Tag der deutschen Einheit

Der 3. Oktober ist deutscher Nationalfeiertag. Gefeiert wird, dass an diesem Tag im Jahr 1990 die Bundesrepublik Deutschland und die DDR vereint wurden. Vorher war Deutschland als Folge des verlorenen 2. Weltkrieges mehr als 40 Jahre getrennt: im Westen gab es die Bundesrepublik Deutschland, im Osten die DDR.

 

    WIRTSCHAFT

Betriebe befürchten Stellenabbau

Wegen der um bis zu 750 Prozent gestiegenen Energiekosten sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen gezwungen, Mitarbeiter zu entlassen. Das hat eine Blitz-Umfrage der IHK Oberfranken ergeben.

Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke gefordert

Steigende Energiepreise setzen oberfränkische Unternehmen erheblich unter Druck. Mehrkosten für den eingekauften Strom 2023 von bis zu 750 Prozent im Vergleich zu 2022 melden die Unternehmen, so die Ergebnisse einer aktuellen Blitzumfrage der IHK Oberfranken.
Ein Großteil der befragten Unternehmen bekommt die aktuelle Entwicklung der Energiepreise mehr als deutlich zu spüren. Beim Gas betrage die Steigerung zwischen 100 und 300 Prozent. Fast jedes fünfte Unternehmen wird der Umfrage zufolge die Zahl seiner Mitarbeiter reduzieren. Drei Prozent der Befragten befürchten eine Insolvenz. Das Bäckereihandwerk klagt mitunter über 379 Prozent höhere Gaskosten.
Neun von zehn Unternehmen fordern eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, um die Energie-Preise wieder zu reduzieren. Viele drängen zudem auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen.
Eine weitere Möglichkeit, die Kostenexplosion wenigstens teilweise in den Griff zu bekommen, wäre laut IHK-Umfrage die Senkung der Unternehmensabgaben auf Energie. 88 Prozent der Befragten sprachen sich in diesem Zusammenhang dafür aus, die Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz zu senken.

Unternehmen arbeiten selbst an Absicherungsstrategien

Ein weiteres Anliegen ist es für acht von zehn befragten Unternehmen, bürokratische Hindernisse beim Ausbau erneuerbarer Energien abzubauen. Das gelte zum Beispiel für kleinere Photovoltaikanlagen und Blockheizwerke. Michael Waasner, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, fordert die Entscheider in der Politik dazu auf, das Ruder sofort herumzureißen und den Forderungen der Unternehmen nachzukommen. Waasner sieht zudem ein klares Votum der Unternehmen, “für eine Übergangszeit auf Kernenergie zu setzen”.

Nicht weniger als 41 Prozent der Unternehmen arbeiten selbst an Absicherungsstrategien für den Fall einer Gasknappheit oder haben solche bereits erarbeitet, sei es durch einen “Fuel Switch”, also den Wechsel etwa von Gas auf Öl, oder durch verstärkte Energieeinsparungen, um zwei mögliche Maßnahmen zu nennen. Bei sieben Prozent scheitern solche Pläne allerdings an bürokratischen Hemmnissen. Weitere 38 Prozent haben Absicherungsstrategien durchgespielt, sehen aber keine Möglichkeiten, solche Maßnahmen zu realisieren.
Neben einer spürbaren Reduzierung der Abgaben auf Energie fordern die Unternehmen deshalb auch einen sofortigen Abbau bürokratischer Hemmnisse. Generell wird der Politik zugerufen: “Aufwachen!”
 

Geschrieben: PM IHK-mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto);

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