schritt nachdenken:
Anstelle der nächsten Bürgermeisterwahl machen wir wieder eine Ausschreibung. Der Gewinner bewirtschaftet das Rathaus und seine Angestellten mit Speis und Trank. Einzige Bedingung dabei: Aus den daraus erzielten Gewinnen sorgt der Gastronom für eine Überwachung der Aktivitäten im Rathaus durch eigenständig beauftragte Wirtschafts/Rechnungsprüfer bzw. setzt entsprechende Maßnahmen mittels Security durch. Sehe da nur Gewinner!
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+5 # supi 2021-08-13 16:18
na ja sagen wir mal so, einer zuviel und wollen wir hoffen, dass er nicht oben auf dem berg landet, dort ist bekanntlich immer ein bett frei.
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