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 Oberfränkische Wirtschaft unter Druck

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen: die Oberfränkische Wirtschaft behauptet sich. Allerdings besteht Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Dennoch soll mehr investiert werden.

Unterschiedliche Beurteilungen der Geschäftslage

"Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Hoffnung auf eine spürbare Erholung der Wirtschaft zunächst zunichte gemacht", so Dr. Michael Waasner, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth. "Unsere heimischen Unternehmen schlagen sich aber besser als erwartet. Allerdings ist die Unsicherheit über die weitere Entwicklung sehr hoch."
Laut deiner Pressemitteilung der IHK Oberfranken bewerten im Saldo die Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth die aktuelle Geschäftslage positiv. Der seit Mai 2020 zu beobachtende Aufwärtstrend bei den Erwartungen reißt dagegen ab.
Während sich die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage im Tourismussektor spürbar gebessert haben, in der Summe aber weiterhin negativ sind, beurteilen alle anderen Wirtschaftsgruppen die Geschäftslage positiv, wenn auch meist mit nachlassendem Saldo, vor allem im Dienstleistungssektor.

Der Industrie bereitet vor allem das Auslandsgeschäft Sorgen

Die oberfränkische Wirtschaft sieht sich mit immer mehr Herausforderungen konfrontiert. Die größten Risiken sehen die Unternehmen nämlich in der Entwicklung der Rohstoffpreise und der Energiekosten. Mehr als die Hälfte der Unternehmenstehen außerdem durch instabile Lieferketten und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges unter Druck.
Die Konjunkturaussichten für die kommenden 12 Monate geben spürbar nach.
Einzig der Tourismussektor ist mehrheitlich positiv gestimmt. Besonders pessimistisch und rückläufig sind dagegen die Prognosen im Baugewerbe, im Groß- und im Einzelhandel. Die erhoffte Trendwende bei der Konsumlaune bleibt aus.
In der Industrie bereitet vor allem das Auslandsgeschäft Sorgen. Neben dem wegbrechenden Russlandgeschäft erwarten die exportorientierten Unternehmen auch eine schwächelnde Nachfrage vor allem in China, aber auch in Europa.
Trotz der unsicheren Rahmenbedingungen wollen die Unternehmen im Saldo 2022 mehr investieren.
Noch mehr Unternehmen als in der Umfrage zur Jahreswende wollen ihren Personalbestand aufstocken, vor allem im Tourismus-, aber auch im Dienstleistungssektor

Geschrieben: PM IHK Ofr.-mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto); Bilder: Männerchor Bbg.  Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!  >  STARTSEITE

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Kommentare   
+7 # Werner 2022-05-12 23:25
Soso, der Niedriglohnsektor „Tourismus und Dienstleistung“ soll also kompensieren, was Wertschöpfung aus Gewerbe und Industrie verliert. Somit sind alle Ziele erreicht, die Grüne und Linke durchsetzen wollen. Ist halt wie so oft nicht zu Ende gedacht, sondern reine Ideologie.
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