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  WIRTSCHAFT  

Atrium gekauft - neue Hoffnung

Exklusiv im FT (4.6.22) wird “Hoffnung für den Schandfleck am Bamberger Bahnhof” beschrieben. Nach der Übernahme durch ein schwäbisches Familienunternehmen soll es wieder weitergehen.

Unternehmensgruppe SWT will das bisherige Konzept übernehmen

Neuer Eigentümer des Bamberger Atriums ist jetzt eine Unternehmerfamilie aus dem schwäbischen Rain am Lech. Diesen firmiert unter dem Kürzel SWT und ist als Unternehmensgruppe Eigentümerin vieler Fachmarktzentren, unter anderem auch der Dehner Holding. Nach eigenem Verständnis definiert sich die Gruppe so, dass sie “auf einen umfassenden Ressourcenpool mit Know-How sowie Do-How zurückgreifen kann”. Somit über verschiedene Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft abdeckt.
Jetzt soll sich bei der Bauruine am Bahnhof vieles ändern - voraussichtlich auch der Name. SWT steigt in ein Großvorhaben ein, für das bereits eine Baugenehmigung und ein städtebaulicher Vertrag mit der Stadt Bamberg vorliegt. Es heißt, dass die schwäbische Unternehmensgruppe das Konzept mit Hotel, Läden, Gastro und Büroflächen bis auf kleine Änderungen übernehmen will. Über die Kaufsumme, die nun den Gläubigern zufließen soll, herrscht Stillschweigen. Laut FT gehen gut informierte Kreise davon aus, dass es sich um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag handelt. Das Gesamtvorhaben soll bis zur Fertigstellung mindestens 60 bis 70 Mio € kosten.

"DNA" – Das Neue Atrium

Es ist nicht das erste Mal, dass das Atrium in seiner 32-jährigen Geschichte den Eigentümer gewechselt hat. Zuletzt machte das österreichische Unternehmen Eyemaxx Hoffnung auf eine neue Zukunft des Atrium - bis es im Januar des Jahres aufgeben musste.
Es wird aber auch “höchste Eisenbahn” am Bahnhof, weil die bereits Monate andauernde Bauruine bereits unerwünschte Besucher anzieht. Erst vergangene Woche wurde im ehem Kino, das derzeit umgebaut wird, ein von der Polizei auf mind. 100.000 € bezifferter Vandalismusschäden angerichtet.
Sobald wie möglich sollen jetzt Kino und Parkhaus saniert werden, ehe es mit dem Neubau weitergeht. Aus dem bisherigen Cinestar soll ein “qualitätvolles Filmtheater“ werden.
Beim FT glaubt man auch zu wissen, wie der neue Name für das Atrium lauten wird: “DNA – für Das Neue Atrium.”
Die Stadt Bamberg soll mit „vorsichtigem Optimismus“ auf die neue Perspektive an der Ludwigstraße reagiert haben. Natürlich hat die Stadt ein großes Interesse daran, dass die Bauruine in Nachbarschaft zum Bahnhof so schnell wie möglich verschwindet.. Um die weiteren Schritte zu klären, soll Oberbürgermeister Andreas Starke die neuen Eigentümer zu einem baldigen Treffen nach Bamberg eingeladen haben.

Geschrieben: mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto);  Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!  >  STARTSEITE

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