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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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WIRTSCHAFT

 Stadt in der Klemme bringt Unternehmen in die Klemme

31 von 196 Kommunen im Einzugsgebiet der Industrie- und Handelskammer Oberfranken erhöhen Realsteuerhebesätze. Dazu gehören die Gewerbesteuer und die Grundsteuer.

Stadt Bamberg verzeichnet höchsten Hebesatz bei der Grundsteuer B

2021 war aus finanzieller Sicht für die meisten Kommunen coronabedingt alles andere als ein Zuckerschlecken, teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken in Bayreuth mit. Wichtigste Stellschrauben für die Kommunen auf der Einnahmenseite sind die Realsteuerhebesätze, die sie jährlich im Rahmen der kommunalen Haushaltsberatungen selbst festsetzen können. Die IHK hat die Kommunen befragt, wie sich 2021 die Hebesätze entwickeln haben. 31 Gemeinden der 196 im Einzugsgebiet der IHK haben entsprechende Erhöhungen vorgenommen.

Konkret haben 20 Gemeinden 2021 sowohl Grundsteuer A als auch Grundsteuer B erhöht, zwei Gemeinden die Grundsteuer A und fünf die Grundsteuer B. Besonders hoch fielen die Erhöhungen bei der Grundsteuer B dabei in der Stadt Bamberg aus mit einer Erhöhung um 110 auf 535 sowie in Igensdorf (Landkreis Forchheim) mit einer Erhöhung um 70 auf 410 Punkte. Bamberg verzeichnet nach dieser Erhöhung den höchsten Hebesatz bei der Grundsteuer B. Im benachbarten Hallstadt liegt der Hebesatz mit 250 Punkten am niedrigsten.
Während die Grundsteuer A für agrarisch genutzten Boden anfällt, fällt die Grundsteuer B bei baulich genutzten Boden an.

Erhöhung der Hebesätze geht bei Unternehmen ins Geld

"Die Erhöhung der Realsteuern in Zeiten der Corona-Pandemie ist aus Sicht der Industrie- und Handelskammer besonders bedenklich," sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. "Die Corona-Krise belastet unsere Mitgliedsunternehmen in besonderem Maße, die derzeit teilweise erhebliche Gewinneinbußen verzeichnen müssen. Durch hohe Realsteuerhebesätze fließt im Ergebnis zusätzliches Geld bei den Unternehmen ab. Steuererhöhungen für Unternehmen, gehen daher immer zu Lasten von Substanz und Liquidität und schlagen sich negativ auf die Investitionen durch. Für die Unternehmen werden so die Voraussetzungen erschwert, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und zu erhalten."
Ein aus Sicht der oberfränkischen Wirtschaft wünschenswerter rückläufiger Trend kann derzeit nicht ausgemacht werden. Hohenner: "Die Kommunen stecken in der Zwickmühle. Einerseits benötigen sie Einnahmen, nennenswerte Mehreinnahmen lassen sich dabei eigentlich nur über die Realsteuerhebesätze erreichen. Andererseits müssen bei einer Erhöhung der Hebesätze die Unternehmen vor Ort bluten, die coronabedingt in den meisten Fällen sowieso bereits stark unter Druck stehen."

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Kommentare   
+14 # Werner 2021-09-23 17:28
Ist doch kein Problem, das wird einfach ge-baerbockt! Denn schließlich regelt das der Markt, denn der hat ja nichts mit Menschen zu tun.

Andererseits, ich als Unternehmer leg das natürlich auf die Preise um, da kann der liebe Herr Staat noch so viel Steuer fordern. Soll doch ‚der Markt‘ bezahlen.

Wir werden am Sonntag schon sehen.
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