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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 15
bädsich, bädsäd: dicklich, mollig
Oiä Klaana is gands schöö bädsich. Eure Kleine ist ganz schön mollig.

-

Badsila: Geld
Dä Obba dud dä a Badsila nai di Schboäkassa. Der Opa tut dir etwas Geld in die Sparkasse.

-

Bädsla: kleiner Batzen
Gib mä nuch a Bädsla Graud! Gib mir noch ein bischen/etwas Kraut!

-

Badsn: Batzen. dicker Mensch.
An Badsn Dreeg kosd hom! Einen Batzen Dreck kannst haben!
Däs kosd an Badsn Gäld. Das kostet einen Batzen/Haufen Geld.
Is däs a Badsn.Ist der dick.

 Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Manche städtische Veröffentlichung sollte man kritisch lesen. Das gilt zum Beispiel auch für das Jahrbuch der Stadt und hier im Besonderen für die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung.

Wer zählt die Bewohner des Ankerzentrums richtig?

Ziemlich verlässlich ist der persönliche Eindruck, wenn man feststellt, dass es in Bamberg immer mehr junge Menschen gibt oder die Anzahl von Geflüchteten oft schon an der Hautfarbe zu erkennen ist. Die Zahlen der Statistik, wie sie für jedes Jahr mit einer gewissen Verzögerung herausgegeben werden, sollten nicht ziemlich verlässlich, sondern möglichst korrekt sein. Der neueste Bericht der „Bamberger Zahlen für 2017“ umfasst rd. 160 Seiten.

Man kann lesen, dass sich nicht nur die Bevölkerungszahl, sondern auch die Altersklassenstruktur in der Domstadt in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert hat. Waren es vor einiger Zeit noch die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er, die die Alterspyramide bestimmten, so sind heute die um die 30-Jährigen die mit Abstand zahlenstärksten Jahrgänge. Die maßgeblichen Gründe hierfür sind der anhaltende Zustrom zur Bamberger Uni, aber auch die gestiegene Zahl der Jobs in Bamberg. In dem Jahresbericht werden die Zahlen maßgeblich nach stadt-eigener Fortschreibung festgestellt; bisweilen lohnt sich aber der vergleichende Blick auf die Daten des bayerischen Landesamtes für Statistik. Das hat zum Beispiel der Chefreporter des Bamberger FT, Michael Wehner, getan und dabei durchaus Interessantes festgestellt. In der FT-Ausgabe vom 27.4.2019 heißt es: „Im neuen Jahrbuch der Stadt zeigt sich, dass die zuletzt stark gestiegenen Einwohnerzahlen Bambergs mit Vorsicht zu genießen sind.“ Es wird die oft zu hörende Aussage hinterfragt, dass Bamberg schon in wenigen Jahren die 80 000-Einwohnermarke überspringen werde. Im neuen Jahrbuch der Stadt, fänden sich widersprüchliche Informationen zum viel zitierten Bamberg-Boom.
So stelle das statistische Landesamtes fest: „Nach der Zahl zum Stichtag des 31. Dezembers 2017 stieg die Einwohnerzahl in Bamberg um 1446 (!) Menschen auf 77 179. Sollte der Zustrom weiter so anhalten wie in den drei Jahren zuvor, könnte Bamberg tatsächlich bereits Ende dieses Jahres mehr als 80 000 Einwohner haben. Freilich gibt es auch Indizien dafür, dass der mit der Flüchtlingswelle 2015 einsetzende Bevölkerungszuwachs wieder abflacht.“ Laut FT-Recherche „fehlen“ bereit Ende Dezember 2017 rd. 1000 Menschen im Abgleich zwischen den Zahlen der Stadt und des bayerischen Landesamtes für Statistik. Für 2017 meldet das Landesamt 77 179 Einwohner, während die Stadt Bamberg 76 107 zählt. Der FT-Redakteur fragt beim städt. Amt für Statistik nach und erhält als Information: „Diese Ziffer wird dadurch verfälscht, dass sie rund 800 Bewohner des Ankerzentrums enthält.“ Der Fehler würde demnach bei der amtlichen Zahl aus München liegen.

Viele ziehen nach Bamberg – aber auch wieder weg

Trotz dieser Berichtigung ist das Wachstum der Stadt Bamberg in den letzten Jahren unbestritten. Nach den Feststellungen des FT (und was man im Jahresbericht selbst nachlesen kann) hat das „mit dem anhaltenden Zuzug von Ausländern auf eine Quote von jetzt 13,8 Prozent (10 624 Personen) zu tun und nicht zuletzt mit einer markanten Verjüngung der Stadt.“ …“So zeigt die aktuellste Alterspyramide der Stadt (> Grafik l. o.) anders als in früheren Jahren keinen Bauch mehr in der Mitte, sondern starke Ausbuchtungen in den jüngeren Altersphasen. Waren vor einem Jahrzehnt noch die geburtenstarken Jahrgänge der in den 60er Jahren Geborenen die stärksteGruppe, so sind es mittlerweile die um die 30-Jährigen, die die Statistik anführen.
Die eigenen Statistiken der Stadt zeigen noch weiter Interessantes. Zum Beispiel bei den Zu- und Wegzügen“. Im Jahr 2016 sind zwar 9943 Menschen neu in die Stadt gekommen, andererseits aber 9232 weggezogen. In der grafischen Darstellung durchaus auffällig. > Grafik l.u.
Auch die Religions-zugehörigkeit der Bamberger hat sich stark verändert. So zeigen die Zahlen über die Jahre hinweg eine deutliche Abnahme der Katholiken. Waren 2003 noch fast zwei Drittel der Bevölkerung katholisch, sind es im Jahr 2017 nur noch 49,5 Prozent. Deutlich geringer fällt der Rückgang bei der evangelischen Kirche aus: Ihr Anteil sank in der gleichen Zeit nur von 19,2 auf 18 Prozent.
30.4.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+6 # ThoMü 2019-05-01 08:19
Der erste Satz erscheint mir als der wichtigste
Das die katholische Kirche so gebeutelt wird, ist leicht erklärbar.
insgesamt verliert die Stadt Bamberg ihren Charakter.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # cityman 2019-05-05 22:11
.....wenn sie ihn jetzt nicht schon verloren hat. Ich will kein Museum für Touries, ich will hier LEBEN!
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+1 # supi 2019-05-06 18:30
was haben die touries, welche statistisch nicht erfasst werden mit dem bevölkerungswachstum zu tun, im gegensatz zur AEO, welches städtisches pflichtprogramm des wachstums ist, wenn auch keiner weiss wohin und wofür
Antworten | Dem Administrator melden
+3 # DerBamberger 2019-05-09 06:59
wenn sich das Wachstum der Bevölkerung also in Grenzen hält, warum gibt es dann die Wohnungsnot? Sind denn in der Statistik alle erfasst? Zweitwohner, Studenten, ... Da stimmt doch was nicht!
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+2 # Bernhard 2019-05-10 01:30
"Viele ziehen nach Bamberg – aber auch wieder weg"
- und jetzt mal nachdenken, woran das liegen könnte.
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