Tag der deutschen Einheit

Der 3. Oktober ist deutscher Nationalfeiertag. Gefeiert wird, dass an diesem Tag im Jahr 1990 die Bundesrepublik Deutschland und die DDR vereint wurden. Vorher war Deutschland als Folge des verlorenen 2. Weltkrieges mehr als 40 Jahre getrennt: im Westen gab es die Bundesrepublik Deutschland, im Osten die DDR.

 

     GASTSTÄTTEN

Bleiben “Pop-Up”-Freischankflächen auch nach Corona?

Zur Abfederung der Corona-Pandemie hatte die Stadt Gastronomen für zwei Jahre zusätzliche Freischankflächen genehmigt. Jetzt wird eine dauerhafte Regelung gefordert.

„Wir brauchen Planungssicherheit“

Während der Corona-Pandemie hat sich das Stadtbild mancherorts verändert: Wo früher Autos parkten, haben Restaurants Freischankflächen eingerichtet. Jetzt stellt sich die Frage: Bleiben sie auch nach Corona?
Die in Bamberg betroffenen Gastronomen wollen die Freischankflächen dauerhaft nutzen – und erhalten für diese Forderung Unterstützung von der CSU/BA-Fraktion und von Grünes Bamberg. Die Die “Pop-Up”-Freischankflächen haben sich bewährt, wird Ambros Mahr vom Ambräusianum (Sandstraße) im FT zitiert (20.9.22). Tische konnten so mit mehr Abstand verteilt werden, was Gästen und Bedienungspersonal gleichermaßen zugutekam. Man wolle diese Erweiterungen beibehalten und benötige jetzt “Planungssicherheit“.
Die Stadt Bamberg hat aufgrund der Corona-Pandemie eine Vergrößerung der vorhandenen Freischankflächen bis Ende 2022 erlaubt. Im kommenden Jahr soll der Stadt zufolge eine pauschale Genehmigung allerdings nicht mehr möglich sein. Die Gastronomiebetriebe könnten jedoch einen Antrag auf eine dauerhafte Verlängerung ihrer erweiterten Flächen stellen.

Anträge mit unterschiedlichen Zielrichtungen

Zwei Stadtratsfraktionen haben einen Vorstoß unternommen. Bereits Anfang September hat die CSU/BA-Fraktion beantragt, “dass die Verwaltung möglichst bald ein Konzept und die Infrastruktur zur Verstetigung der Freischankflächen auf dem Katzenberg erarbeitet und entsprechende Gespräche mit den Gastronomen und Anwohner/innen führt”. In die Überlegungen soll miteinbezogen werden, dass die Gastronomen evtl. ihre Toiletten für Besuche öffnen, um so den „Wildpinklern“, die im Hotspot Sandstraße besonders vertreten sind, entgegenwirken zu können.
Seitens der Fraktion Grünes Bamberg wurde jetzt nachgelegt und in einer Pressemitteilung verlangt, dass “Richtlinien zur Sondernutzungssatzung erlassen werden, um die Pop-up-Freischankflächen aus der Corona-Zeit verstetigen”.
In den von den Fraktionen verfassten Texten wird allerdings eine unterschiedliche Zielrichtung deutlich. Durch die Pop-up-Gärten “wurden vor allem Kfz-Parkplätze umgenutzt, was aus grüner Sicht den öffentlichen Raum aufgewertet hat”. Besonders sorgsam müsse man im Sandgebiet vorgehen, wo die Grünen diese Maßnahme als weiteren Schritt der Stadtsanierung verstanden wissen wollen.
Im Antrag von CSU/BA heißt es: Mit den Betroffenen müsse gesprochen werden, “um ein Konzept auch mit Blick auf die dann wegfallenden Anwohnerparkplätze zu erarbeiten. Eine zeitliche Beschränkung von Allerheiligen bis Ostern wäre unseres Erachtens sinnvoll, da in den Wintermonaten die Außengastronomie kaum genutzt wird und gerade in dieser Jahreszeit die Anwohnerinnen nahe gelegene Parkplätze brauchen.

Geschrieben: PM GB+CSU/BA-mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto);

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supi
die pandemie ist vorbei, es lebe die freiheit, also alles wieder so wie vorher, pech gehabt
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Baba Yaga
Es gilt endlich zu begreifen, dass die Streichung dieser banalen Parkplätze ein enorm wichtiges Unterfangen ist. Der Michel erliegt in Bezug auf öffentliche n Raum für seinen raumgreifenden Lebensstil de facto einer Gratismentalität, die nicht mehr feierlich ist. Leute mit BMI >= 28 sollten froh sein, überhaupt ihren Lappen zu behalten. Bei Nichteinhaltung sollte dieser glatt einkassiert werden, das wäre wenigstens endlich eine spürbare Entlastung, für den öffentliche n Raum und für die Krankenkassen. Es kann nicht sein, dass nur viel geredet wird und dieser rückständige PKW-Irrsinn munter weitergeht als gäb's kein Morgen mehr.
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neumeister
Sie scheinen ja von der total unterirdischen Fraktion der IQ-Befreiten zu sein.
Wer bei so einem Thema den BMI heranzieht, kann nur ein menschenfeindli cher Wirrkopf sein.
Stärker kann man sich gar nicht ins Abseits stellen und den eigenen IQ zur Schau stellen. laugh

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cityman
Man hat wohl vergessen, dass die Innenstadt ursprünglich zum Wohnen und Lebem da ist! Deshalb wird das Saufen und Herumlungern im Freien gefördert: Sch......
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Bewertung 29.9.22: +14/-1

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KarlOs
Ist doch klar, die Grünen sind immer dabei, wenn es darum geht in der Stadt Parkplätze zu streichen.
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Bewertung 29.9.22: +16/-4

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CFRA2
Die “Pop-Up”-Freischankflächen waren eine Ausnahme für Corona. Jetzt ist Corona vorbei, auch wenn KL anderer Meinung ist, daher sollten wir wieder zur Normalität zurückkehren.
Diese zusätzlichen Freischankflächen werden, wenn es keine Corona-Auflagen mehr gibt, sicherlich wieder verdichtet bestuhlt! Ebenso fallen in diesen Flächen für andere Gewerbetreibend e ihre notwendigen (Kurzzeit-) Parkplätze weg.
Und wenn spät abends die Hauptzeit des Wildpinkelns angeht, haben die meisten Gaststätten schon geschlossen.
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Bewertung 29.9.22: +15/-4

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