Auf einen guten Tag

 

Liebe ist Leben und Leben ist Liebe, denn wer nicht geliebt hat, der lebte nicht.
Herbert Höppner

 

Das vielerorts durchgeführte Silvesterfeuerwerk stößt immer mehr auf Ablehnung. Auch im Bamberger Stadtrat wurde jetzt beantragt, während Silvester das Brandschutzgebiet auszuweiten.

Massive Brandgefahr und hohe Feinstaubkonzentration

Der Antrag wurde von Heinrich Schwimmbeck, Stadtrat der Bamberger Linken Liste, an Oberbürgermeister Andreas Starke gestellt. Er schreibt: „Die historische Bausubstanz stellt ein Kernstück der Lebensqualität im Leben der Bambergerlnnen dar. Um den schleichenden Verlust dieser Bausubstanz, (…), nicht weiter zu beschleunigen, halten wir es für wichtig, Gefahren durch das Silvesterfeuerwerk einzudämmen.“ Schwimmbeck fordert deshalb für den kommenden Jahreswechsel eine Erweiterung der Brandschutzzone im Kernbereich der Stadt Bamberg.
Der Linke-Stadtrat begründet seinen Antrag noch mit weiteren Argumenten. „Neben der massiven Brandgefahr ist auch die Feinstaubkonzentration in der Silvesternacht so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Dies stellt eine Gesundheitsgefahr besonders für Ältere, Kranke und Kinder dar. Nicht nur für Menschen ist das Einatmen des Feinstaubs gesundheitsgefährdend, auch für Tiere sind die Strapazen des Jahreswechsels eine hohe Belastung für Leib und Leben. (…) Durch die erhebliche Reduzierung von Müll spart die Stadt einen großen Teil der Reinigungskosten in der Silvesternacht.“

Lasershow als „visionäre Idee für unsere Weltkulturerbestadt“

Schwimmbeck beantragt konkret, die Brandschutzone in der Silvesternacht auf den Bereich der besonders schützenswerten Bausubstanz auszuweiten. Als Entgegenkommen gegenüber den Bürgerlnnen veranstaltet die Stadt ein zentrales Feuerwerk. Um die Feinstaubbelastung auch durch das städtische Feuerwerk möglichst nachhaltig zu verringern, schlägt die Bamberger Linke Liste die Durchführung einer Lasershow als „visionäre Idee für unsere Weltkulturerbestadt“ vor.
Die Stadt Bamberg soll zudem an die Bürger/innen appellieren, außerhalb der neuen Brandschutzzone auf das private Feuerwerk zu verzichten und stattdessen das städtische Feuerwerk zu genießen.
2.11.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

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Weä mä fai ned bambich! Werd´ mir bloß nicht pampig/aufmüpfig.

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